Ach ja, man hat als Otto oder Ottilie NormalverbraucherIn garkeine Vorstellung von den Stilmitteln der Großen der Welt. Ein beliebtes Mittel ist das offengelassene Mikrofon. Besonders, wenn jemand Scheiß macht und damit aufhören soll. Da ließ schon Schorsch Dabbeljuh das Mikrofon offen: Syrien sollte der Hisbollah sagen, sie solle
mit dem Scheiß aufhören.
Der Iraner an und für sich macht bekanntermaßen auch nur Scheiß. Und schon wieder wurde Syrien als Überbringer der Nachricht in die Pflicht genommen, dieses mal vom aktuellen EU-Ratspräsidenten, Nicolas Sarkozy. Zunächst ging das
ganz präsidentiell. Doch dann ging wieder versehentlich ein Mikrofon auf. Da vernahmen - rein versehentlich - die Journalisten, wie
der österreichische Standard mit Bezug auf die französische
Libération vermeldet, folgendes:
Teheran setze seinen Weg zur Entwicklung von Atomwaffen fort und gehe damit ein großes Risiko ein, sagte Sarkozy demnach und fuhr fort: "Denn eines Tages - egal, wie die israelische Regierung aussieht - werden wir uns eines Morgens mit einem Israel wiederfinden, das zugeschlagen hat."
Das macht die Aussage
dieses Artikels dann wieder wahrscheinlicher.
Bildnachweis: Libération
Disclaimer: Durch die - übrigens vom System vorgenommene - Linksetzung auf ähnliche Artikel dokumentiere ich diese nur und mache sie mir nicht "zu eigen". "Ähnlich" ist ein weiter Begriff...