Der Redblog macht gerade auf ein Stück von Franz-Josef Degenhardt aufmerksam, das gerade in unsere heutigen Kriegstage so unheimlich gut passt, dass man es unbedingt überall erwähnen muss. Die Menschen haben in diesen Kriegen nichts zu gewinnen aber alles zu verlieren. Die, die an diesen Kriegen gewinnen, sind nicht die Freunde der Menschen.
Franz-Josef Degenhardt: Eigentlich unglaublich
Es ist erschreckend wie genau Degenhardt die Mechanismen erkannte und wie diese Mechanismen heute noch fortwirken. Gegen den bösen Islam, gegen die bösen Russen. Menschen die im Granatenhagel sterben haben keine Zeit nachzudenken oder sich aufzulehnen. Unsere Politiker leben davon das niemand nachdenkt. Wer nachdenkt lehnt sich gegen den Wahnsinn auf.
Georgien hat Russland angegriffen, die USA haben den Angriff auf das World Trade Center zumindest selbst initiiert. Die USA brauchen den Krieg um von ihrer desolaten Wirtschafslage abzulenken. Die Neoliberalen genießen den Krieg, weil sie wissen, dass der Frieden schrecklich für sie sein wird.
Wer jetzt nicht aufsteht, kann hinterher auch nur in dieses traurige Lied einstimmen.
Eric Bogle - The Band Played Waltzing Matilda
Dies ist nicht das Land der Merkel, Jung und Steinmeier. Sie haben sich in ihre Ämter geschlichen, weil die Demokratie in Deutschland schon lange durch eine Parteiendiktatur ersetzt worden ist.
Unsere Kinder sterben nicht für Deutschland und die Deutschen, sondern für die Interessen des internationalen Großkapitals, das ohne Ehre und ohne Verantwortung agiert und seine neoliberalen Höllenhunde auf die Menschen in dieser Welt hetzt, sie gegeneinander treibt und sich freut wenn die Menschen nicht nachdenken.
Die Menschen müssen sich verweigern, müssen nachdenken, innehalten. Dies ist unsere Welt. Jagen wir die Peiniger zusammen und sperren sie weg. Die Menschen müssen sich befreien, aber ohne sich mit Schande zu beladen indem sie die Gauner einfach töten. Einsperren und verurteilen. Sich nicht gleich machen mit dem verantwortungslosen Pack.
Frieden und Freiheit bedingen beide zunächst den Frieden und die Freiheit der anderen.
Es ist nicht die Zeit für fröhliche Musik
Während die Welt sich auf einen neuen Krieg in Georgien und im Iran vorbereitet und die amerikanische Außenministerin als hochmütige Göttin des Krieges durch die Welt rast, um den Brand schneller anzufachen, als anständige Menschen ihn ...
Das dumme ist ja erkannt haben viele schon sehr früh diese ehernen Prinzipien menschlichen Schwachsinns, aber hören mag es in der Regel leider auch keiner.
Ich persönlich finde die Interpretation von "The Dubliners" besser.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=R2wK-5RxGG4
Und den Text gibts hier:
http://www.metrolyrics.com/the-band-played-waltzing-matilda-lyrics-dubliners.html
Waltzing Matilda:
Ein dicker Kloß in meinem Hals und ein triefendes Näschen verhindern gerade das ich emotionsfrei schreibe. Und da kann ich leider nicht sagen "mea culpa". Wenngleich ich mir auch gern immer wieder selbst die Schuld für viele Dinge gebe, kann ich sie hier nur von mich weisen. Man sieht im Video das sich seit damals so absolut gar nichts geändert hat. Klar, die Wafenntechnik mag eine andere sein - die Gründe der Kriegsführung bleiben die gleichen. Wie sehr ich auch bemüht bin verstehen zu wollen warum es Kriege gibt, so sehr stelle ich immer wieder fest, das es nicht der Krieg an sich ist den ich menschenunwürdig finde, sondern das Verhalten der Menschen die ihn nach ihren Vorstellungen und wegen ihrer Gründe führen. Das Verständnis von Moral und Ethik ist ein grundsätzlich anderes bei den Menschen die in den Krieg ziehen als bei denen die ihn ablehnen. Es gibt aber scheinbar keine Mitte. Es fehlen dafür einheitliche Emotionen. Ja, Emotionen. Wer einmal in seinem Leben einen sterbenden Menschen im Arm gehalten - ja, der weiß u.U. was es heißt sich von etwas trennen zu müssen, was man nicht will. Nicht helfen zu können; zusehen zu müssen; machtlos zu sein...
Er kann den Tod niemals rächen, auch wenn er das vorgibt - die Genugtuung allein, bringt den Mensch nicht zurück. Erweckt ihn nicht zum Leben, aber bringt einen anderen Menschen womöglich in die gleiche quälende Lage aus der man selbst eigentlich nie wieder heraus kommt...
Wir haben den Tod ganz weit aus unserem Leben weggeschoben. Wir kennen ihn nur als tragischen Unfalltod oder als Meldung aus dem Krankenhaus / Altersheim. Die Menschen sterben zumeist fern von uns. Wer aber den Tod nicht kennt, der kann das Leben nicht lieben.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=R2wK-5RxGG4
Und den Text gibts hier:
http://www.metrolyrics.com/the-band-played-waltzing-matilda-lyrics-dubliners.html
"Im Krieg massakrieren sich Menschen, die sich nicht kennen, für Menschen, die sich kennen, aber nicht massakrieren."
Ein dicker Kloß in meinem Hals und ein triefendes Näschen verhindern gerade das ich emotionsfrei schreibe. Und da kann ich leider nicht sagen "mea culpa". Wenngleich ich mir auch gern immer wieder selbst die Schuld für viele Dinge gebe, kann ich sie hier nur von mich weisen. Man sieht im Video das sich seit damals so absolut gar nichts geändert hat. Klar, die Wafenntechnik mag eine andere sein - die Gründe der Kriegsführung bleiben die gleichen. Wie sehr ich auch bemüht bin verstehen zu wollen warum es Kriege gibt, so sehr stelle ich immer wieder fest, das es nicht der Krieg an sich ist den ich menschenunwürdig finde, sondern das Verhalten der Menschen die ihn nach ihren Vorstellungen und wegen ihrer Gründe führen. Das Verständnis von Moral und Ethik ist ein grundsätzlich anderes bei den Menschen die in den Krieg ziehen als bei denen die ihn ablehnen. Es gibt aber scheinbar keine Mitte. Es fehlen dafür einheitliche Emotionen. Ja, Emotionen. Wer einmal in seinem Leben einen sterbenden Menschen im Arm gehalten - ja, der weiß u.U. was es heißt sich von etwas trennen zu müssen, was man nicht will. Nicht helfen zu können; zusehen zu müssen; machtlos zu sein...
Er kann den Tod niemals rächen, auch wenn er das vorgibt - die Genugtuung allein, bringt den Mensch nicht zurück. Erweckt ihn nicht zum Leben, aber bringt einen anderen Menschen womöglich in die gleiche quälende Lage aus der man selbst eigentlich nie wieder heraus kommt...
Alles ist uns entrückt; zu weit entfernt um daran direkt emotional beteiligt zu sein.
Die Entfernung ist für mich wie ein Stich. Hier zu sitzen, zu sehen, aber nichts tun zu können und vermtl. auch nicht helfen zu dürfen..