Mit unserem, noch immer, begrenzten Wissen werden wir der Antwort nicht gerecht.
Und das müssen wir auch gar nicht, denn wir sollten uns besser ebenfalls anpassen. Wir sollten nach den Ursachen der Reaktion ausschau halten, damit wir uns an die Auswirkungen anpassen können. Denn wirklich aufhalten kann man einen Klimawandel tatsächlich nicht. Diese Feststellung legitimiert uns aber nicht, mit dem weiterzumachen was zu schnelleren Reaktionen der Natur führte.
Dazu gehören ganz wesentliche Dinge, die von der Politik immer wieder ganz gern ausgeblendet werden:
Nicht der CO²-Ausstoß von Kraftfahrzeugen ist maßgebend,
sondern die Herstellung von ihnen.
Desweiteren können Überschwemmungen katastrophalen Ausmaßes durch natürlichen Schutz eingegrenzt werden, auch Smokwerte können so reduziert werden. Stattdessen vernichtet man Schutzwälle, begradigt Flussläufe und rodet ganze Baumbestände um weitere Betonklötze aus der Erde zu stampfen oder um die Gegend für Touristen entsprechend anziehend zu machen. Es gibt über 1.000 Möglichkeiten dem entgegen zu wirken, die nur darauf warten umgesetzt zu werden. Bei "A" wie 'Atomkraft' angefangen, bis hin zu "Z" wie 'zentrale Müllentsorgung'.
Als das größte Problem zur Umsetzung, darf auch hier wieder der Kapitalismus gesehen werden.
Hat man die Flüsse begradigt um effizienteren Warenaustausch zu erzielen, so müsste man hier erneut die Rekonstruktion des natürlichen Flusslaufes finanzieren. Das ist selbstverständlich teuer und würde den Nachteil mit sich bringen, dass der effizientere Transportweg wegfällt und es somit zu zeitlichen Verzögerungen bei Lieferungen kommen würde.
Lässt man Baumbestände stehen, fallen zusätzliche Einahmen weg die sich aus Vermietungen von gewerblichen oder privaten Gebäuden ergeben würden. Mit natürlichem Grün bestückte Strände wären freilich auch nicht mehr so gewinnbringend für die Tourismusbranche.
Auch mit dem herstellen von Kraftfahrzeugen wäre es ein leichtes das CO² zu reduzieren. Man schaue sich nur einmal um wieviele Autos weltweit nicht verkauft werden und später dann in der Presse landen.
Mit unserem technologischen Wissen, dem entsprechenden Aufwand und den notwendig zu ziehenden Konsequenzen, könnte sich ein vollkommen anderer Markt vor uns auf tun in dem niemand zu kurz käme. Einziges was wir dazu tun müssten wäre, von Dingen abzulassen die eine Bildung von einer Zweiklassengesellschaft begünstigen und nur dem jenigen dienlich sind, der sich davon Macht durch Geld verspricht.
Solange der Krug nicht zerbrochen ist, kann keine Macht der Welt ihn dazu bewegen, nicht weiterhin zum Brunnen zu gehen, selbst wenn es völlig unsinnig ist.
Keine Ursachenforschung sondern:
>Das Prinzip ist ein uraltes: Ursache, >Reaktion, Wirkung
Das reicht doch.
Der Mensch ist ein Teil der Natur. Der jetzige Klimazustand ist zugleich Grund und Ergebnis der menschlichen Entwicklung. Das Tier Mensch unterwirft sich nur seiner Umgebung. Für Lampen und Maschinenöle musste man früher Wale fangen. Später gab es dann nicht mehr genug davon. Tier Mensch unterwift sich und findet neue Energiequellen --> Erdöl.
Die Menschheit muss von Ihrem hohen Ross runter kommen und sich endlich als das zu sehen was wir sind - ein einziger Baustein im Ökosystem. Müll in unserem Sinne können wir gar nicht produzieren, die "Natur" "findet" für alle Stoffe eine Verwendung ( Radioaktivität z.B. scheint ja für die "Natur" ohne Mensch ein Segen zu sein ). Die jetzige Entwicklung, sich über Klimaschutz den Mund fusselig zu reden, ist nur das Ergebnis der Anpassung die wir im Moment durchmachen. Die Änderungen finden automatisch statt. Wir passen uns an und die "Natur" hat uns gesagt. Hier ist das Erdöl, macht ne Party!
Es geht zwischen den Zeilen mehr in die Richtungen Politik, Wirtschaft und Ökonomie. Die größten Mißstände, die größten Verursacher, werden regelmäßig verniedlicht. Wahrheiten werden nur dahingehend öffentlich gemacht, solange sie dazu beitragen von den größten Schuldigen abzulenken, damit diese auch weiterhin noch an den (von denen selbstgemachten) Ursachen verdienen können.
Das die Mächtigen Menschen aber auch eine Vorbildfunktion erfüllen, das will selbigen nicht einleuchten. Warum sollte der Großteil der Normalverbraucher umweltfreundlich leben, wenn die Mächtigen es vormachen wie es nicht zu tun ist und daran - auch wegen der einnehmbaren Gewinne - gar nicht interessiert sind?
Die Bürger werden hier ganz klar mißbraucht. Es wird ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet, damit die Hauptverursacher unbeschadet und wirtschaftlich gut dabei wegkommen.
Die Bürger werden hier ganz klar mißbraucht. Es wird ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet, damit die Hauptverursacher unbeschadet und wirtschaftlich gut dabei wegkommen."
Danke für diese Aussage.
Ich vermute dies auch als den Kernpunkt des Handelns der meisten aktuellen Entscheidungsträger.
>Richtungen Politik, Wirtschaft und Ökonomie.
Politik, Wirtschaft und Ökonomie sind doch nur virtuelle Konzepte, welche als Werkzeug dienen die verwendbaren Rohstoffe ideal zu nutzen. Der Erfolg dieser Nutzung ist direkt proportional zur Anzahl der Menschen auf der Erde.
Zuerst besteht immer die Notwendigkeit, diese wird dann mithilfe von allerlei Werkzeugen umgesetzt.
Menschen sind durch Ihren Überlebenswillen immer dazu getrieben Vorräte anzulegen. Früher waren das Weizen, heute wird Geld vorrätig gehalten. Die Vorräte werden für die Gründung einer Familie und zum Überleben benötigt. Evolutionär gibt es für die Individuen keinen Nachteil wenn dieser Vorrat zu groß ist. Im Gegenteil, ist er zu klein kann man nicht existieren. Eine Grenze zu finden wann die Bevorratung übertrieben ist, ist meiner Meinung nach für den Menschen unmöglich einzuschätzen. Deshalb gilt es so viel wie geht, mit angemessenem Aufwand anzuhäufen.
Die Notwendigkeit ist also die Beschaffung von Vorräten, also Weizen oder heute Geld. Um Geld zu verdienen muss man jemanden darum betrügen oder eine Gegenleistung bringen. Die Gegenleistung besteht aus selbst- oder fremdgeleisteter Arbeit. Damit die geleistete Arbeit überhaupt Sinn macht (Vorräte schafft) muss die Arbeit zum Teil daraus bestehen, Rohstoffe zu veredeln (oder zu sammeln, was auch eine Veredelung darstellt). Der Prozess ist zwar sehr viel komplexer aber das Prinzip basiert immer auf der Notwendigkeit Rohstoffen zu beschaffen und zu veredeln...
Ich ignoriere das Thema nicht, ich fürchte nur das hinter diesen Missständen eher der Urinstinkt bzw. die Menschliche Struktur steckt. Und diese wird sich erst ändern wenn es Notwendig ist ( wenn die Alphatiere damit keinen Erfolg mehr haben ). Wenn dieses Verhalten nicht sogar zum Leben unabdinglich ist. (Motivation usw.)
An die Anti-TINA-Kreationisten: Ich kenne Eure Meinung :) .
>Warum sollte der Großteil der
>Normalverbraucher umweltfreundlich leben, wenn
>die Mächtigen es vormachen wie es nicht zu tun
>ist
Das ist doch das Prinzip, oder?
>Mit unserem technologischen Wissen
Dieses "Unser Wissen" gibt es gar nicht. Das wichtige technologische Wissen dieser Welt gehört Unternehmen. Dieses Wissen ist längst auch schon ein Rohstoff der ausgebeutet wird.
Klar kann das gesamte Know-How der Menschheit ein Paradies für alle ermöglichen, das wäre aber auch schon im Mittelalter möglich gewesen.
geld hat nur leider den Nachteil, dass man es weder essen noch trinken kann und momentan eher bei denen, die es nötig hätten, ferngehalten wird.
Übermäßige Vorratsnahme war schon immer das Problem des Menschen. Wenn jeder nur das hätte, was er tatsächlich zum leben braucht, gäbe es so manche Probleme gar nicht.
Das Streben nach (immer) mehr, hat schon so manchem das Genick gebrochen. Ganz deutlich sehen wir das dieser Tage am Börsenmarkt.
Es hat aber anfänglich nichts mit dem Überlebenswillen zu tun, erst später dirigiert es sich dort hin - wenn man's übertrieben hat und man in der Zwangslage steckt. Selbst dann gibt es immer noch viele, die über Leichen gehen nur um ihren eigenen Popo zu retten.
Lebensmittel auf Vorrat? Ja - für alle!
Geld und Macht auf Vorrat? Nein!
btw: Wer oder was sind "Anti-TINA-Kreationisten"? Kreationisten sind mir bekannt, TINA nur nicht. B.u.A.
Als Organismus kann man beliebig mutieren ( meiner Meinung nach sogar aus eigenem Antrieb ) ob die Mutation erfolgreich ( längeres Leben oder mehr Nachkommen, bequemeres Leben... ) war, sieht man jedoch erst nach Generationen.
Meiner Meinung nach ist das gesamte System zu komplex um als Individuum bewusst zuverlässig erfolgreiche Mutationen anzustoßen. Das Prinzip funktioniert wie an der Supermarkt-Kasse, man stellt sich an einer Schlange an die einem die Schnellste erscheint. Ob das stimmt, findet man erst raus wenn der Vordermann im Anzug einen Sack mit Cent-Stücken auspackt.
Diese Aussage gilt nicht grundsätzlich. Auch der Mensch hat Instinkte. Zwar sind diese Instinkte Änderbar, dennoch vorhanden.
Stichwörter dazu wären "anaklitischer Schock" und "erlernte Hilflosigkeit", sowie "selbstzerstörerischer Mechanismus".
Mir geht es hier genauso wenig um das Klima und die Umwelt, wie es den Mächtigen nicht darum geht. Mit dem Unterschied, dass ich nichts finanziell daran verdiene und auch nicht verdienen will.
Das kann gut möglich sein. Der Filter spinnt manchmal. Einfach mal probieren den Link im Plain-Text einzubringen, ansonsten einfach per mail an Jochen, wir fügen ihn dann hinzu.
Warum das so war und immer noch ist, mehr denn je. Das zu ergründen ist bislang nur wenigen gelungen. Es ist nicht die Natur der Dinge, die zur Debatte steht. Es ist die Natur des Menschen. Dieses bislang so unerforschte Land der menschlichen Psyche und dessen materielles Substrat: das Gehirn.
Vor über 2000 Jahren stand an einer Säule der Vorhalle des Apollontempels in Delphi der Satz: "Erkenne Dich selbst".
Diese so unscheinbare Forderung beinhaltet in ihrer Simplizität alles, worüber tausende Bücher gechrieben wurden. Nichtsdestotrotz bleibt sie bis heute unverändert gültig als ungelöste Aufgabe bestehen.
Mehr muss nicht gesagt werden.
Ein Aufbruch fängt nicht mit Worten an sondern Schritten.
Sehr Lehrreich und Sehenswert, unbedingt ansehen!
http://www.youtube.com/watch?v=EWZDlc5rB34
>Hilflosigkeit", sowie "selbstzerstörerischer
>Mechanismus".
Dafür gibt es auch Erklärungen. Z.B. löst ein solches Verhalten in unserer Gesellschaft oft Mitleid oder zumindest Aufmerksamkeit aus. Mitleid und Aufmerksamkeit sind sehr hilfreich.
Es ist auch denkbar, dass manche Menschen durch bestimmte Merkmale die Ablehnung anderer Menschen hervorrufen ( siehe auch kranke Hunde im Rudel ) und dadurch das Gefühl bekommen durch Ihre Existenz ihre Sippe zu schädigen ( Familienselektion ). Beispiel: Urmenschfamilie A bildet eine soziale Umgebung in der alte Menschen sich nutzlos und überflüssig fühlen.
Familie B verehrt Ihre Alten. Wenn in Familie A jemand nicht mehr jagen kann, geht er freiwillig in die Wüste und verdurstet dort. Wenn in Familie B jemand nicht mehr jagen kann, wird er von den übrigen Jägern weiter versorgt. Wenn nun der Wildbestand nachlässt, also nur noch Wild für eine Familie vorhanden ist, wer wird dann überleben?
Zudem ist das Gehirn und seine Nervenbahnen unendlich komplex und bestimmte Strukturen treten durch ähnlich wahrgenommene Umwelteinflüsse immer wieder auf. Das muss jedoch nicht heißen, dass diese Strukturen sinnvoll sein müssen, sie dürfen nur nicht die Art in Gefahr bringen.
Ich denke nicht das dem Eros ( Überlebenstrieb ) der Thanatos ( Todestrieb ) gegenübersteht. Eros ist kanonisch, Thanatos ist psychologisch, eine Funktion mit Nebenwirkungen, die jedoch nicht zum Aussterben der Menschheit führen.