Am 13. September findet in der Volkshochschule Köln eine Informationsveranstaltung zum "Kongress" am 19. und 20. September statt.
Einige kurze Informationen zu den Teilnehmern - die auf diesem Blog noch vertieft werden - finden sich hier.
Eine äusserst ist diese Broschüre der Nordrhein-Westfälischen Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen, LAGA, sowe diese Broschüre des Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge, darüber, wie die Rechte versucht, Themen der Mitte zu besetzen.
Damit es aber nicht zu dröge wird, hier ein Filmchen, wie man auch durch Komik wirken kann: Vlaams Behang, flämische Tapeten:
Anti-Islam_Kongress in Köln: ein wenig Lesefutter
Trackbacks
am
11/07/08 um 04:24
Meine kleine Jüdin in Dachau - schöner singen mit dem Front National und dem Vlaams Belang
Yelloman machte dankenswerterweise darauf aufmerksam, wie einem Vlaamsbelanger die projüdische Tünche abplatzte - und das ganz ohne "taalgrens", Sprachengrenze, denn ein "franstaliger", also ein francophoner Kamerad war auch dabei. Offensichtlich ist der ...
Yelloman machte dankenswerterweise darauf aufmerksam, wie einem Vlaamsbelanger die projüdische Tünche abplatzte - und das ganz ohne "taalgrens", Sprachengrenze, denn ein "franstaliger", also ein francophoner Kamerad war auch dabei. Offensichtlich ist der ...



















Interessante Links auch, wo ich zwar jetzt nicht alles lesen mag, aber eines ist mir da besonders ins Auge gesprungen:
Hierbei ist zu konstatieren, dass bei Politik und Verwaltung in den Kommunen bislang noch zumeist mangelnde Kenntnis über die Hintergründe dieser rechtspopulistischen Wahlpartei und deren Methodik besteht.
Das Problem bezieht sich nicht nur auf solche Rechtpopulisten, sondern man könnte das von allen rechten Groupierungen sagen. In Deutschland ist man leider schon immer auf dem rechten Auge etwas blind gewesen, was in manchen Regionen dazu geführt hat, dass dort die rechten Groupierungen ständig unterschätzt werden, obwohl sie jede Menge Anhänger haben und so manche von ihnen man auch getrost als verfassungsfeindlich bezeichnen kann. Auch einige ganz fleissige Innenminister der Länder und Polizeipräsidenten, haben sich besonders hervor getan Straftaten mit rechtsradikalen Hintergrund zu vertuschen, ganz zu schweigen von Richtern und Staatsanwälten, die immer mal wieder den rechtsextremen Hintergrund einer Straftat ignorieren, obwohl es selbst für einen Blinden offensichtlich ist welches Motiv hinter der Straftat steckt.
Dieses Unterlassen und Nichtstun ist eigentlich das Schlimmste daran, denn das bietet doch geradezu ideale Bedingungen, damit rechtsradikales Gedankengut sich so derart verbreiten kann und ganze Regionen praktisch von Rechtsradikalen beherrscht werden können. Ich werde es nie vergessen, als vor der WM eine Organisation der afrikanischen Einwanderer eine Broschüre rausgab, in denen sie dunkelhäutige Gäste davor warnte in bestimmte Gegenden zu fahren, da sonst Gefahr für Leib und Leben droht. Mein Gott, waren die alle entrüstet, als ob in dieser Broschüre der Satz drin stehen würde: 'alle Deutschen sind Nazis'. Nun, wir sind zwar nicht dunkelhäutig, aber wir sind Einwanderer, wo man schon am Akzent die ausländische Herkunft heraus hört und wir halten schon seit Jahren nicht mehr auf ostdeutschen Raststätten an, wenn wir auf der Durchreise sind. Warum? Na, ganz einfach, wir haben Angst, denn wir wissen schon seit mindestens 10 Jahren, dass es in Ostdeutschland speziell Regionen gibt, die für einen Ausländer einfach gefährlich sind und das ist nun mal so, auch wenn manche deutsche Politiker es bis heute nicht wahr haben wollen. Mittlerweile regen sich über diese Zustände nicht mal mehr nur Asylanten und andere Ausländer auf, sondern es sind die Wirtschaftsunternehmen, die international agieren und um ihre Mitarbeiter fürchten müssen. Aber auch das will man nicht wahr haben, denn die ungebildete braune Schicht, die alle, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen, terrorisiert, scheint wichtiger zu sein, als Firmen, die in dem chronisch deindustrialisierten Osten hätten Arbeitsplätze für die Menschen schaffen können.
'Bündnis gegen Rechtsextremismus' wurde ja mal von der Politik iniziiert, aber ausser hohlen Phrasen passierte mal wieder nichts und die einzigen, die wirklich ein Bündnis gegen Rechtsextremismus gebildet haben, sind einige antifaschistische NGOs und normale Bürger, die Demostrationen gegen Rechte unterstützen. So sieht leider auch der Kampf gegen Rechtsextremismus schon seit 20 Jahren aus, als das Problem zum ersten mal zu schlimmen Pogromen geführt hat, wie in Hoyerwerda und Rostock. Wegschauen, verschweigen, vertuschen, das ist dagegen die gänginge Praxis seitens der Politik, bis heute, wenn es um Rechtsextremismus geht, dabei müsste man doch gerade in Deutschland bestens wissen wohin das Verharmlosen des Faschismus führt... manche sind nur leider chronisch unbelehrbar.
Mittlerweile wird diese ganze Szene gesamteuropäisch orchestriert: http://www.stedentegenislamisering.be/De/ , wenn Du also in Klein-Kleckersdorf hörst, da solle eine Moschee gebaut werden, dann kannst Du bei diesen Leuten nach Angabe de Eckdaten eine komplett designte Kampagne bekommen. Über diesen Link kommst Du zum Photoalbum über den heutigen Wandertag, und hier: http://www.filipdewinter.be/gallery.php?category_id=57&parent_id=0 zur Kampagne gegen halal-Produkte. Hier:http://www.filipdewinter.be/gallery.php?category_id=57&parent_id=0 zwei Bildchen vom Rep-Kongress. Einer - als Motor eben der VB oder die österreichische FPÖ fängt an und andere machen das nach.
Das kannst Du doch in Deutschland auch haben, etwa auf der Webseite http://www.buergerbewegungen.de/. Bis einschließlich Flugblätter zum Runterladen.