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Großoffensive: Wider den Kommunismus
Und nocheinmal sehen und hören Sie, liebe Leser, eine Folge aus der Rubrik “CDU unter Freunden”. Diesmal allerdings etwas kürzer.
Es ist uns ein persönliches Anliegen, dem Kampfruf "Wehret den Anfängen" gerecht zu werden. Nachdem wir uns bereits mehrfach über das Konglomerat CDU/NPD ausgelassen haben, lesen Sie heute: MdB Ronald Pofalla (CDU) und seine Ausreisser.
Zunächst ein Video, welches freundlicherweise - betreffend der vergangenen Hessenwahl 2009 - auf einer im Vorfeld stattgefundenen Wahlveranstaltung aufgenommen wurde:
Auf diesen Zug springen selbstverständlich auch gern angeblich freiheitlich bewusste jugendliche Nachbarn (Österreichs Jugend über Kommunismus) auf. Aber nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft scheint man den Kommunismus immer noch, wie damals (Gesetz “zum Schutz von Volk und Staat”), als Feind zu sehen oder plötzlich als solchen wieder zu entdecken. Denn neu ist diese indoktrinierte Angst nicht. Man hat das Gefühl, dass diese Angst immer dann aufkeimt, wenn's mit der eignenen angeblich 'konservativen' Politik nicht mehr richtig klappen will. Urkomischerweise wird mit dem 'Kommunismus' dann aber alles in einen Topf geschmissen, was nicht auf den Tagesplan der häuslichen Politik passt. Mit kognitiver Regelmäßigkeit wird die Angst vor der roten Fahne ausgeschüttet, wo es nur irgendwie hilfreich sein könnte. So ist es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet ein Herr Pofalla auf einer Wahlwerberede mit dem Kommunismusfähnlein der Angst wedelt.
Schließlich hat die Partei, im Zuge der bevorstehenden Wahlen, ein Grundlagenpapier geschaffen, das einzig diesem Zweck dienlich ist.
"Geteilt. Vereint. Gemeinsam. Perspektiven für den Osten Deutschlands."
Ostdeutsche sollten das Lesen dieses Textes aber lieber unterlassen. Zu groß wäre die daraus sich entwickelnde Wut über die Geschichte des Ostens, die sich laut der CDU wohl anders als historisch nachweisbar abgespielt hat. Und um die CDU-Version der DDR-Geschichte zu festigen, hatte Ronald Pofalla auch nichts besseres zu tun, als nach der Verabschiedung des Antrages darauf hinzuweisen, dass eben die Geschichte wahrheitlich erzählt werden müsse. Er bestätigt somit die Lüge mit einer erneuten Lüge, um sie zur Wahrheit zu machen. Wiederholung tut ihr übriges. Pofalla:
Im Grundlagenpapier wird also aufgeräumt mit Fälschungen - so, so. Na dann schauen wir doch mal erneut hinein:
... ja ne, is klar!
Aber nun zum allgemeinen Konsens zwischen Herrn Pofalla von der CDU und den NPD-politischen 'Tugenden'.

Ja, ja. Wagner gehört zur deutschen Kultur - wie der Saumagen zu Helmut Kohl.
Zur Kultur Deutschlands gehört, nebenbei bemerkt, auch Geschichte. Dummerweise stammen wir da wohl von den Germanen ab und das hört die NPD dann auch besonders gern.
Ob das nun die religiösen Symbole für alle Schulen, die Kampagnen - geführt von Parteikollege Roland Koch - gegen die doppelte Staatsbürgerschaft oder Aktionen gegen Homo-Ehen betrifft. Nicht nur bei der NPD ist sowas gern gesehen. Partei-intern freut man sich über die vielen Möglichkeiten, die das Programm der NPD regelrecht vorgeben.
Ehrlich gesagt sind wir es leid, immer wieder auf die nationalistischen Wirren der CDU hinweisen zu müssen. Aus diesem Grunde schliessen wir - für heute - mit einem an Ronald Pofalla und Kameraden gerichteten Satz ab:
Lieber Herr Pofalla und Kameraden,
wir halten's mit Ihnen und ihrer Partei - in typisch deutsche Worte gefasst - wie Götz von Berlichingen!
Uns stinkt's ... zu sehr nach Faschismus.
Das Grundlagen-Papier der CDU downloaden: Rechtsklick -> speichern unter
Auf diesen Zug springen selbstverständlich auch gern angeblich freiheitlich bewusste jugendliche Nachbarn (Österreichs Jugend über Kommunismus) auf. Aber nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft scheint man den Kommunismus immer noch, wie damals (Gesetz “zum Schutz von Volk und Staat”), als Feind zu sehen oder plötzlich als solchen wieder zu entdecken. Denn neu ist diese indoktrinierte Angst nicht. Man hat das Gefühl, dass diese Angst immer dann aufkeimt, wenn's mit der eignenen angeblich 'konservativen' Politik nicht mehr richtig klappen will. Urkomischerweise wird mit dem 'Kommunismus' dann aber alles in einen Topf geschmissen, was nicht auf den Tagesplan der häuslichen Politik passt. Mit kognitiver Regelmäßigkeit wird die Angst vor der roten Fahne ausgeschüttet, wo es nur irgendwie hilfreich sein könnte. So ist es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet ein Herr Pofalla auf einer Wahlwerberede mit dem Kommunismusfähnlein der Angst wedelt.
Schließlich hat die Partei, im Zuge der bevorstehenden Wahlen, ein Grundlagenpapier geschaffen, das einzig diesem Zweck dienlich ist.
"Geteilt. Vereint. Gemeinsam. Perspektiven für den Osten Deutschlands."
Ostdeutsche sollten das Lesen dieses Textes aber lieber unterlassen. Zu groß wäre die daraus sich entwickelnde Wut über die Geschichte des Ostens, die sich laut der CDU wohl anders als historisch nachweisbar abgespielt hat. Und um die CDU-Version der DDR-Geschichte zu festigen, hatte Ronald Pofalla auch nichts besseres zu tun, als nach der Verabschiedung des Antrages darauf hinzuweisen, dass eben die Geschichte wahrheitlich erzählt werden müsse. Er bestätigt somit die Lüge mit einer erneuten Lüge, um sie zur Wahrheit zu machen. Wiederholung tut ihr übriges. Pofalla:
Leider stellen wir heute fest, dass eine Verklärung, ja teilweise sogar eine Geschichtsfälschung mit Blick auf das SED-Unrechtsregime stattfindet.
Im Grundlagenpapier wird also aufgeräumt mit Fälschungen - so, so. Na dann schauen wir doch mal erneut hinein:
Die DDR wurde unter Führung des SED-Regimes auf Befehl Stalins gegründet und war eine Folge des sowjetischen Sieges im Zweiten Weltkrieg. Walter Ulbricht und seine Parteigenossen unterdrückten rücksichtslos am 17. Juni 1953 mit Hilfe sowjetischer Panzer den Freiheitswillen der Ostdeutschen und ihren Wunsch nach einem wiedervereinten Deutschland. Am 13. August 1961 zementierte der Mauerbau die Teilung Berlins und Deutschlands auf lange Zeit.Und dass ...
»es in der DDR bereits im letzten Jahr ihres Bestehens eine verdeckte Arbeitslosigkeit von 1,4 Millionen Menschen« gegeben habe, was »einer Arbeitslosenquote von ca. 16 Prozent« entspreche.
... ja ne, is klar!
Aber nun zum allgemeinen Konsens zwischen Herrn Pofalla von der CDU und den NPD-politischen 'Tugenden'.

Ja, ja. Wagner gehört zur deutschen Kultur - wie der Saumagen zu Helmut Kohl.
Zur Kultur Deutschlands gehört, nebenbei bemerkt, auch Geschichte. Dummerweise stammen wir da wohl von den Germanen ab und das hört die NPD dann auch besonders gern.
Ohne Vaterlandsliebe, das Bekenntnis zur schwarz-rot-goldenen Fahne und das Beherrschen der deutschen Sprache hält unsere Gesellschaft nicht zusammenwar 2007 eine Äusserung von Ronald. Er hätte aber auch unverblümt sagen können: "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein" - es wäre zumindest ehrlicher gewesen, allerdings hätte das deutsche Bürgertum dann wohl eher aufgeschrieen. Von der deutschen Leitkultur zu sprechen, damit aber zu unterstellen, dass es angeborene, sozusagen genetische nationale Eigenschaften gibt, die sich ungeachtet gesellschaftlicher Veränderungen erhalten und die verteidigt werden müssen ... ist gelinde formuliert: unter aller Menschenwürde und zudem gegen das Völkerrecht.
Ob das nun die religiösen Symbole für alle Schulen, die Kampagnen - geführt von Parteikollege Roland Koch - gegen die doppelte Staatsbürgerschaft oder Aktionen gegen Homo-Ehen betrifft. Nicht nur bei der NPD ist sowas gern gesehen. Partei-intern freut man sich über die vielen Möglichkeiten, die das Programm der NPD regelrecht vorgeben.
Ehrlich gesagt sind wir es leid, immer wieder auf die nationalistischen Wirren der CDU hinweisen zu müssen. Aus diesem Grunde schliessen wir - für heute - mit einem an Ronald Pofalla und Kameraden gerichteten Satz ab:
Lieber Herr Pofalla und Kameraden,
wir halten's mit Ihnen und ihrer Partei - in typisch deutsche Worte gefasst - wie Götz von Berlichingen!
Uns stinkt's ... zu sehr nach Faschismus.
Das Grundlagen-Papier der CDU downloaden: Rechtsklick -> speichern unter
Tags für diesen Artikel: ausländer, cdu, cdu unter freunden, csu, ddr, demagogie, kommunismus, leitkultur, merkel, national, nationalismus, neoliberal, pofalla, polemik, propaganda, rote socken, sozialismus, staatsbürgerschaft, vaterlandsliebe, von der leyen, wahl, wahlkampf
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