Kanonenbootpolitik war immer ein beliebtes Mittel, um kleinere Länder zu unterdrücken, aber auch um von Problemen in der eigenen Wirtschaft und Innenpolitik abzulenken. Da Angela Merkel keine Wirtschafts- oder Innenpolitik betreibt, sondern nur die Anweisungen ihrer neoliberalen Befehlsgeber ausführt, müsste sie sich eigentlich nicht darum scheren, was das Volk über sie denkt. Denn was das Volk zu denken hat, sagt die Systempresse - und die erfährt es von Mohn/Bertelsmann über das Forsa-Institut und dessen Umfragen
Es scheint also weniger um Merkel selbst zu gehen, sondern mehr um das, was die Herren des Großkapitals von ihr verlangen. Ähnlich war es ja auch bei Kaiser Willhelm II, der seine Unfähigkeit noch zusätzlich durch Größenwahn ergänzte. Frau Merkel Größenwahn vorzuwerfen, wäre allerdings gemein. Sie ist einfach nur eine Reisekanzlerin, was man so viele Jahre nach dem Ende der DDR zwar nicht mehr ganz verstehen kann, aber vermutlich flüchtet sie davor, von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt zu werden.
Auf jeden Fall ist wieder Kanonenbootpolitik angesagt. Der Grund sind diesmal Piraten. Aber auch das Piratendasein ist nicht mehr wie früher.
Weissgarnix hat da
einen alten Gedanken auf das hübscheste in die aktuelle Situation umgesetzt. Einen Brüller am Rande lieferte der vermutlich islamophobe
Exmuslim Dr. Udo Ulkotte mit seiner
Verschwörungstheorie um radioaktive Piraten und die schmutzige Bombe. Es ist schon spannend, wie er sich Kriegsgründe gegen den Iran zusammenbastelt und dabei auch noch die Verfolgung der somalischen Zivilbevölkerung mit einem - wenn auch kruden - Sinn versieht.
Frau Merkel und die Bundeswehr sind aber
beim angeblichen Kampf gegen die Piraten zur absoluten Höchstform aufgelaufen.
Bundeswehr hält 500 Kriegsschiffe gegen Piraten für nötig
Die Bundeswehr hält laut einem Zeitungsbericht im Kampf gegen die Piraten vor Somalia eine Flotte von 500 Kriegsschiffen für nötig. Nur so könnten weitere Piratenüberfälle am Horn von Afrika effektiv unterbunden werden, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf das Einsatzführungskommando der Bundeswehr.
..
Nach Angaben des US-Militärkommandos in Bahrain sei die "Combined Task Force 150" der NATO-Staaten und verbündeter Nationen wie Saudi-Arabien, Pakistan und Japan im Durchschnitt lediglich mit bis zu 15 Kriegsschiffen im Golf von Aden und vor der Küste Somalias vertreten, berichtet die Zeitung. Hinzu kämen gegenwärtig noch ein russisches Schiff, eines aus Indien und eines unter der Flagge Malaysias.
Angesichts dieser Lage unterstützen Politiker der großen Koalition Pläne der Regierung, die Piratenjagd mit bis zu 1400 Soldaten zu verstärken. Das Bundeskabinett entscheidet Anfang Dezember über die Beteiligung der Bundeswehr an dem Anti-Piraten-Einsatz der Europäischen Union.
Hoffentlich werden bei dieser riesigen Flotte auch nur wirklich erfahrene Kapitäne eingesetzt. Die Verluste durch Kollisionen könnten sonst ungeahnte Ausmaße annehmen. Bekannterweise beträgt die
Küstenlinie Somalias nur 2.720 km, was bedeutet, dass im Durchschnitt alle 5,44 km ein Schiff steht. In Rotterdam gab es 2001 rund 80 Schiffe, die täglich anlandeten, was sich im Jahr auf 60.000 Schiffsbewegungen summierte. Bald wird es vor Somalia ähnliche Verhältnisse geben. Das wird spannend.
Natürlich hat in der deutschen Politik, wie auch bei der Bundeswehr, mal wieder keiner eine Karte zur Hand genommen oder gar im Internet nachgesehen. Egal. Dabeisein ist alles, und man will doch so gerne Krieg führen. Nein. Es geht nicht um Piraten. Worum es wirklich geht hat
Martina Kausch sehr deutlich beschrieben.
"Wenn die von Staatschef Siad Barre vor Ausbruch des Bürgerkriegs erteilten Ölkonzessionen nach der Befriedung des Landes weiter gelten, sind sie potentiell Milliarden von Dollar wert“, kommentiert ein Ölexperte in Mogadischu die Kooperation zwischen Washington und der Firma Conoco.
Dazu kommentiert sie.
Ihr solltet einfach mal den gesamten Artikel lesen und dann nachdenken, warum es die Piraten gibt ...
Meine Antwort ist eine ganz einfache: Sie wurden als Kanonenfutter "gezüchtet", um irgendwann Vorwand und Grund für militärische Eingriffe zu sein.
Und dass wir zur Zeit manipulativ auf eine solche Situation vorbereitet werden, liegt auf der Hand, wenn man(n) sich die intensive mediale Berichterstattung zu diesem Thema ansieht und durchliest.
Genau das ist es. Es geht darum, dass die USA wieder einmal einen Raubüberfall auf einen Schnapsladen, bzw. ein Ölland planen. Weil das aber im Irak schon so gründlich schief gegangen ist und die meisten im Iran nicht mitmachen wollen, kommt man jetzt mit Piraten und Somalia. Wahrscheinlich folgt dann Nigeria. Diktatur unter US-amerikanischer Hoheit, und die Ausbeutung, oder besser der Diebstahl beginnt.
Das deutsche Großkapital profitiert, deutsche Soldaten sterben und verschwinden aus der Arbeitslosenstatistik. Die Arbeitslosenstatistik kann man auch durch mehr Produktion von Waffen korrigieren. Zusammmen mit den immer schlechter werdenden Löhnen ist das ein gutes Geschäft. Was dann noch an Arbeitslosen übrig bleibt, wird einfach so
dreist weggelogen, dass sich sogar die FTD aufregt.
Nach einem Gesetzentwurf zur Neuregelung von Arbeitsmarktinstrumenten sollen künftig alle Arbeitslosen, die durch private Träger betreut werden, nicht mehr als arbeitslos gezählt werden. Im Oktober fielen darunter noch rund 149.000 Arbeitslose, insgesamt waren es 2008 rund 300.000 Erwerbslose.
Wetten, dass bald alle bei privaten Trägern geparkt werden! Das macht es so einfach. Lügen und Kanonenbootpolitik. Erinnert irgendwie sehr an Kaiser Willhelm II. Bleibt nur noch abzuwarten, wann die
Angela ihren Willhelm gänzlich zu Ende bringt und strahlend verkündet:
Ich kenne keine Parteien mehr, kenne nur noch Deutsche!
Damit hätte sie sogar recht. Unsere Parteien weisen ja praktisch keine Unterschiede mehr auf. Jeder bemüht sich, den Neoliberalen und dem Großkapital zu Diensten zu sein und das Volk zu belügen und zu betrügen, wo es nur geht. Denn selbst knapp
20 Prozent der Linken-Abgeordneten im Bundestag sind ja schon so staatstragend, oder besser als Stützen der Neoliberalen und des Großkapitals unterwegs, dass sie sogar den Auflösungsbeschluss zur Nato verlassen. Die werden dann sicherlich auch fröhlich mit dabei sein beim nächsten Krieg.
Die SPD hat, unter Führung ihres Kriegsministers Peter Struck, die Deutschen wieder in den Krieg geführt und damit Tore geöffnet, die lange Zeit sicher verschlossen waren. Diesen Verrat am Frieden werden die Linken bald noch übertreffen. Für Regierungsbeteiligung werden auch die alles tun. Der Rest hofft auf Krieg, weil nur das die eigenen Probleme löst oder doch zumindest, wie bei der FDP und den Grünen, verschiebt. Die CDU/CSU, das alte Zentrum, war immer für den Krieg.
"Jetzt Gratis zocken!
Seafight, das Online-Piratenspiel!"
Na, wenn das nicht Realsatire ist...
Jetzt - alle Produkte vergleichen & super günstig kaufen!
www.Preisvergleich
Lebensmittel f. Ernstfall
Seien Sie auf Krisen vorbereitet. Wir helfen Ihnen vorzusorgen!
Das sind aber auch keine schlechten Google-Anzeigen, und noch dazu so praxisnah und zielgruppenorientiert...
:-D
postscriptum: wenn jemand google auf seinen seiten eingebaut hat, bitte melden - ich click & view g
habe diese intressante liste zum klicken angeboten erhalten
Karl Marx Kapital
Wirtschaftskrise 1929
Reich Ranicki
Darmflora Bakterien
Brottrunk
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/567/449296/text/
Ein Ausschnitt aus "Angie goes Hollywood" von Rainer Kröhnert:
Angela Merkel in ihrer Rolle als Comical Angie präsentiert vom Ressigeur "Werner Herzog"
http://de.youtube.com/watch?v=TSYo5ulb7Q4&feature=related
Ob Kaiserin Willhelmine I (danke Geheimräting :) in der Badewanne mit Modellfregatten spielt...
Warum beleidigen sie den Mann, indem sie die Merkel in seine Nähe rücken? Der ist schon lange tot - haben sie so wenig Respekt?
mfg zdago
Man sieht sie vor sich, die großen "Flottensachverständigen", wie sie auf großen Kartentischen 500 Schiffchen verschieben.
Danach wird gleich noch die Straße von Hormuz vor den Iranern "verteidigt"?
Die Piraten vor Malaysia haben "Glück", dort gibt es kein Öl.