< Mit Bayern leben - Hoeneß, Huber, Helmholtz- Zentrum München und Asse II | Josef Ackermann im ARS? >
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• Muttern geht auf der Linie
• "Für die FPÖ ist das BZÖ belanglos"
• Islam: "Man kann immer noch nicht über Mohammed schreiben"
• Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?
• Daimlers Fayolsches Blog
Muttern geht auf der Linie
Mutter: Das Internetz geht nicht!
Ich: Wie meinst du das?
Mutter: Na, das Internetz geht nicht, nur das Microsoft funktioniert noch.
Ich: Also die Compute ist an und funktioniert, aber du kommst nicht ins Internet?
Mutter: Das sage ich doch die ganze Zeit! Gestern ging es noch! Habe ich da was kaputt gemacht?
Ich: Du kannst das Internet gar nicht kaputt machen, keine Sorge… ist der Router… äh… blinkt das was?
Mutter: Wo?
Ich: Wenn du mal deine Telefonbuchse beguckst…
Mutter: Wozu? DasTelefon geht! Das Internet geht nicht!
Ich: Sag mir mal, was da an deiner Telefonbuchse dran ist…
Mutter: Na, unser Telefon, was sonst?
Ich: Und so ein kleiner Kasten?
Mutter: Nö.
Ich: Doch. Muss.
Muttern: Nö.
Ich: Dein Provider hat dir doch einen Router geschickt…
Mutter: Wer? Was? Sprich bitte deutsch mit mir!
Ich: Dieses Päckchen, dass du damals von der Teledumm gekriegt hast, was hast du damit gemacht?
Muttern: Moment! *türklapp*… *raschel*… *rumkram*… ja, was ist damit?
Ich: Wie viele Dinger hat das Ding, wo du was reinstecken kannst?
Mutter: Weiß ich doch nicht… dazu muss ich das erst auspacken…
Ich: Äh…
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"Für die FPÖ ist das BZÖ belanglos"
Historiker Höbelt im derStandard.at-Interview über die "sinnlose Polemik" Straches, die "Hamlet-artige" Politik Haiders und das "Gusenbauer-Schicksal" Molterers
"Wenn ich einen Gegner habe, der allenfalls dazu geeignet ist, meine Wähler anzusprechen, was tue ich im besten Fall? Nicht einmal ignorieren." Lothar Höbelt, Professor für neuere Geschichte an der Universität Wien und langjähriger Berater des Dritten Lagers, bezeichnet die Angriffe der FPÖ auf das BZÖ im gegenwärtigen Wahlkampf als "völlig irrational", denn für die FPÖ sei das BZÖ "an sich belanglos". Längerfristig glaubt er an eine Wiedervereinigung der beiden Parteien, wobei das zum jetzigen Zeitpunkt "keine große Rolle" spiele. Nach den Wahlen wünscht er sich eine schwarz-blaue Koalition. Die Fragen stellten Saskia Jungnikl und Rosa Winkler-Hermaden.
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Islam: "Man kann immer noch nicht über Mohammed schreiben"
Hat Bertelsmann die Terroristen gewinnen lassen?
Ein neuer Bericht über einen Fall von Zensur im Zusammenhang mit muslimischen Empfindlichkeiten jagt gerade wie ein Lauffeuer durchs Internet. Er erschien unter der Überschrift "You Still Can't Write About Muhammad" am Mittwoch im "Wall Street Journal"; gibt man diese Überschrift heute ins Suchfeld von Google ein, erhält man bereits fast 3000 Treffer. Die islamkritische Szene ist schließlich bestens vernetzt – und dies ist einer der Fälle, wo ihre Empörung verständlich ist.
Die Kurzfassung der Geschichte: Der Washingtoner Journalistin Sherry Jones gelang es mit dem Verlag Random House (seit zehn Jahren im Besitz von Bertelsmann) einen Vertrag über einen erotischen Roman abzuschließen, der auf fiktionale Weise das Leben Aishas behandelt, der Überlieferung nach eine der Frauen Mohammeds. Für Jones Geschichte über "Lust, Liebe und Intrigen im Harem des Propheten" werden ihr 100.000 Dollar zugesagt. Das Buch soll unter dem Titel "The Jewel of Medina" am 12. August erscheinen. Random House verschickt, wie das Verlage zu tun pflegen, vor der Veröffentlichung Druckfahnen an ausgewählte Vorab-Leser, offenbar verbunden mit der Hoffnung auf als Zitat verwertbares, werbewirksames Lob. Eine der Empfängerinnen dieser Fahnen ist die Professorin Denise Spellberg, Expertin für den Islam an der Universität Texas. Diese ist dermaßen entsetzt über den in ihren Augen höchst anstößigen Text, dass sie einen Gastdozenten eines ihrer Seminare, der auch eine muslismische Website betreibt, darum bittet, Muslime vor diesem Roman zu warnen.
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Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?
Der Tagesspiegel hat über “Tarnkandidaten” der NPD bei den kommenden Wahlen in Brandenburg berichtet. Das Blatt schreibt von einer “makaberen Überraschung der NPD”. Dies klingt zunächst einmal bedrohlich, dahinter steckt aber viel mehr, dass die Rechtsextremisten bekanntermaßen viel zu wenige Kandidaten haben, die für die NPD antreten wollen. Daher sollen NPDler oder Personen aus dem Umfeld der Partei bei den Wahlen kandidieren, ohne ihren Bezug zur rechtsextremen Partei offenzulegen.
Aber: Rechtsextreme Politiker können möglicherweise unerkannt bleiben, rechtsextreme Positionen sind erkennbar. Dies hatte der Experte Michael Kohlstruck bei einem Vortrag dargelegt.
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Daimlers Fayolsches Blog
Drei verschiedene Blogger, deren Blogs ich lese, loben das Daimler-Blog:
- Daimler beeindruckt! (Neubiber Blog)
- Daimler: Ein Schritt zur Company 2.0 (Prof. Thomas Pleil)
- Daimler arbeitet an Motorrad mit alternativen Antrieben? (Injelea)
Da kommt man ja kaum umhin, sich das mal näher anzusehen. Worum gings auf dem Daimler-Blog?
- ein Daimler-Mitarbeiter bloggt über eine neue, interne Ideenplattform im Hause Daimler und macht sich über den Sinn Gedanken
- der Projektverantwortliche äußert sich dazu in einem Folgebeitrag
Üblicherweise sagt man Technik nach, dass sie im Grunde eben nur Technik sei, Menschen und Organisationen dadurch nicht verändert werden könnten. Der Meinung war und bin ich nie gewesen. Nicht nur wegen dem Blog, sondern gerade wegen dem Blog läuft man in Kommunaktionsschemata hinein, die eine offenere und nach außen nachvollziehbare Zusammenarbeit fördern. Gerade weil man Interna nach außen trägt und feststellt, dass diese nicht weh tun. Nicht den Kunden und außenstehenden Interessenten, möglicherweise zwickt es intern schon, aber das ist langfristig gesehen in der Tat verschmerzbar. Warum? Der Betroffene kann sich -wie in dem Falle auch passiert- ebenso öffentlich äußern. Wir kennen jedoch die Unternehmenskultur nicht, so können wir nicht wissen, ob der Betroffene lediglich nach außen hin eine gute Miene zum bösen Spiel macht. Die eigentlichen Effekte entstehen dann, wenn externe Blogger oder Kommentierende dem Vorgang eine positive Wirkung bescheinigen. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass man das nicht intern registriert. Klar, ich bin von einem negativen, internen Kommunikationsgeplänkel ausgegangen, noch stärker wirkt der Effekt, wenn es intern kein Problem gegeben hätte. Ist dem so? Wirklich? Mal sehen.
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Grüsse und schönes Wochenende.