Die Zionisten hätten sicherlich weiterhin versucht, Leute - zumindest für kurze Zeit - nach Israel zu bringen, aber die Bevölkerungsentwicklung wäre annähernd wie früher und damit unproblematisch gewesen. Wer nach dem Holocaust die meiste Schuld auf sich geladen hat, mögen bitte andere beurteilen. Sowohl die Palästinenser waren meist nur die Manövriermasse anderer, so wie die Israelis von den USA geführt wurden. Besonders durch Vernunft geglänzt haben beide nicht.
Nun also ist mal wieder Krieg. Wegen der
Kassam-Raketen mit 10 km Reichweite.
Alle drei bisherigen Modelle sind einfache, mit Sprengstoff gefüllte Stahlkonstruktionen ohne Leitsystem. Die Herstellung erfolgt in Handarbeit mit einer Präzision, die deutlich hinter der industriell gefertigter Typen zurückbleibt. Die Treffergenauigkeit und Wirkung ist entsprechend gering.
Als Feststoffantrieb wird ein Gemisch aus einem Chlorat oder Kaliumnitrat und Saccharose (Zucker) verwendet. Der Sprengkopf enthält bis zu 10 kg TNT, der teils mit Stahlkugeln versetzt ist.
Obwohl sie nur eine relativ geringe Zerstörungskraft besitzen, werden sie von Israel als Bedrohung durchaus ernst genommen. Bis zum 18. Mai 2007 schlugen über 4.500 Raketen auf israelischem Gebiet ein.
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Die Raketen werden für Angriffe gegen verschiedene israelische Städte eingesetzt. Die meisten Abschüsse erfolgten von der Stadt Bait Hanun im Gaza-Streifen aus. Ziele waren meist Sderot, Aschkelon und die umliegenden Kibbuzim. Am 28. Juni 2003 gab es die ersten zwei israelischen Todesopfer, bis Mai 2007 stieg die Zahl der durch Kassam-Raketen getöteten Israelis auf zehn.
Jeder Tote ist ein Toter zuviel. Allerdings auf beiden Seiten. Es lässt sich zur Zeit nicht herausfinden, wie hoch die Anzahl der durch Kassam-Raketen getöteten Israelis aktuell ist. Genausowenig lässt sich die Zahl der aktuell durch Luftangriffe getöteten Palästinenser wirklich ermitteln. Aber es dürfte sich wohl um den Faktor 40 handeln.
40 Tote Palästinenser, die zudem wahrscheinlich nichts mit den Kassam-Raketen zu tun haben, für einen toten Israeli ist ein sehr hoher, schon fast unmenschlich zu nennender Preis. In jedem anderen Konflikt, in dem die USA nicht Partei ist, wäre ein solcher Preis nicht durchsetzbar. Israel wird aber, weil die USA immer neu anstacheln, genauso weitermachen wie bisher.
Der ständige Konflikt macht für die israelische Politik sogar Sinn. Solange praktisch Kriegszustand herrscht, muss sie keine Politik für eine langfristige Zukunft betreiben. Sie kann von der Hand in den Mund leben. Das gefällt Politikern überall auf der Welt. Notverordnungen sind eben leichter handhabbar als die demokratische Auseinandersetzung.
Natürlich ist die israelische Regierung nicht die israelische Bevölkerung, genau wie die Bevölkerung des Gaza-Streifens nicht durch ein paar durchgeknallte Hamas-Führer vertreten wird. Merkel und Steinmeier regieren Deutschland ja auch nach neoliberalem Befehl und gegen den Willen der Mehrheit. Es geht also nicht um die Juden, die Palästinenser oder die Amerikaner. Es geht um Politiker, die von den Neoliberalen, Neocons und dem Großkapital gekauft wurden.
Politische Marionetten, die für die Interessen anderer das eigene Volk mit einem Lächeln verraten. Die Angriffe Israels auf den Gaza-Streifen sind als völlig überzogen und nicht verhältnismäßig zu verurteilen. Die Kassam-Angriffe der Hamas sind einfach nur dämlich. Sowohl die Israelis als auch die Palästinenser täten gut daran, ihre ausgelutschten und einfallslosen Politiker zum Teufel zu jagen. Genauso wie es in Deutschland und den USA nötig wäre.
http://it.youtube.com/watch?v=lRijgRZmqvI
Mit Schuldzuweisungen kommt man sicherlich nicht voran, besonders wenn der Grund dafür in der Vergangenheit (Holocaust) gesehen wird. Es ist nunmal leider geschehen.
Ich wünschte, man würde bald eine Lösung finden, aber mir will partout nichts einfallen. Schließlich wurde ja schon vieles probiert....
Enough is enough, sagte Tzipi Livni und auch ich hoffe, dass die Israelis der Terrorbande Hamas, die nicht nur Israel bedroht, sondern auch das eigene Volk in Geiselhaft hält, endlich ein Ende bereiten.