Schreibt solche richtig
fiesen Briefe.


Ja, das ist jetzt natürlich unschön. Aber hier hilft unser Lieblings-Ex-Elitepolizist weiter. Denn man kann sich wieder an den belgischen Freunden ein Beispiel nehmen: in Antwerpen hat man letztes Jahr auch ein Blättle zu verteilen gehabt. Und da sind die Mitglieder bei minus drei Grad losgegangen und haben das selber in die Briefkästen gesteckt - unser
Lieblings-Ex-Elitepolizist, immerhin
Ehrenmitglied von Pro Köln vorneweg. Wie er berichtet, fördert das erstens den Teamgeist, zweitens kommt man so zu netten Gesprächen.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden, denn man hat ja Verstärkung für "kreative Aktionen", wenn man der links stehenden Ankündigung glauben darf. Wobei die Chronistenpflicht gebietet, zu sagen, dass die entsprechende Passage einige Zeit später so aussah wie rechtsstehend. Die Screenshots habe ich bei unserem
hintersinnigen Schwaben gesehen.
Aus rechtlichen Gründen bin ich natürlich verpflichtet, mich von allem, was ich hier verlinkt habe, zu distanzieren und festzustellen, dass ich für den Wahrheitsgehalt sämtlicher verlinkten Seiten keinerlei Garantie abgeben kann. - Sollte jemand in Köln allerdings einen PI-ler bei der Postwurfsendung treffen, führt ein nettes Gespräch. Das können sie gut gebrauchen.
update: Bei
PI wird die kreative Lösung auch diskutiert:
#2 Islamophober (23. Okt 2008 17:17)
GUTER TIP AN PRO KÖLN - geht zum ARBEITSAMT. Dort gibts jede Menge Leute, die die Schnauze von der verlogenen Politik voll haben. Bestimmt einige Pi-Fans! Die werfen die Briefe zu wesentlich günstigeren Konditionen in die Briefkästen!
und:
#9 Valentino (23. Okt 2008 17:36)
Bislang hatte ich die Deutsche Post AG immer bevorzugt? Warum eigentlich? Wegen der privaten Sklaventreiber? Egal - von jetzt an wird die DPAG gemieden, wo es nur geht!
und ein bißchen Homophobie darf es auch noch sein:
#23 Hausener Bub (23. Okt 2008 22:22)
Leicht OT:
http://www.ksta.de/html/artikel/1224712903775.shtml
Neuartige homosexuelle Hausgemeinschaft
Im Kölner Multikulti-Stadtteil Ehrenfeld soll in den kommenden Monaten ein Mehr-Generationenhaus für Homosexuelle entstehen. Die GAG Immobilien AG ist Bauherrin des 6,7 Millionen Euro teuren Projekts.
Ehrenfeld - Die „Vielfalt in Ehrenfeld“ - oft wurde sie in den Reden beschworen, die am Mittwoch bei der Grundsteinlegung für die „Villa anders“ zu hören waren.
Das Spektrum im Stadtteil machte Sozialdezernentin Marlis Bredehorst deutlich, als sie sagte: „Das ist gelebte Vielfalt - von der repräsentativen Moschee bis zum schwul-lesbischen Mehrgenerationen-Wohnhaus.“
Manche lieben’s heiß…
Und was müssen wir lesen??? Der böse
Stadtanzeiger schreibt auch was darüber? Und verlinkt auf die Artikel aus dem September? Popcorn für alle! Wir bleiben dran!
Ja, wirklich, Popkorn. Das böse Landgericht Bonn hat dem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung nicht stattgegeben, sodaß sich das Fräulein Rechtsanwältin Wolter nunmehr genötigt sah, dagegen Beschwerde einzulegen:
Rechtsstreit mit der Post geht in die zweite Runde
Pro Köln legt Beschwerde gegen Entscheidung des Landgerichtes Bonn vom 05.11.08 ein
Das LG Bonn hat in dem einstweiligen Verfügungsverfahren pro Köln ./. Deutsche Post AG, Az. 15 O 403/08 mit Beschluss vom 05.11.08 den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen, mit dem die Post dazu angehalten werden sollte, die pro Köln Broschüre mit der Überschrift „(pro) Köln im Ausnahmezustand – der Tag, an dem Köln die Demokratie verlor: 20.09.08“ mit einer Stückzahl von 300.000 Exemplaren an alle Haushalte mit Tagespost im Kölner Stadtgebiet innerhalb von 7 Tagen auszuliefern.
Update 13.12.08: Kurz abgefrühstückt: Heute waren
50-60 Mahnwächter vor dem Moscheebauplatz, einige hatten wieder die
Gegendemonstranten mitgezählt. Hier kommt noch eine Bewertung der Neuen Rhein-Zeitung, zwar vom letzten Mal, aber wohl heute auch noch gültig:
Schon wieder eine „pro Köln"-Blamage bei Anti-Moschee-Kundgebung
Rechte Zwangserkrankung?
Von Hans Detlev v. Kirchbach
Am Samstag versuchte „pro Köln“ mit einer „Mahnwache“ vor dem Ehrenfelder Moschee-Areal seinen „Kampf gegen die Islamisierung“ fortzusetzen. Mit diesem Auftakt einer geplanten Serie von Kundgebungen konnten die Rechtsradikalen allerdings nicht über das Debakel ihres „Antiislamisierungskongresses“ vom 20. September hinwegtäuschen. Vielmehr zerschellte auch dieser Versuch, mit Angstpropaganda gegen den muslimischen Bevölkerungsteil in Köln auf Stimmenfang zu gehen, an der Entschlossenheit demokratischer und antifaschistischer Gegenkräfte, wie unser Korrespondent beobachten konnte. Die Redaktion.
Hier weiterlesen.
Und eine Siegesmeldung bzgl. der von der Post angehaltenen Flyer gibt es auch nicht.
solche idioten wünscht sich das system