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• Unromantische Hochzeitsnacht - Bräutigam von Polizei aufgegriffen
• Das Leben ändert sich
• Unter den Brücken wird es enger
• Breit macht bereit
• Wie man eine Muschi ißt
Unromantische Hochzeitsnacht - Bräutigam von Polizei aufgegriffen
Eine Hochzeitsnacht kann sicherlich romantischer sein, als die eines frisch vermählten Paares aus Pforzheim. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, entdeckten Streifenbeamte am frühen Sonntagmorgen in einem Industriegebiet einen schlafenden Mann auf der Straße. Schnell stellten sie fest, dass es sich bei dem mit Anzug und Rose am Revers bekleideten Mann um einen Bräutigam handelte. Über den Verbleib seiner Braut konnte der Mann keine Angaben machen. Die Polizisten erkundeten daraufhin die Umgebung und fanden die Frau in einem stehenden Taxi. Als die Beamten ihr ihren frisch angetrauten Ehemann überstellten, kam es zwischen den Beiden zu einem heftigen Streit, den die Beamten schlichten mussten. Gemeinsam setzten die Brautleute schließlich ihren Heimweg und die Hochzeitsnacht fort.
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Das Leben ändert sich
In den letzten 10-20 Jahren hat sich Leben in der Gesellschaft stark verändert im Vergleich zu den Jahrhunderten davor. Gerade in den vergangenen 5 Jahren hat es nochmal einen starken Veränderungsschub gegeben.
Zwei Trends fallen mir auf. Einerseits die Atomisierung der Gesellschaft in die Einzelnen, andererseits die stärkere Vernetzung der selben Akteure. Das, was Webbies im Netz als neue Avantgarde mit den Sozialen Netzwerken vorführen, kann man ebenfalls ausserhalb des Netzes in technologiefernen Gesellschaftsbereichen beobachten. Auflösung und neue Zusammensetzung in grössere, komplexere Gebilde. Langjährige Partnerschaften oder Freundschaften wandeln sich um in losere, aber umfangreichere Beziehungsgeflechte. Man deckt seine Bedürfnisse nicht bei einigen wenigen ab, sondern sucht und findet sich je nach Einzelaspekten in einem grösseren gesellschaftlichen Raum. Beruflich wie auch privat. Die Stärke der einzelnen Verbindungen im Gefüge wechselt ständig. Aber ohne, dass die Beziehungen wirklich beendet werden.
Die Gesellschaft ist liquide geworden. Wie das Web.
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Unter den Brücken wird es enger
Kürzlich berichtete die BILD-Zeitung, dass Arbeitnehmer in Zukunft höhere Sozialbeiträge zu (er-)tragen haben. Weil die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen steigen sollen, vergrößere sich bei vielen Arbeitnehmern der Lohnanteil, der als Grundlage zur Berechnung der Beiträge herangezogen wird. Als "Anwalt des kleinen Mannes" schwingt in jedem Wort Entrüstung mit - dies muß man freilich nicht erwähnen, denn die manipulierenden Mechanismen Springers sind Begriff. Und schon an der Überschrift des Artikels wird einsichtig, dass schwere Zeiten auf einen zukommen werden - immerhin sind bis zu 220 Euro mehr im Jahr an den Staat zu entrichten.
220 Euro im Jahr, keine 20 Euro im Monat - für jemanden, den man getrost, ohne schlechtes Gewissen als ganz armes Schwein bezeichnen kann - die moderne Soziologe, in ihrer Rolle als Vertuschungslehre gesellschaftlicher Entwicklung, spricht hierbei lieber beschwichtigend von "Prekariat" oder "working poor" - sind 20 zu zahlenden Euro ein schweres Los. Wenn man bedenkt, dass so ein armer Kerl vielleicht täglich zur Arbeit fährt, nur um am Existenzminimum - welches hierzulande einem Alleinstehenden unter Umständen schon bei einem monatlichen Nettolohn von knapp unter 700 Euro vorgerechnet wird - (über-)leben zu können, dann kann man sich gut vorstellen, dass ihm diese 20 Euro sehr wehtun, ihm eine weitere Bürde mehr auflasten, ihm nochmal etwas von seiner Würde rauben - eine Würde, die er womöglich sowieso schon nicht mehr besitzt, weil sie ihm zu teuer wurde.
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Breit macht bereit
Ich war eben in einem dieser Haushalte, in denen die Glotze immerfort durchläuft, und dort kam ich auch in den »Genuss« der Berichterstattung zu dieser Veranstaltung, die ebensowenig »olympisch« ist wie sie etwas mit »Spielen« zu tun hat. Beim beiläufigen Betrachten der mit viel künstlicher Aufregung an den Zuschauer gebrachten, aber doch etwas öden Leistungsschau der pharmazeutischen Forschung ist mir sofort aufgefallen, dass sowohl ARD als auch ZDF dieses mediale Ereignis durchgehend im breiten 16:9-Format ausstrahlen.
Wer einen – zum »Glotzen« immer noch recht brauchbaren – älteren Fernseher für das 4:3-Format hat, sieht diese Übertragung mit zwei schwarzen Balken am oberen und unterem Rand des Bildes. Auf einem solchen Gerät werden nur 75 Prozent der möglichen Leuchtfläche der Bildröhre für die Darstellung ausgenutzt. Ein mutmaßlich beabsichtigter Nebeneffekt dieser vom quasi-staatlichen Rundfunk gewählten Präsentation ist es, dass die Texteinblendungen auf einem solchen älteren Fernseher aus normalem Betrachtungsabstand nur noch mit Mühe zu entziffern sind; wenn sich dann gar noch eine leichte Unschärfe zur verkleinerten Schrift addiert, denn werden die Texte völlig unlesbar.
Die dumme Reklame der Versandhauskataloge, dass man zu jedem medial in die Häuser gebrachten Sportereignis einen Fernseher der nächsten Generation bestellen soll, findet hier ihr Spiegelbild in einer technischen Entscheidung der öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Übertragungen für ältere Geräte gezielt zu entwerten. Das für die Inhalte gewählte, breite Bild erzwingt auf subtile Weise eine Bereitschaft, dem oft noch unnötigen Angebot der Reklame Folge zu leisten und stößt damit in recht auffälliger Weise in das gleiche Horn wie diese Reklame. Hier dient eine Entscheidung auch zum Appell an das Kaufverhalten jener Menschen, die man in der Sprache der Medien, die wie beschrieben handeln, gern als Verbraucher verunglimpft.
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Wie man eine Muschi ißt
Hey, ich habe eine Menge Respekt für all die Jungs die gerne eine Muschi essen, denn es sind viel zu wenig von euch da draußen. Und ich bin nicht die einzige Frau die das sagt. Außerdem, einige von euch Jungs die sich enthusiastisch an die Sache heranschmeissen, sind nicht besonders gut darin, also vielleicht hilft diese Lektion euch ein bisschen. Wenn eine Frau einen Mann findet der gut blasen/lecken kann, dann hat sie einen Schatz gefunden, den sie nicht so schnell wieder loslassen wird. Er ist ein seltenes Exemplar und sie weiß das. Sie wird es nicht mal ihren Freundinnen erzählen, oder der Mann wird zum beliebtesten Typen im ganzen Ort. Also, denk daran, die meisten Männer können ficken, und manche sogar gut, aber einer der gut leckt macht das Rennen.
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