Wahrscheinlich haben in Gütersloh die Sektkorken geknallt als die Nachricht über die Ticker lief, das Deutschland immer weniger Studenten hat. Von 2002 hat sich die Zahl derer die mit Hochschulreife die Schule verlassen und nicht studieren von 27 auf 32 Prozent in 2006 erhöht und die Tendenz ist steigend. Die Familie Mohn, die Bertelsmannstiftung, die verkommenen Wissenschaftler und gekauften Politiker haben ihr Ziel erreicht.
Die jungen Leute haben Angst davor sich für ein Studium zu verschulden, sich für die Studiengebühren in die Rachen der Kredithaie zu begeben und für das Bafög ein Leben lang zahlen zu müssen, während die Familie Mohn ihren eigenen Kindern sogar den
vollständigen wirtschaftlichen Mißerfolg mit Steuermitteln, durch eine völlig ahnungslos,e aber dafür um so willigere Kanzlerin Merkel, finanzieren lässt.
Die Familie Mohn hat, wie sich bei Christoph Mohn zeigt, natürlich allen Grund, Arbeiterkinder zu fürchten. Bei gleichen Chancen wären die Kinder und Enkelkinder der Familie Mohn im Wettbewerb schnell abgeschlagen und würden vermutlich binnen kürzester Frist ihr Geld verlieren und ins Nichts abrutschen, wohin die Familie Mohn so gerne die anderen Menschen abschiebt.
Andererseits hat die Familie Mohn auch ein allgemeines Interesse an einer dummen Bevölkerung. Dumme und künstlich dumm gehaltene lassen sich leichter mit solch einem Mist wie RTL zumüllen und lesen Blättchen wie den Stern und den Spiegel ohne die Interessenlage zu hinterfragen. Dumme regen sich auch nicht auf, wenn man ihnen die Lebensgrundlage entzieht. Sie können es ja nicht besser beurteilen.
Deshalb hat die gemeine Bertelsmannstiftung ja auch schon das Schulgeld für die Sekundarstufe II in ihrer Waffenkammer als fertigen Gesetzentwurf. Zum einen sollen damit weitere Studierende verhindert werden, aber eben auch das allgemeine Bildungsniveau gesenkt werden. Natürlich geht es auch um Gewinne. Denn letztendlich will Bertelsmann die Schule und die
gesamte Kinderziehung privatwirtschaftlich durch die Bertelsmanntochter Arvato und deren neoliberale Freunde erledigen lassen.
Es geht darum für deutlich mehr Geld, deutlich weniger Bildung zu produzieren und dafür die Gewinne sprudeln zu lassen. Was dabei verwundert ist, dass die Firmen die gutes Personal brauchen, nicht schon lange gegensteuern. Bertelsmann braucht keine fähigen Köpfe auch nicht unter seinen angeblichen Wissenschaftlern. Da reichen Dummschwätzer, Mietmäuler und Lügner. Aber die sonstige Wirtschaft, wie der Maschinenbau braucht Fachleute, Ingenieure und echte Wissenschaftler.
Die Familie Mohn handelt gegen jedes Unternehmen das in Deutschland Güter entwickelt, produziert oder wartet. Es verspielt die Zukunft Deutschlands. Da wäre es an der Zeit, dass die Firmen wach werden. Aber entweder stecken sie in Vereinen wie Gesamtmetall, wo ein Herr Kannegiesser nicht einmal den Zusammenhang von Bildung und Erfolg versteht, geschweige denn will, dass sich Bildung und Erfolg lohnen.
Oder sie werden von Managern wie Pierer oder Ackermann geführt, denen eh alles, auch das Gesetz, egal ist, solange sie raffen können. Die Unternehmen brauchten wieder Vertreter die ihre Interessen vertreten. Die Weicheier aus den Arbeitgeberverbänden sind dazu nicht in der Lage. Die haben sich längst der neoliberalen Lügenwelt unterworfen und quaken beduselt mit den Kannegiesser und Mohn im Chor.
Selbst die Gewerkschaften sind zu dämlich oder eher zu wenig interessiert, um sich dieser Entwicklung entgegen zu stemmen. Wahrscheinlich arbeiten sie nur zu gut und lukrativ mit Mohn/Bertelsmann zusammen. Hansen fing bei der Bahn im Vorstand an, demnächst gehen die DGB-Chefs zu Mohn.
Es ist höchste Zeit die Gemeinnützigkeit der Bertelsmannstiftung aufzuheben. Eigentlich brauchen wir überhaupt keine gemeinnützigen Stiftungen. Sie sind nämlich meist nur gemein und wenig nützlich. Machen wir dem Stifterunsinn ein Ende. Sie sollen stiften was sie wollen, aber erst nachdem sie ihre Steuern gezahlt haben. Wie jder andere auch.
Mein lieber Freund