Manchmal wünschte man sich, dass es einen Gott gäbe, der Leuten wie Henryk M. Broder diese Frage am Ende eines unnützen Lebens stellen würde, wie sie Kain laut der Elberfelder Übersetzung der Bibel von 1871 in Bezug auf seinen Bruder Abel gestellt wurde. Es steht zu befürchten, dass Broder in der gleichen verstockten Art wie Kain antworten würde.
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Henryk M. Broder - Wo ist dein Bruder Mohamed
Manchmal wünschte man sich, dass es einen Gott gäbe, der Leuten wie Henryk M. Broder diese Frage am Ende eines unnützen Lebens stellen würde, wie sie Kain laut der Elberfelder Übersetzung der Bibel von 1871 in Bezug auf seinen Bruder Abel gestellt wurde. Es steht zu befürchten, dass Broder in der gleichen verstockten Art wie Kain antworten würde.
1. Moses 4 oder Buch Genesis
9 Und Jehova sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er sprach: Ich weiß nicht; bin ich meines Bruders Hüter? Und er sprach: Was hast du getan! Horch! Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Erdboden her. Und nun, verflucht seiest du von dem Erdboden hinweg, der seinen Mund aufgetan hat, das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen! Wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir hinfort seine Kraft nicht geben; unstet und flüchtig sollst du sein auf der Erde.
13 Und Kain sprach zu Jehova: Zu groß ist meine Strafe, um sie zu tragen. Siehe, du hast mich heute von der Fläche des Erdbodens vertrieben, und ich werde verborgen sein vor deinem Angesicht und werde unstet und flüchtig sein auf der Erde; und es wird geschehen: wer irgend mich findet, wird mich erschlagen. Und Jehova sprach zu ihm: Darum, jeder, der Kain erschlägt siebenfältig soll es gerächt werden. Und Jehova machte an Kain ein Zeichen, auf daß ihn nicht erschlüge, wer irgend ihn fände.
Natürlich hat nicht irgendein Kain seinen Bruder Abel erschlagen, der Text subsumiert eher den täglichen Brudermord. Sei es der mit der Axt, der über den Verrat, oder den mit der kratzenden Schreibfeder des Henryk M. Broder. Natürlich würde der Broder jetzt entgegen, dass Mohamed nicht sein Bruder sondern sein Feind sei.
Natürlich würde er nicht jenen Mohamed aus Köln-Kalk meinen den die Pro Köln Freunde oder Anhänger jagten und aus diesem, wie sie meinen ihrem Land vertreiben wollen. Nein, der Broder meint Abdul, der sich selbst und 14 andere Kunden in dem kleinen Laden in Israel in Luft jagte. Abdul war 15 und ist tot. Genauso tot wie seine Opfer auch.
Aber weil Broder diesen Abdul nicht bestrafen kann, will er eben Mohamed bestrafen, der nichts getan hat, außer dass er seinen Obstladen zulange aufhält und den Kindern immer Obst schenkt. Broder predigt die Sippenhaftung über die Religion. Alle gehören zur gleichen Sippe die den gleichen Mohamed anbeten. Zumindest dem Broder sind sie eins.
Damit sind auch die Feinde der Muslime automatisch die Freunde Broders. Wenn Pro Köln zu einem großen internationalen Faschisten- und Rassistentreffen gegen die Menschen islamischen Glaubens ruft und dann vor allem die Gegner des Faschismus und Rassismus kommen, ist der Broder böse. Dann liefert er aber die Vorlagen für PI, Fact-Ficten und den gesamten Sumpf. Da ist er dann aber endlich wieder einmal wer.
Sein Artikel in der Weltwoche 39/08 ist zwar überall praktisch im Volltext bei seinen Freunden zitiert, aber leider findet sich kein Link zu Weltwoche, die sich auch eher hartleibig zeigt. Also muss eben aus den Zitaten zitiert werden, die selbstverständlich als PDF vorliegen.
Eine öffentliche Kundgebung, zu der die mit fünf Sitzen im Rat der Stadt vertretene «Bürgerbewegung pro Köln» aufgerufen hatte, wurde kurzerhand verboten - nicht weil die etwa 150 angereisten Teilnehmer randaliert oder gegen irgendwelche Auflagen verstossen hatten, sondern weil eine grosse Koalition, die vom CDU-Oberbürgermeister bis zu autonomen Schlägertrupps reichte, beschlossen hatte, die Kundgebung nicht stattfinden zu lassen - im Namen von Gastfreundschaft, Liberalität und Toleranz. Man habe verhindert, freute sich das Neue Deutschland, dass Köln als «Stadt der Bewegung» in die Geschichte eingeht; «heute ist unsere weltbekannte Toleranz zu Ende», verkündete der Oberbürgermeister, als gäbe er das vorzeitige Ende der tollen Tage bekannt.
Und alle waren glücklich.
Oh wie das den Broder ärgert. Würde er doch die Muslime am liebsten alle seines Landes verweisen. Moment, der Broder ist doch Pole, oder Wiener, er war auch mal in Israel, aber so kurz, dass dies nicht wirklich zählt. Soll er doch Deutschland ruhig als sein Deutschland begreifen. Da ist Platz für viele Arten von Narren. Nein, die Deutschen wollen ihn behalten. Als ulkiges Männlein, dessen Tiraden vielleicht ärgerlich, aber eben auch unterhaltsam dumm sind. Pocher für geistig ganz Arme. (Man kann sogar Pocher als lobendes Beispiel verwenden- ich fass es nicht)
Nur will die bei weitem überwiegende Mehrheit der Deutschen eben auch ihre muslimischen Freunde behalten, genau wie die jüdischen, katholischen oder evangelischen. Keine Sorge aus jeder Religion und selbst bei den Atheisten gibt es Menschen über deren Weggang sich viele freuen würden. Das gilt vor allem für Kriminelle, Faschisten und Rassisten. Also für all jene die sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm wähnen.
Nun kann vieles, was in Köln, dem nördlichsten Vorort von Rom, passiert, mit der örtlichen Folklore erklärt werden. Die Kölner feiern gerne, und da es bis zum Beginn der närrischen Saison am 11. 11. noch ein paar lange Wochen sind, ist ihnen jeder Anlass recht, um auf die Strasse zu gehen, zu schunkeln und sich volllaufen zu lassen. Und wenn es nur ein paar «Rechtsradikale» sind, die keiner bemerken würde, wenn die örtliche Antifa nicht zu einer Demo gegen sie aufgerufen hätte. Denn die wichtigste Faustregel der militanten Antifa lautet: Antifaschismus macht nur dort Spass, wo es keinen Faschismus gibt; oder andersrum: je weniger Fa, umso mehr Antifa.
Wir haben es also mit einem Akt nachgeholten Widerstands zu tun, der in Deutschland umso beliebter wird, je länger das Dritte Reich tot ist.
Das ist Broder wie er singt und lacht. Nur gut das der Mann kein Jude ist. Er kann einfach keine Jude sein, oder zumindest waren seine Eltern und Erzieher dann ganz schlechte Juden. Er müsste das Wort Progrom mit der Muttermilch aufgesogen haben. Wie kann so ein Mann die Auseinandersetzung mit dem Rassismus und Faschismus auf das von ihm so liebevoll als "Drittes Reich" bezeichnete Nazisystem begrenzen.
Der Nationalsozialismus war doch nur eine Ausprägung des Rassismus und Faschismus. Hat der Broder denn nie ein Buch gelesen. Nie begriffen, dass die jeweils herrschende Klasse immer einen inneren Feind aufbauen musste, der an allem Schuld war. Ob Judenprogrom, Hexenverfolgung oder die Ausrottungskriege gegen Waldenser und Katharer. Selbst ein Broder müsste doch wenigstens ansatzweise irgendetwas kapiert haben. Hat er aber scheinbar nicht.
Wahrscheinlich ist er wie der gnadenlose Folterfreund Wolffsohn aber nur davon überzeugt, dass er nur kräftig mit ins rechte Horn stoßen muss, um von den richtigen Leuten umarmt und gehalten zu werden.
Es ist nicht schlimm, dass beide gerne in den "rechten" Deutschen aufgehen würden. Wir hatten diese Situation ja schon einmal. 1914-1918 hat sich das deutsche Judentum im besten Sinne des Wortes als Deutsch erwiesen. Dass dies falsch war, spielt zunächst gar keine Rolle. Sie waren ehrlichen Herzens Partrioten. Wie man es ihnen und 6 Millionen anderer Juden gedankt hat, ist bekannt.
Wenn Broder also heute fordert nicht den Anfängen zu wehren, dann will er die Anfänge zulassen, die zum Schluss in den Gaskammern und Verbrennungsöfen endeten. Das heißt nicht das er die Gaskammern und Verbrennungsöfen wirklich will, er nimmt sie nur billigend in Kauf. Nun mag sein Hass auf die Muslime ja vielleicht sogar so weit reichen. Das wird er wie anfangs erwähnt wohl seinem Gott beantworten müssen, wenn er denn einen haben sollte.
Es gibt aber etwas viel schlimmeres, worüber vor allem der Zentralrat der Juden nachdenken sollte. Was heute eurem Bruder Mohamed und eurer Schwester Aishee passiert, wird morgen Samuel und Sarah passieren. Faschismus und Rassimus sind Tiere, die einmal losgelassen, nicht mehr zu bändigen sind. Es mag sein, dass Broder schon 31 Jahre tot ist, bevor seine sprachlichen Ausdünstungen, die gleiche Wirkung zeigen, wie es der fatale Satz des Heinrich von Treitschke tat, der ab 1927 auf der Titelseite des Stürmers prangte.
Die Juden sind unser Unglück!
Natürlich sah Treitschke sich nicht als Antisemit oder gar Rassist. Er wies darauf hin, dass er jüdische Freunde habe. Herr Ulfkotte der ja auch in Köln demonstrierte und gleichzeitig gegen Pro Köln und die Muslime sein wollte, hat übrigens nach eigenem Bekunden auch muslimische Freunde und von Broder hörte man ähnliches.
Auch wenn es keinen Gott gibt, wie leider zu vermuten steht - es wäre schön einen anderen verantwortlich machen zu können - hat sich Broder und mit ihm andere, sein Kainsmal selbst eingemeißelt. Man muss ja gar nicht so weit gehen, seinen Nächsten zu lieben, es reicht ja schon wenn man ihn nicht beschimpft und nicht verachtet. Aber dazu müsste man sich selbst als Teil der Gemeinschaft fühlen. Wer nicht zu den anderen stehen will, steht alleine.
Broder was willst du deinen Brürdern Mohamed und Moishe antun? Broder bist du noch bei Verstand oder hat dich dein Hass vollständig geblendet? Broder kehr um wenn du wieder ein Mensch sein willst.
PS: Wat hat dat Broderken eijentlich jejen Karneval? Ham sie ihn da auch nicht geküsst?
Tags für diesen Artikel: broder, faschismus, hass, köln, nazi, neoliberal, pro-köln, rassismus, ulfkotte, vlaamsbelang
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Hm.
Der Broder hat sich doch gerade erst in einem WELT-Artikel mal wieder dafür ausgesprochen, den Muslimen, die des Landes verweisen will, Moscheen zu bauen.
Das tat er nicht zum ersten Mal. Wie passt denn das zusammen mit der Vorstellung, alle Muslime zu expatriieren, abgesehen von der Tatsache, dass ein solches Vorhaben in der Praxis nicht durchführbar ist?
"... Ich habe für beide Seiten Verständnis. Die Moslems müssen raus aus ihren Hinterhöfen und das Recht bekommen, ordentliche Moscheen zu bauen. Der Moscheebau an sich ist also nicht der Skandal. Aber ich verstehe, dass Menschen Angst haben, weil sie nicht wissen, was innerhalb der Moscheen dann geschieht. Diese Skepsis ist verständlich, wenn man sich ansieht, wie in unseren Städten islamische Terrornester bestehen konnten, so etwa in Ulm oder in Hamburg. Ich mag das Wort Generalverdacht nicht, aber ich habe für die Ängste vieler Anwohner wirklich Verständnis...
http://www.welt.de/welt_print/article2490009/Koeln-war-eine-Kapitulation.html
Diesen Standpunkt, also die ersten Sätze oben im Zitat, hat er immer vertreten.
Das kann man hier natürlich in einem Blog nicht durchdiskutieren, aber vielleicht liegt da doch ein Missverständnis der Position Broders vor?
Nein Pig Sty, ich kenne die Argumentationsketten dieser Leute viel zu gut. Die können mich nicht täuschen.
Danke für die Erwähnung dieser beiden Städte in Bezug auf islamistische Moschees. Denn diese wurden in beiden Städten von Mitarbeitern/Informanten des Verfassungsschutzes gegründet.
Aber mit Fakten hat der Broder es ja noch nie gehabt.
Zur Verquickung der islamistischen Szene und Geheimdiensten empfehle ich sehr, Jürgen Elsäßers neues Buch "Terrorziel Europa" zu lesen.
WAren ja nur noch Adam und Eva übrig?
So wie du das anfängst müsste die Menschheit ja ausgestorben sein. Adam und Eva dann Kain und Abel und noch ein paar Kinder. Oder haben die vielleicht untereinander.
Ich bin ergeschrocken. Ganz fürchterlich ergeschrocken.
17 Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch.
Zwischen 16 und 17 erzählt man uns wohl nicht alles hmmm?