Kurzkommentar 2008-08-11
• KfW sagt Teilnahme an IKB-Kapitalerhöhung offiziell zu
• Bankenpräsident Klaus-Peter Müller "Sonst hätten wir auch aus dieser Krise nichts gelernt"
• BKA rechnet mit Terroranschlägen in Deutschland
• Conti plant Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr
• Neu in Deutschland
http://de.reuters.com/article/topNews/idDENEI95242720080809
Die nach Fehlspekulationen in Not geratene IKB teilte in der Nacht zum Samstag mit, die KfW habe eine entsprechende Verpflichtung unterzeichnet. Im Oktober, wenn die EU-Kommission ihre Prüfung der Transaktion beendet hat, können der Bank dadurch insgesamt 1,25 Milliarden Euro zufließen. Der KfW-Anteil steigt durch die Kapitalerhöhung voraussichtlich auf über 90 Prozent.
Schade das wir Bürger zwar zahlen dürfen, aber nie erfahren werden, wie viel die Deutsche Bank in ARS an die IKB verkauft hat. ARS sind die Papiere die, die anderen Verbrecherbanken jetzt zurückkaufen müssen. Allerdings nur in den USA, bei uns wird Josef Ackermann und seinen Kumpanen ja nie ein ehrlicher Prozess gemacht.
Jeder Cent den Ackermann bekommt muss der Steuerzahler aufbringen. Gleichzeitig ist die KfW nicht mehr in der Lage Förderung zu betreiben, für die sie eigentlich gedacht ist, nämlich Mittelstandsförderung. Dafür muss sie Josef Ackermann fördern. Das schadet dem Mittelstand und nützt dem Ackermann, da die Mittelständler jetzt seine teuren Kredite nehmen müssen.
Die Deutsche Bank muss zerschlagen und ihr Vermögen verstaatlicht werden. Josef Ackermann, sein Vorstand und sein Aufsichtsrats gehören in den Knast. Die Inhaber von Aktien der Deutschen Bank, sollten das 100-fache des Durchschnittlichen Börsenwerts von 2007 als Strafe aufgebrummt bekommen, weil sie bewusst ihre Kontrollpflicht vernachlässigt haben.
Mit der Deutschen Bank und Josef Ackermann kann Deutschland nicht mehr leben.
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Bankenpräsident Klaus-Peter Müller "Sonst hätten wir auch aus dieser Krise nichts gelernt"
Bankenpräsident Klaus-Peter Müller hat vor einer voreiligen und überzogenen Regulierung als Reaktion auf die Finanzkrise gewarnt. Insbesondere attackierte er das Vorhaben der Europäischen Kommission, Europas Banken bei Investitionen an den weltweiten Kreditmärkten strenge Auflagen zu machen. Die Institute sollen nach dem Willen der Brüsseler Behörde Kreditverbriefungen als Investor nur noch erwerben dürfen, wenn der Verkäufer davon zehn Prozent in seinen Büchern behält. "Dieser Eingriff hätte Ähnlichkeit mit einem Investitionsverbot", sagte Müller am Mittwochabend in Frankfurt vor Journalisten.
Nachdem was die Banken in ihrer verrückten Gier den Menschen in Europa und der ganzen Welt angetan haben, muss sich der Herr Bankenpräsident dann aber doch die Frage gefallen lassen, warum sie nicht ohne Regulierung anständige Geschäfte gemacht haben. Dazu waren sie zu faul, zu dumm und zu gierig.
Die Banken sollten so in Ketten gelegt werden, das sie sich praktisch nicht mehr außerhalb der Vernunft und der Verantwortung bewegen können. Ein Bankenpräsident, der diese Krise ja mitgebaut hat, gehört vor ein Gericht und nicht in eine Zeitung als Interviewpartner. Aber wahrscheinlich erleben wir das erst, wenn die Commerzbank implodiert ist.
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BKA rechnet mit Terroranschlägen in Deutschland
Es seien inzwischen mehr als 50 Islamisten aus der Bundesrepublik in Terror-Camps in Afghanistan und Pakistan gedrillt worden, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke in einem Interview des Berliner "Tagesspiegels" (Montagausgabe) laut Vorabmeldung. Ein Teil dieser Personen, allerdings nur eine einstellige Zahl, sei nach Deutschland zurückgekehrt.
Das BKA betrachte die Entwicklung mit wachsender Sorge: "Angesichts der Verlautbarungen von al-Qaida und Islamischer Dschihad Union (IJU) sind wir davon überzeugt, dass man beschlossen hat, Anschläge auch in Deutschland zu begehen", sagte Ziercke.
Die Terrorverdächtigen zählten zu den knapp hundert "Gefährdern", die sich nach Kenntnissen des BKA in der Bundesrepublik aufhalten.
Ja. Wir sind wirklich sehr gefährdet. Die größte Gefahr besteht darin, dass Schäuble nicht auf die Wahlen vertraut und wir vorher False Flag Attentate in Deutschland haben. Die nächste Gefahr besteht darin das unsere Politische Polizei BND und MAD, sowie diverse durchgeknallte Verfassungsschützer und natürlich die CIA ein paar Jungs mit Material versorgen, damit die Attentate ausführen können, um so hinter die Strukturen zu kommen. Dann besteht die reale Gefahr, dass jemand dessen Familie in Afghanistan unter Mitarbeit der Bundeswehr ermordet wurde, sich rächten will. Aber das ist eher unwahrscheinlich. Al Qaida ist eine Fiktion.
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Conti plant Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr
Der Autozulieferer Continental plant Zeitungsberichten zufolge den Kauf eines Konkurrenten, um sich gegen die drohende Übernahme durch die Schaeffler-Gruppe zu wehren.
Conti erwäge den Kauf eines Autozulieferers und sei dazu in konkreten Gesprächen mit mehreren internationalen Rivalen, berichtete die Zeitung "Financial Times" am Samstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die "Hannoversche Allgemeine" berichtete, Vorstandschef Manfred Wennemer wolle dem Aufsichtsrat am Mittwoch die mehr als drei Milliarden Euro teure Übernahme eines Zulieferers vorschlagen.
Ja. Das ist logisch, das ist typisch Wennemer. Wenn er nicht Cheffe und großer Diktator und Menschenschinder bei Continental bleiben darf, dann macht er das Spielzeug halt kaputt. Den Dreimilliarden Wennemer Schutz müssen die Arbeitnehmer dann mit Lohnkürzungen und Entlassungen bezahlen, die Aktionäre mit Kursverlusten und Dividendenabschlägen, die Steuerzahler mit Steuerausfällen. Aber Wennemer behält seinen Arsch vorerst im Trockenen. Welch herrliche Welt des Neoliberalismus. In einer vernünftigen Welt, würde er schon für die Idee der Sabotage fristlos gekündigt.
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Neu in Deutschland
In Köln soll am Montag, den 11. August, das deutschlandweit erste versenkbare Urinal installiert werden. Der so genannte UriLift wird im Rheinauhafen aufgebaut werden, um "Wildpinkeln" zu unterbinden. Verantwortlich für die Installation und den Betrieb des versenkbaren Urinals ist der Betreiber des Rheinauhafens. Der UriLift im Rheinauhafen ist der erste in einer Reihe von geplanten UriLiften in Köln; später sollen weitere folgen, so etwa am Bahnhofsvorplatz und am Heumarkt.
Ein UriLift ist ein zylinderförmiges Urinal aus rostfreiem Stahl, das tagsüber nur als Kanaldeckel zu erkennen ist und wird erst abends durch den Betreiber aus dem Boden gehoben. Drei Personen können dann gleichzeitig darin ungestört und ohne Sichtkontakt urinieren. Jeder UriLift ist ausserdem diskret beleuchtet und verfügt über eine automatische Spülung. In den Morgenstunden, wenn in der Stadt wieder Ruhe eingekehrt ist, kann man die versenkbare Toilettenanlage mit einem Druck auf die Fernbedienung einfach wieder im Boden verschwinden lassen. Auf diese Weise kann Verschmutzung, Gestank und Vandalismus tagsüber effektiv verhindert werden.
Das ist ja großartig. Also wirklich. Schön wäre es wenn es eine Version für Damen geben würde. Vielleicht mit einem Becken in Form eines Schwanenhalses. Auch das Versenken gefällt mir gut. Vielleicht sollte man die Leute, die so etwas im Namen der Bürger einkaufen, auch versenken. Im Rhein zum Bleistift.
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Tags für diesen Artikel: ackermann, banken, bka, commerzbank, continental, deutsche bank, ikb, kfw, terror
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