Mit Boshaftigkeit und Irrationalität gegen den Iran
Unter dem Titel „Die Rolle des Iran im Nahostkonflikt“ hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Nürnberg nicht nur Dr. Matthias Küntzel als Referenten geladen, sondern dessen Vortrag auch in Kooperation mit der Sparkasse und dem Willstätter-Gymnasium durchgeführt. Erwartungsgemäß und zur Freude der Veranstalter waren auch Schüler am Abend des 22.1.2009 in der Aula ihrer Schule zugegen. Eine Herausforderung für jeden Geschichtslehrer, der auf die (a)historischen Deutungen Küntzels reagieren muss. Schon immer war es ein Problem der Geschichtsschreibung, dass die ausgewählten Fakten Kausalzusammenhänge suggerieren, die bei anderer Auswahl aus dem immer viel umfangreicheren Faktenpool ganz anders aussehen. Was also ist richtig bzw. wie wahr sind halbe Wahrheiten?
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Kurs - Richtung Iran: Bis zum bitteren Ende
Der Iran hat diese Woche einen selbst konstruierten Satelliten mit einer eigenen Trägerrakete ins All gebracht. Zu einer solchen technologischen Leistung würde anderen Staaten normalerweise gratuliert, nicht aber Iran. Dem Land werden von vornherein finsterste Absichten unterstellt. Da kann es machen, was es will. Wenn nun Steinmeier und Clinton Einigkeit in Sachen Iran demonstrieren und ihm Konsequenzen androhen bzw. sich um ihn "kümmern" wollen - der deutsche Außenminister hätte genausogut sagen können, daß er sich Iran in den nächsten Wochen zur Brust nehmen wird -, dann scheinen sie auf einen Kurs einzuschwenken, den auch Israel zu gehen bereit ist. Aus dortigen Militär- und Diplomatenkreisen wird noch in diesem Jahr mit einem Angriff auf Iran gerechnet.
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Der Kopftuchstreit zwischen Parlamenten und Gerichten
Im Kopftuchstreit manifestiert sich eine Neuaushandlung der Beziehungen zwischen Staat und Religion in der Bundesrepublik. Während manche Bundesländer unter Beibehaltung der offenen Neutralität das Kopftuch bei Lehrerinnen nicht generell verboten, verbannten andere im Sinne einer strikten Neutralität alle religiösen Symbole aus der Schule. Die christdemokratisch regierten Länder versuchten, christliche Symbole gegenüber anderen religiösen Symbolen zu bevorzugen, scheiterten damit aber vor den Verwaltungsgerichten, die eine strikte Gleichbehandlung der Religionen verlangten. Im Ergebnis sehen sich gerade die Bundesländer mit einer laizistisch-neutralen Regelung konfrontiert, deren Ziel ursprünglich eine Besserstellung des Christentums war.
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Briten üben sich im Nationalsozialismus
Die zentrale Forderung der Gewerkschaften lautet: "Britische Arbeitsplätze für britische Arbeiter". Ähnlich hatte sich Premierminister Gordon Brown auf dem Labour-Parteitag 2007 ausgedrückt. Der chauvinistische Charakter der Gewerkschaftsforderung ist so überdeutlich, dass der Streik sogar von der faschistischen British National Party (BNP) mit den Worten gelobt wurde: "Dies ist ein großer Tag für den britischen Nationalismus."
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Die Saat des Bösen
Prof. Dr. Erich Schöndorf, ehemaliger Staatsanwalt in Frankfurt, jetzt Prof. für Umweltrecht an der Fachhochschule in Frankfurt, schrieb in einem seiner Bücher in einem anderen Zusammenhang: „Diejenigen, die es können, müssen aufklären, müssen Öffentlichkeit schaffen. Müssen Ross und Reiter nennen... Wenn die Menschen erfahren, dass sie missbraucht werden, und dann noch erfahren, von wem sie in welcher Weise und zu welchem Zweck sie missbraucht werden, dann werden sie sich wehren.
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Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1
Spricht oder schreibt man über Terrorismus sind in der Regel islamistisch motivierte Gewalttaten gemeint, wobei die zionistisch-terroristische Vergangenheit vieler Offizieller in Israel in der Regel selten zur Sprache kommt. Alan Schink will dieser Betrachtungsweise entgegenwirken – in einer dreiteiligen Serie über den friedlichen Ursprung des Zionismus und die Geschichte zionistischer Untergrundbewegungen der 30er, 40er und 50er Jahre. Ohne deren Gewalttaten würde der israelische Staat nicht existieren, und sie prägen seine Politik bis in die Gegenwart.
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Wer stillt gesünder den Welthunger?
Die Halbwertzeit der Versprechungen seitens der Gentechnik wurde bereits vielfach nachgewiesen. Gentechnik kann den Welthunger zwar stillen, sorgt aber hintergründig für ganz andere Probleme. Ein erhöhter Pestizideinsatz ist nur eines davon. Gesundheitliche Schäden an Mensch und Tier sind die Folgen. Was kaum die Öffentlichkeit erfährt: es gibt die konvensionellen Forschungen auf diesem Gebiet. Der aid Infodienst hat aus diesem Grund nun darauf hingewiesen, welche erfolgsversprechende Unternehmungen es auf internationaler Ebene gibt. Dazu gehört Reis, welcher selbst der afrikanischen Trockenheit widersteht. Aber auch Kartoffeln die krankheitsresistent sind und ganz ohne Gentechnik, binnen kürzerer Reifezyklen, die doppelten Erträge liefern.
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