Wo bleibt die Abwrackprämie für all jene, die keine mindestens neun Jahre alte Schrottschüsseln haben, die vielleicht gar kein Auto haben und auch keins kaufen wollen?
Berlin hat sich mal wieder, wie fast immer, populistischen und komplett schwachsinnigen Blödsinn geleistet! Und zwar unter Benachteiligung derer, die sowieso schon so lange die Dummen und Betrogenen waren, wie u.a. auch der deutsche Klein- und Mittelstand und vor allem, die nach wie vor brav und fleißig Steuern zahlen und zwar nicht wenig oder unerheblich wenig! Welche Kreise und Schichten das in Deutschland noch betrifft, kann sich jeder selbst beantworten!
Hier ein paar Ausrisse aus dem vergangenheitlichem Tohuwabohu der Politiker bzgl. des Themas Konjunkturpakete und weitere Förderungen, aus denen man mal wieder erkennen kann, dass man diese Pappnasen und ihre Dummschwätzerei keinesfalls für ernst nehmen darf (getreu dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern):
Merkel will warten
Widerstand gegen Befreiung von Kfz-Steuer
Merkel sträubt sich gegen Konjunkturpaket
Streit um Konsumschecks
Keine Aufstockung der Abwrackprämie geplant
Wo ist meine Prämie?
Besonders die Merkel hat sich immer wieder damit hervorgetan, dass sie nichts von weiterführenden Paketen, Konsumschecks oder Kfz-Förderungen wissen wollte! Und nunmehr ist die Abwrackprämie plötzlich bis Ende 2009 „gesichert“ worden (bravo B-Zeitung, ganze Arbeit)! Das ist nichts weiter als plumpe Propaganda, eben Wahlkampf, wo den Menschen wieder mal Sand in die Augen gestreut wird! Wie schon vor Wochen Fachleute feststellten, lohnt sich die Abwrackprämie für nicht jeden Infragekommenden wirklich, im Gegenteil, für viele wird es ein böses Erwachen geben! Aber wie immer ist der Mensch, besonders der deutsche Michel, ein Herdentier! Das böse Erwachen ist ja nur mal wieder ein paar Jahre hinaus gezögert und damit anstehende Probleme vertagt und nicht gelöst! Eine kleine neue Blase ist damit staatlich unterstützend vorprogrammiert und wieder sehen es die Menschen nicht! Warum? Weil eben wieder die Raffke-/Mitnahmementalität bei so vielen obsiegt! Und erst recht, wenn es alle tun, vor allem der Nachbar es auch gemacht hat und man sich mit seinem alten Karren (auch wenn er eigentlich noch in Ordnung ist) nicht mehr sehen lassen kann! Der Markt der Eitelkeiten und der Missgunst ist eben ganzjährig und auch und erst recht zu Krisenzeiten geöffnet! Es soll sogar Zeitgenossen geben, die mangels Vorhandensein ihres Wunschmodells ein solches Auto kaufen, was ihnen sonst gar nicht zugesagt hätte, nur um sich ja die Prämie zu sichern! Und genau das haben die Hofnarren und -zauberer der Berliner Dunkelwelt von vornherein richtig erkannt und dieses Programm ins Leben gerufen! Also mal wieder nach dem Prinzip Teilen und Herrschen!
Nachfolgend kann nachgelesen werden, welche Bedingungen aktuell zur Abwrackprämie Gültigkeit tragen:
Bedingungen
Für wen lohnt sich die Abwrackprämie nicht, bzw. wer erhält sie erst gar nicht:
Ansonsten wäre das hier auch noch zu beachten:
Quelle: Focus Online
Wie mancher Fachmann, der entsprechend der Forderung nach einer qualifizierten Verschrottung tätig ist, zu berichten weiß, ist dass sehr viele Fahrzeuge zur Verschrottung festzustellen sind, die noch teilweise deutlich mehr als 2.500 Euro wert sind!
Wer profitiert nun wirklich und unkompliziert von der Prämie? Auf den Punkt gebracht, nachfolgend(e)r Herr/Frau Hans/Erika Mustermann:
Sind das wirklich Zehn- bis Hunderttausende, die diese Kriterien solide und nachhaltig erfüllen oder wird den Leuten die neue Blase förmlich eingeredet und von den Propagandasprachrohren B-Zeitung u.a. unterstützt (die noch bis vor kurzem einen Countdownzähler online hatten, bis wann die Prämie noch reicht), wie es sonst nur die allseits so „beliebten“ Drückerkolonnen von beispielsweise den unsäglichen Strukturvertrieben der „Finanzdienstleister“ an den Tag legen? Profitieren wirklich die Automobilhersteller (und damit natürlich die Autobauer und ihre Familien) in Deutschland von dieser Prämie, oder werden vielmehr nur die weltweiten Halden abgeräumt bzw. werden wirklich so sehr viele preislich „normalpreisige“ Fahrzeuge verkauft? Die Verkaufsstatistiken und die Kurzarbeit in Deutschland z.B. bei VW, BMW oder Mercedes sprechen da eine ganz andere Sprache!
Anders hier: an dieser Stelle sei nochmals der absolut nachgewiesene Fall aus meinem südafrikanischem Bekanntenkreis benannt, wo das VW Werk in Port Elizabeth in ZA (welches eigentlich vor Ostern wegen der Krise komplett geschlossen werden sollte) derzeit auf Volllast für die Polo Produktion für Deutschland läuft und von Schließung dank der Prämie keine Rede mehr ist!
Trotzdem sollten die Berliner mehrfach schizophren Wahnsinnigen dabei nur eines nicht vergessen: wenn Mercedes, BMW und VW/Audi durch populistischen Bullshit wie das aktuell beizubehaltende Regularium etwaiger zukünftiger „Prämien“ gezwungen werden, ihre Konzentration auf billige und damit kleine und kleinste Fahrzeuge zu legen, dann könnte es auch irgendwann mit den dicken S-Klassen, 7er BMWs, A8 Audis oder VW Phaetons vorbei sein, wo sie jeden Tag ihren ggfl. hämmorhidalen Arsch hinein setzen!
Oder sie setzen dann gar noch einen drauf und lassen sich dann stattdessen in Manufakturfahrzeugen wie Maybach, Rolls Royce und Bentley chauffieren, die es immer geben wird und wenn sie sonstwo gebaut werden! Spätestens dann rückt garantiert der Großteil der Massen vom aktuell noch geltenden Prinzip -keine Gewalt gegen Sachen- ab. Da ist garantiert!
Weiterhin ist davon auszugehen, dass der Antrag für den Erhalt der Prämie (Hinweise dazu finden sich hier: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/umweltpraemie/index.html) ordnungsgemäß ausgefüllt werden muss, denn wie immer bei derartigen Vorgängen ist der Antragsteller allein für alles verantwortlich und kann beispielsweise keinen Autohändler später dafür verantwortlich machen, dass er wegen irgend welchen falsch gesetzten Kommas den Erhalt der Prämie abschlägig beantwortet bekommt!
Übrigens war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels die ab dem 30. März 2009 alleingültige Internetseite: ump.bafa.de zur Beantragung der Prämie nicht einmal aufrufbar! Ein Skandal für sich! Ich hoffe nur, dass ein paar vorwitzige Zeitgenossen irgendwo eine Lücke im Dschungel der Justiz finden und den Staat wegen irgendeiner selbstgeschaffenen Falle verklagen! Übrigens ist auch der recht nette Rückfluss der anteiligen und prämienfinanzierten Mehrwertsteuer in die Kassen von Steinbrück nicht zu verachten! Denn sobald der neue Wagen gute 13.000 Euro per Kaufvertrag kostet, hat Steinbrück die Prämie schon wieder gedeckt zurück, wenn sich der Käufer wirklich nur wegen der Prämie den Wagen neu gekauft hat!
Um nun wieder auf den Kern dieses Beitrages zu kommen:
Der überwiegende Teil der deutschen Automobilbesitzer partizipiert keinesfalls von der Prämie! Vor allem die, die jahrelang die Autoindustrie durch kurzintervallische Käufe von höherpreisigen Fahrzeugen finanziert haben und auch nicht zu wenig direkte oder indirekte Steuern dafür gezahlt haben. In dem aktuellen Fall der Autokauf-Prämie kommen nämlich größtenteils nur geizkragende oder ärmliche Käufer (was nicht abwertend gegenüber den letzteren Betroffenen klingen soll) von Hasenkisten in den Genuss! Aber das ist ja mittlerweile meistens die entsprechende Schicht, die sich die Darsteller in Berlin als Wahlvieh wünschen! Denn offensichtlich soll der Mittelstand auch und gerade beim Automobil abgeschafft werden, damit es auch beim ehemals vom liebsten Spielzeug des Deutschen nur noch ein ganz unten und ein ganz oben gibt! Denn, warum hat man nicht beispielsweise eine Prämie prozentual abhängig vom Listenneupreis eingeführt?
Was ist nur aus dem „goldenen“ Westen mit seinen dicken Schlitten geworden! Glaubt es Leute, die Welt sieht ganz anders aus, wenn es keine Sterne, Propeller oder Ringe mehr auf den Straßen gibt! Und das wollen die wenigsten Autofans wirklich haben, egal welche Marke sie fetischistisch frönen! Die Leute die bewusst in der DDR Trabant, Wartburg oder Lada gefahren sind, wissen wovon ich schreibe! Denn damals 1989 sind die Leute auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Straße gegangen, weil sie die Schnauze von den fahrenden Schuhkartons voll hatten!
Und damit niemand auf falsche Gedanken kommt; ich gönne jedem, der wirklich die Prämie erhält diese von ganzen Herzen. Nur es gibt mittlerweile beispielsweise genügend kleinere Selbständige, die ihren Mittelklassewagen nur noch mit ach und krach finanzieren können und wo schon manche Handwerkerfamilie den Gürtel enger schnallen muss, weil die Raten tlw. erheblich drücken! Denn ohne ihren Kombi müssen die meisten zuschließen und auch den letzten Gesellen entlassen! Man sollte einmal Vergleiche mit dem Großteil der „Prämieneinstreicher“ zu eben dem Beispiel des am Existenzminimum herum krebsenden Selbständigen ziehen! Aber die haben ja noch nicht mal mehr eine Partei, mit der sie sich identifizieren könnten!
AdF = Armee der Finsternis = der Film
Nachfolgend kann nachgelesen werden, welche Bedingungen aktuell zur Abwrackprämie Gültigkeit tragen:
Bedingungen
Für wen lohnt sich die Abwrackprämie nicht, bzw. wer erhält sie erst gar nicht:
- Wer die oben verlinkten Bedingungen nicht erfüllt, insbesondere diejenigen, die kein Fahrzeug verfügbar haben, was mind. 9 Jahre alt ist (beispielsweise fahren die meisten Mittelständler Leasingfahrzeuge, die im Durchschnitt alle 3-5 Jahre gewechselt werden)!
- Derjenige, der ALH II Empfänger ist!
- Wer einfach nicht über das nötige Kapital verfügt und/oder keine Finanzierung/Leasing auf Grund seiner nicht ausreichenden Bonität erhält!
- Alle diejenigen, die einen jungen Gebrauchtwagen (älter als 1 Jahr) erwerben möchten!
- Wer von Privat kaufen möchte!
- Der das Fahrzeug zum erheblichen Teil finanzieren muss /will (extreme Laufzeit, zzgl. evtl. Zinsen, Ballon- oder irrational hohe Schlußraten, fast totaler Wertverlust des Fahrzeuges tlw. vor Ablauf der Laufzeiten der Finanzierungen)!
- Wer einfach keine Nerven dafür hat, sich wie in den Nachwendezeiten um eine bestimmte Bandbreite an Neufahrzeugen (vor allem Kleinwagen) regelrechte Schlachten zu liefern, um sich im Autohaus wie ein Bittsteller vorzukommen und hinten anzustellen!
UND
- Wer ab dem 30. März 2009 über keinen eigenen Internetanschluß verfügt, keine Dritten hat, die über einen verfügen oder dessen Händler die Prämienbeantragung ablehnt/ablehnen muss, weil der Zugang zur Seite stundenlang nicht erreichbar ist! Davon sind höchstwahrscheinlich auch und gerade nicht wenige ältere Menschen betroffen, die es sowieso schwerer haben, sich in allen Punkten korrekt zurechtzufinden!
Ansonsten wäre das hier auch noch zu beachten:
Die Abwrackprämie bezahlt der Staat an Autokäufer. Mit Rabatten der Händler hat das nichts zu tun – auch wenn die Hersteller schnell reagiert haben: Viele Marken kommunizieren besonders günstige Preise, die aber nur unter Abzug der stattlichen Prämie kleingerechnet sind. Vorsicht also: Die Verschrottungsprämie erspart keineswegs die schon bislang üblichen, harten Verhandlungen beim Händler. Hier lassen sich unter Umständen ähnliche Beträge zusätzlich erfeilschen.
Quelle: Focus Online
Wie mancher Fachmann, der entsprechend der Forderung nach einer qualifizierten Verschrottung tätig ist, zu berichten weiß, ist dass sehr viele Fahrzeuge zur Verschrottung festzustellen sind, die noch teilweise deutlich mehr als 2.500 Euro wert sind!
Wer profitiert nun wirklich und unkompliziert von der Prämie? Auf den Punkt gebracht, nachfolgend(e)r Herr/Frau Hans/Erika Mustermann:
- die ein ausreichendes Einkommen aus einem gesicherten Arbeitsrechtsverhältnis beziehen,
- sich die letzten 9 Jahre kein Auto (möglichst kein deutsches als wertstabil geltendes Exemplar) gekauft haben oder sich ein entsprechend altes Fahrzeug “besorgen“ können,
- kein mind. 9 Jahre altes ab der unteren Mittelklasse aufwärts zu bezeichnendes Fahrzeug ihr eigen nennen, was einen entsprechend höheren Wert als 2.500 Euro hat,
- den Kauf aus frei verfügbaren Barmitteln ab mind. 5.000 Euro realisieren können,
- den Kaufpreis ganz oder teilweise über eine Finanzierung der Haus-/Autobank finanziert bekommen,
UND
- entsprechende Möglichkeiten haben, übers Internet die Prämie zu beantragen.
Sind das wirklich Zehn- bis Hunderttausende, die diese Kriterien solide und nachhaltig erfüllen oder wird den Leuten die neue Blase förmlich eingeredet und von den Propagandasprachrohren B-Zeitung u.a. unterstützt (die noch bis vor kurzem einen Countdownzähler online hatten, bis wann die Prämie noch reicht), wie es sonst nur die allseits so „beliebten“ Drückerkolonnen von beispielsweise den unsäglichen Strukturvertrieben der „Finanzdienstleister“ an den Tag legen? Profitieren wirklich die Automobilhersteller (und damit natürlich die Autobauer und ihre Familien) in Deutschland von dieser Prämie, oder werden vielmehr nur die weltweiten Halden abgeräumt bzw. werden wirklich so sehr viele preislich „normalpreisige“ Fahrzeuge verkauft? Die Verkaufsstatistiken und die Kurzarbeit in Deutschland z.B. bei VW, BMW oder Mercedes sprechen da eine ganz andere Sprache!
Anders hier: an dieser Stelle sei nochmals der absolut nachgewiesene Fall aus meinem südafrikanischem Bekanntenkreis benannt, wo das VW Werk in Port Elizabeth in ZA (welches eigentlich vor Ostern wegen der Krise komplett geschlossen werden sollte) derzeit auf Volllast für die Polo Produktion für Deutschland läuft und von Schließung dank der Prämie keine Rede mehr ist!
Trotzdem sollten die Berliner mehrfach schizophren Wahnsinnigen dabei nur eines nicht vergessen: wenn Mercedes, BMW und VW/Audi durch populistischen Bullshit wie das aktuell beizubehaltende Regularium etwaiger zukünftiger „Prämien“ gezwungen werden, ihre Konzentration auf billige und damit kleine und kleinste Fahrzeuge zu legen, dann könnte es auch irgendwann mit den dicken S-Klassen, 7er BMWs, A8 Audis oder VW Phaetons vorbei sein, wo sie jeden Tag ihren ggfl. hämmorhidalen Arsch hinein setzen!
Oder sie setzen dann gar noch einen drauf und lassen sich dann stattdessen in Manufakturfahrzeugen wie Maybach, Rolls Royce und Bentley chauffieren, die es immer geben wird und wenn sie sonstwo gebaut werden! Spätestens dann rückt garantiert der Großteil der Massen vom aktuell noch geltenden Prinzip -keine Gewalt gegen Sachen- ab. Da ist garantiert!
Weiterhin ist davon auszugehen, dass der Antrag für den Erhalt der Prämie (Hinweise dazu finden sich hier: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/umweltpraemie/index.html) ordnungsgemäß ausgefüllt werden muss, denn wie immer bei derartigen Vorgängen ist der Antragsteller allein für alles verantwortlich und kann beispielsweise keinen Autohändler später dafür verantwortlich machen, dass er wegen irgend welchen falsch gesetzten Kommas den Erhalt der Prämie abschlägig beantwortet bekommt!
Übrigens war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels die ab dem 30. März 2009 alleingültige Internetseite: ump.bafa.de zur Beantragung der Prämie nicht einmal aufrufbar! Ein Skandal für sich! Ich hoffe nur, dass ein paar vorwitzige Zeitgenossen irgendwo eine Lücke im Dschungel der Justiz finden und den Staat wegen irgendeiner selbstgeschaffenen Falle verklagen! Übrigens ist auch der recht nette Rückfluss der anteiligen und prämienfinanzierten Mehrwertsteuer in die Kassen von Steinbrück nicht zu verachten! Denn sobald der neue Wagen gute 13.000 Euro per Kaufvertrag kostet, hat Steinbrück die Prämie schon wieder gedeckt zurück, wenn sich der Käufer wirklich nur wegen der Prämie den Wagen neu gekauft hat!
Um nun wieder auf den Kern dieses Beitrages zu kommen:
Der überwiegende Teil der deutschen Automobilbesitzer partizipiert keinesfalls von der Prämie! Vor allem die, die jahrelang die Autoindustrie durch kurzintervallische Käufe von höherpreisigen Fahrzeugen finanziert haben und auch nicht zu wenig direkte oder indirekte Steuern dafür gezahlt haben. In dem aktuellen Fall der Autokauf-Prämie kommen nämlich größtenteils nur geizkragende oder ärmliche Käufer (was nicht abwertend gegenüber den letzteren Betroffenen klingen soll) von Hasenkisten in den Genuss! Aber das ist ja mittlerweile meistens die entsprechende Schicht, die sich die Darsteller in Berlin als Wahlvieh wünschen! Denn offensichtlich soll der Mittelstand auch und gerade beim Automobil abgeschafft werden, damit es auch beim ehemals vom liebsten Spielzeug des Deutschen nur noch ein ganz unten und ein ganz oben gibt! Denn, warum hat man nicht beispielsweise eine Prämie prozentual abhängig vom Listenneupreis eingeführt?
Was ist nur aus dem „goldenen“ Westen mit seinen dicken Schlitten geworden! Glaubt es Leute, die Welt sieht ganz anders aus, wenn es keine Sterne, Propeller oder Ringe mehr auf den Straßen gibt! Und das wollen die wenigsten Autofans wirklich haben, egal welche Marke sie fetischistisch frönen! Die Leute die bewusst in der DDR Trabant, Wartburg oder Lada gefahren sind, wissen wovon ich schreibe! Denn damals 1989 sind die Leute auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Straße gegangen, weil sie die Schnauze von den fahrenden Schuhkartons voll hatten!
Und damit niemand auf falsche Gedanken kommt; ich gönne jedem, der wirklich die Prämie erhält diese von ganzen Herzen. Nur es gibt mittlerweile beispielsweise genügend kleinere Selbständige, die ihren Mittelklassewagen nur noch mit ach und krach finanzieren können und wo schon manche Handwerkerfamilie den Gürtel enger schnallen muss, weil die Raten tlw. erheblich drücken! Denn ohne ihren Kombi müssen die meisten zuschließen und auch den letzten Gesellen entlassen! Man sollte einmal Vergleiche mit dem Großteil der „Prämieneinstreicher“ zu eben dem Beispiel des am Existenzminimum herum krebsenden Selbständigen ziehen! Aber die haben ja noch nicht mal mehr eine Partei, mit der sie sich identifizieren könnten!
AdF = Armee der Finsternis = der Film
Tags für diesen Artikel: abwrack-prämie, angela merkel, autobauer, autokrise, automobilindustrie, bmw, Finanzbetrug, mercedes, peer steinbrück, steuern, wahlwerbung
Artikel mit ähnlichen Themen:
Brüderles Lügen XL
Laufzeitverlängerung - Sie haben es getan
Christian Wulff schreit nach der Mutti
Warum sollen E.on und RWE ihre Gutachter nicht bezahlen?
Atomlobby-Brandbrief - wie man eine PR-Strategie zugunsten längerer Atomlaufzeiten schmiedet
Brüderles Lügen XL
Laufzeitverlängerung - Sie haben es getan
Christian Wulff schreit nach der Mutti
Warum sollen E.on und RWE ihre Gutachter nicht bezahlen?
Atomlobby-Brandbrief - wie man eine PR-Strategie zugunsten längerer Atomlaufzeiten schmiedet


















Ach ja..., "Umweltprämie" hat man den Quatsch ja auch genannt. Müßten denn nicht eigentlich diejenigen das Geld bekommen, die ihren Wagen länger als 9 Jahre fahren? Wieviel Energie wird aufgewendet, um einen Neuwagen aus der Werkshalle rollen zu lassen?
Meine jährliche Fahrleistung ist eher gering, rund 10.000 km.
In meinem vom Abwrackwahnsinn gepackten Bekanntenpreis wurde ich auch schon angesprochen, ob ich mir nicht ein neues Fahrzeug leisten wolle, das ja erheblich weniger Sprit brauchen würde.
Kurz nachgerechnet:
ich unterstelle mal, das der neue Wagen 3 Liter/100 km weniger als mein Saab verbrauchen würde. Das macht bei einem Benzinpreis von 1,20 €/Liter und meiner Fahrleistung rund 360 Euro/Jahr aus, runden wir großzügig auf 400 € auf.
Ein 10 Jahre altes Cabrio in guten Wartungs- und Pflegezustand wird in den nächsten Jahren keinen nennenswerten Wertverlust mehr haben, Finanzierungszinsen fallen auch keien an, da der Wagen mir (und nicht der Bank) gehört.
Ein Neufahrzeug (ich gehe mal von einem als Nachfolger angemessenen Mittelklassewagen aus und nicht von einer Hasenkiste auf 4 Rädern) wird mich inkl. Rabatt und Abwrackprämie mindestens 30.000 € kosten und in 4 Jahren locker 15.000 € Wertverlust haben.
Dem steht eine Benzinkostenersparnis von rund 1.600 € gegenüber.
Irgendwie kann ich nicht so recht erkennen, wo ich dabei etwas sparen soll. :-D