Das Asse-Debakel: Ja, wo laufen sie denn hin?
Nicht nur Maria Glück bei Celle, auch der Schacht Hope in Soltau-Fallingbostel und gleich drei weitere Schächte bei BAD Saltdetfurth dürfen sich jetzt über abgepumpte Strahlelaugen voller Uran und Tritium freuen, die in ihren Untiefen tanklastwagenweise aus der zusammenbrechenden Abfallwaschanlage in Asse verklappt wurden - ganz ohne Genehmigung als Zwischen- oder Endlager für radioaktive Abfälle natürlich. Ja, das wird bestimmt - dank der fürsorglichen FDP-Umweltpolitik dort in Niedersachsen - jetzt zahllose Kurgäste zu den heilsamen Quellen von Salzdetfurth locken!
Während aus Asse für die radioaktiven Abfälle längst das geworden ist, was Schöneberg (DDR) einstmals für den Giftmüll war. Mal sehen, was Niedersachsens Bürger dazu meinen, wenn demnächst ein weiterer dieser ach so sicheren Salzstöcke, der in Gorleben, jetzt von Glos und Merkel offiziell zum Endlager erhoben werden soll. Der Alarm geht jedenfalls jetzt schon los: 'Uns war dieser Vorgang bisher gänzlich unbekannt, sagte Landrat Klaus Wiswe am Mittwoch.' Woher auch? Oder: Was erwartet der? - das ist die Atomindustrie, mit der er es zu tun hat.
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Waldemar Hartmann Einer, der so ist, wie er ist
17. August 2008 Ich kann mich nicht mehr über Waldemar Hartmann aufregen. Ich ertappe mich dabei, wie ich Waldemar Hartmann im Fernsehen sehe und denke: ja. Der Waldi. Warum nicht. Hätte schlimmer kommen können.
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Zeit für ein MicroBlogging Camp?
MicroBlogging Congress?
Ich denke schon. MicroBlogging ist ein starker und wichtiger Trend. Jeden Tag passiert etwas neues. Vom MicroBlogging gehen momentan die stärksten Impulse ins Web. Es geht nicht nur um den Austausch von kurzen privaten Nachrichten im Freundeskreis zum Zeitvertreib, sondern hier entsteht ein Medium, dass auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft zahlreiche Anwendungen und Chancen bietet. Ein hochinteressantes Feld. Deshalb glaube ich, würde es Sinn machen, ein Camp oder einen Congress darüber zu machen.
Worüber würden wir sprechen? Was kann dort passieren?
1. Konzepte wie verteilte, dezentrale und offene Netzwerke,…
2. Services wie identi.ca, Twitter, Jaiku, Pownce, Plurk,…
3. Free & Open Software und Frameworks wie Laconica, OpenMicroBlogger,…
4. Protokolle wie OpenMicroBlogging,…
5. Kanäle für die Erstellung und Verbreitung wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder Web
6. Technische Basis-Plattformen wie XMPP,…
7. Hands-on Workshops und Tutorials zur Installation, Konfiguration, Integration, Betrieb und Optimierung
8. Anwendungsbereiche aus IT, Technik, Wirtschaft, Politik,…
9. Applikationen und Add-ons
10. Offene Panel-Diskussionen über Sinn und Zukunft und mehr
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Merkel als außenpolitische Brandstifterin
Sie weiß nicht, was sie tut. Georgien, ausdrücklich gar dem Hasardeur Saakaschwili weiterhin die NATO-Mitgliedschaft zu versprechen, ist weder zu verstehen noch zu verzeihen. Sie sollte sich dringend mit der Geschichte des ersten Weltkriegs beschäftigen, um zu sehen, wohin eine tumbe Bündnispolitik in ewigen Krisenregionen führt. Man stelle sich nur einmal vor, die NATO wäre verpflichtet gewesen, in Georgien einzugreifen. Sie hätte dann die Wahl gehabt, sich als Bündnis lächerlich zu machen oder den dritten Weltkrieg zu riskieren.
Die ganze Vorgeschichte der Georgien-Krise ist eine einziges Desaster für die Bush-Administration und den ihr Hörigen, zu denen offenbar auch Merkel gehört. Säbelrasseln, Großmannssucht, das Päppeln eines weiteren Nützlichen Idioten und die flankierende Provokation einer Anerkennung des Kosovo sind die großartigen Leistungen einer Politik, die “Diplomatie” nicht einmal mehr buchstabieren kann. Ausgerechnet Russland derart vors Schienbein zu treten, zeugt von Realitätsverlust und Größenwahn. Spätestens nach der zu erwartenden Reaktion der militätischen Weltmacht sollte deutlich geworden sein, daß dieser Weg in die Katastrophe führen muß.
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Hitlers willige Professoren
Die medizinische Fakultät der Universität Berlin hat sich 1933 selber „gleichgeschaltet“ – wie fast die ganze deutsche Medizin.
Sie ersetzte die Selbstverwaltung durch das Führerprinzip und begann in vorauseilendem Gehorsam, das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ zu vollstrecken, noch ehe es am 7. April 1933 in Kraft trat.
Anlass war ein Hetzartikel im „Völkischen Beobachter“ vom 15. März, der die Fakultät das Schlimmste befürchten ließ. So beurlaubte sie schon am 1. April, dem Tag des „Judenboykotts“, alle jüdischen Mitarbeiter.
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