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• Genfraß 4: GEN MACHT GELD oder Geiz macht geil!!!
• Beraten und verkauft
• Wasser auf dem Mars
• Deutsche Propaganda-Agentur
• Trau Dich, Clement
Genfraß 4: GEN MACHT GELD oder Geiz macht geil!!!
Monsanto hat kürzlich bekanntgegeben, dass das US-Landwirtschaftsministerium eine Zulassung für MON 89034 erteilt. Das Produkt soll unter dem Namen YieldGard VT Triple PRO vertrieben werden. Ab 2009 soll es dem Markt zur Verfügung stehen. Monsanto zufolge werden damit zwei verschiedene Proteine des Bacillus thuringiensis, die in der gentechnisch veränderten Pflanze eingebaut, und zwar so kombiniert, dass unter der Erde Schutz gegen den Maiswurzelbohrer besteht und auf dem Acker die Pflanzen gegen den Maiszünsler und weitere Käfer immun sind.
Eine Kooperation mit Dow AgroSciences über seine Maisplattform "SmartStax" will Monsanto dann ab 2010 anstreben, um zusätzlich zu den Insektengiften auch noch Herbizidtoleranz in die Pflanze zu packen. "SmartStax wird Branchenführerschaft beim Unkraut- und Insektenschutz in einem umfassenden Paket des eingebauten Pflanzenschutzes in einer Saat anbieten", so Monsanto.
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Beraten und verkauft
Der Günter Wallraff von Bamberg heißt Daniel Kohlert. Wie der Enthüllungsjournalist, der sich als Hans Esser Innenansichten der Bild-Zeitung verschaffte oder als Ali Levent Sinirlioglu am eigenen Leib die Diskriminierung türkischer Gastarbeiter erlebte, schlüpfte der Finanzwirtschaftler aus dem Fränkischen in die Rolle von Physiotherapeuten und Lehrern, die mal viel und mal wenig Ahnung in puncto Geldanlage hatten, um die Beratungsqualität in Banken und Sparkassen zu testen.
Heraus kamen "ernüchternde Resultate", heißt es in einer Studie, die Kohlert gerade gemeinsam mit Professor Andreas Oehler, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwirtschaft an der Uni Bamberg, unter dem Titel "Guter Rat macht hilflos: Zur Qualität der Anlageberatung in Deutschland" veröffentlicht hat.
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Wasser auf dem Mars
und die Erde war eine Scheibe, bis man es quasi bewiesen hatte:) So verstehe ich die Meldung der NASA, dass man auf dem Mars Wasser entdeckt hat. Unmittelbar damit ist eine der großen Fragen der Wissenschaft verbunden, ob es denn Leben außerhalb der Erde gibt. Ich habe schon als Kind nie den Hauch eines Zweifels gehabt, dass man sich darüber überhaupt Gedanken machen muss. Unzählige von Sternen und Planeten, und da soll es kein Leben geben? Wo schon selbst in den tiefsten Tiefen der Erdenmeere Leben unter einem immensen Druck und ohne Licht existieren kann? So ist die Frage nicht, ob es Leben geben kann im Universum, sondern wann und wo wir es zuerst entdecken werden. Die noch viel größere Frage ist, wann und wo wir intelligentes Leben entdecken werden und ob die auch bloggen:)) Wenn die dann noch Trackbacks verstehen, cool. Habs ja schon mal erwähnt, im Grunde genommen bin ich irgendwie nicht nur wenig neidisch auf die künftigen Generationen, weit nach meinem Ableben, die den Weltraum entdecken können. Ich bin zu früh geboren. Schicksal;)
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Deutsche Propaganda-Agentur
Die Deutsche Presse-Agentur dpa - nicht zu verwechseln mit dem Bundesnachrichtendienst BND, die legen großen Wert auf ihre eigene Vertriebsmarke - ist in Deutschland juristisch gesehen eine “privilegierte Quelle“. Ihre Meldungen gelten vor Gericht grundsätzlich als wahr. Darauf, die Journalisten zu benennen, die die Meldungen fabrizieren, kann die dpa deshalb verzichten. Die Welt meldete vorgestern um 17:29h in ihrem DPA-Ticker: “Chávez will nun Venezuelas Banken verstaatlichen“. Gleich im ersten Satz war da zu erfahren, dass Hugo Chavez “im Rahmen seines sozialistischen Enteignungsprogramms” eine Bank in Venezuela verstaatlichen wolle:
Caracas/Madrid (dpa) - Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez will im Rahmen seines sozialistischen Enteignungsprogramms nun auch die drittgrößte Bank des südamerikanischen Landes verstaatlichen.
Der erste Satz einer Agenturmeldung ist immer besonders wichtig. Das ist nicht nur deshalb so, weil er sich den meisten Lesern besonders ins Gehirn brennt, sondern auch deshalb so, weil die Zeitungsredaktionen, die die Agenturmeldungen unbekannter Journalisten ungeprüft weiterverbreiten, Meldungen meist hinten kürzen, kommt der erste Satz fast immer fast überall an. “Im Rahmen seines sozialistischen Enteignungsprogramms” ist in Deutschland eine juristisch als wahr unterstellte Behauptung.
Etwas später heißt es dann in der dpa-Meldung überraschenderweise:
Die Santander-Gruppe bestätigte unterdessen, dass sie mit Caracas Verhandlungen über einen Verkauf ihrer Tochter führe. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, die Banco de Venezuela an einen privaten venezolanischen Investor zu verkaufen, teilte die größte spanische Bank mit. Es habe jedoch keine Einigung gegeben.
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Trau Dich, Clement
Das hier würde ich gerne sehen:
Hermann Scheer fordert Wolfgang Clement zum Streitgespräch
Unmittelbar nach der hessischen Landtagswahl haben zwei Zeitungen mit bundesweiter Beachtung – die Wochenzeitung „Die Zeit“ und die Tageszeitung „taz“ – unabhängig voneinander Dir ein Streitgespräch mit mir, als dem Verfasser des hessischen SPDEnergieprogramms und als demjenigen, der dieses im hessischen Wahlkampf repräsentiert hat, vorgeschlagen. Beide Male habe ich einem solchen Streitgespräch zugestimmt, während Du die Mitwirkung – nicht aus terminlichen Gründen – verweigert hast.
Da Du nun die inhaltliche Auseinandersetzung explizit selbst vorschlägst, fordere ich Dich hiermit in einem offenen Brief – weil die Auseinandersetzung nun einmal eine öffentliche ist – zu einem Streitgespräch mit mir über das hessische Energieprogramm auf.
Und zwar auf einem Podium. Ohne Zeitbegrenzung, ohne die übliche, aus dem Polit-Talk-Fernsehen bekannte Moderation, dafür aber bitte mit Applausverbot.
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Tags für diesen Artikel: basf, bayer, bienen, clement, experten, gentechnik, krieg, medien, monsanto, natur, springer
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(Ich gebs ja zu, seit einem Bericht in "Natur Heilen" sind sie für mich die Bösen.
Ein paar Vorurteile brauch ich auch.
Grüsse
Chary
Bakterien und Viren wird man in den nächsten Jahrzehnten möglicherweise entdecken, und wenn wir uns dabei besonders klug anstellen, rotten die uns dann aus.
Mit dem intelligenten Leben ist das schon schwieriger. Wenn es das gibt, müsste es ja auch SEHR VIEL INTELLIGENTERES Leben geben. Offenbar haben die aber an uns kein Interesse.
Durchaus verständlich.
Vielleicht sind wir aber auch viel zu primitiv, um die wahrnehmen zu können.
Chavez forderte in praktisch jeder seiner sonntäglichen im Internet downloadbaren alopresidente-Shows (www.alopresidente.gov.ve) den Umbau zum Sozialismus und Verstaatlichungen von Unternehmen, die nicht den Befehlen von Mucho Macho gehorchen, gehören explizit hinzu. Ich kann dazu Stunden und Minutenangaben nachliefern.
Zum Bankendeal der Banco Santander: Die PSOE nahe El País hat gemeldet, dass man sich mit der Privatbank weitgehend einig war. Dann wurde aber bekannt, dass Chavez ein neues Dekret für Banken herausgegeben wird, nach dem Banken bestimmte Sektoren Quoten für ihre Kredite auferlegt werden sollen. Das Dekret ist am 1.8. verabschiedet worden. Der Text ist aber der Öffentlichkeit nur in Auszügen bekannt. Unter diesen Bedingungen haben Privatbanken kein Interesse an Investitionen in Venezuela.
Dieser weitere Griff auf die letzten freien Bereiche der venezoelanischen Wirtschaft erinnert stark an ähnliche Operationen anderer Versuche einer "progressiven" Wirtschaftspolitik in Lateinamerika. Es gab ähnliche Versuche im Finanzsektor unter Peron, Anfang der 60er in Brasilien, unter Allende, unter Alfosín, unter Alan García Ende der 80er.
Am Ende stand stets der völlige Zusammenbruch.
Karl Marx hat die Wirtschaftstheoretiker und die Wirtschaftspresse seiner Zeit gut gekannt. Die Diskussion wäre interessanter, wenn auch die Linken unserer Zeit sich ein bischen tiefgreifender informieren könnten. Ihr wirkt sonst für den Kenner wie blökende Schaafe.
Die von dir angesprochenen Quoten sind eine Reaktion darauf, das deine neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Unterdrückerfreunde, die Weltwirtschaft vor die Wand gefahren haben und in Südamerika praktisch keine Kredite mehr zu erhalten sind, weil deine Freunde alles Geld dieser Erde verbrauchen um ihre Spekulationswunden zu heilen.
Deine Art der Wirtschaft hat uns diese Inflation gebracht und den verstärkten Hunger in der Welt.
Verstaatlichung ist die schlechteste aller Lösungen weil der Staat eben nicht besser ist als die verkommenen Großkapitalisten die ihn kaufen. Aber in der aktuellen Situation ist es wohl die einzige Möglichkeit.
Hier bei uns würden einfach Gesetze und deren Durchsetzung reichen, die, die Ackermänner, Pierer, Hartz und ihre poltischen Helfershelfer in den Knast bringen.
Da dies nicht geht, wird es wohl auch hier bald nur noch den Weg der Verstaatlichung geben und das ist dann auch gut so.
Warst du schon mal in Lateinamerika?
Vernünftig regierte Länder wie Chile erleben seit 1983 ein permanentes Wachstum von dem auch die Armen profitieren. Langsamer als wünschenswert aber immerhin.
Im Gegenteil zu deinen Aussagen ist es in den meisten lateinamerikanischen Staaten heute wirklich einfach Kredite zu bekommen. Oft leider sogar zu einfach. Das chilenische Financiera-(Un)-wesen ist für mich eines der besten Argumente für Regulierung.
Die Risiko-Prämie, die lateinamerikanische Unternehmen an internationalen Kapitalmärkten bezahlen müssen, sind in den letzten Jahren sogar dramatisch GESUNKEN. Das letztere gilt natürlich nicht für venezoelanische Unternehmen. Könnte mit dem Präsidenten zu tun haben.
Lateinamerikanische Staaten sind ohnehin deutlich weniger verschuldet als nordamerikanische oder westeuropäische Staaten.
(https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2186rank.html)
Dummerweise sagst du aber nicht, das der Diktator Pinochet den du sehr zu lieben scheinst, auf amerikanische Anweisung kurz zuvor die Währung um 35 Prozent aufgewertet hatte und zu diesem Zeitpunkt rund ein Drittel der Bevölkerung unterernährt war, Chile hatte rund 25 % Arbeitslose und über 50 % lebten unter der Armutsgrenze. Dafür aber gab es einen ständigen Ausnahmezustand.
Ja von der Warte aus hat sich das Leben in Chile verbessert. Verbessert aber haben sich vor allem die Erträge der ausländischen Besitzer der Kupferminen und sonstigen Rohstoffquellen.
Die Ratings sind überall da gut, wo sich die Völker bereitwillig ausbeuten lassen.
Du wirst deine dumme Propaganda hier nicht los.
Der großte Teil der Rohstoffquellen ist bereits unter Allende verstaatlicht worden. Danach hat sich an den Besitzverhältnissen nichts geändert.
Der durchschnittliche Chilene besitzt heute wesentlich bessere Lebensperspektiven als der durchschnittliche Kubaner.
Die wahren Chancen auf Verbesserung liegen in der Erosion der Klassengesellschaft und der Verbesserung der Chancen durch Bildung. Ganz sicher nicht in irgendwelchen Götterkämpfen zwischen den "Guten" und den "Kapitalisten".
Die Chilenen tapern seit 20 Jahren zahlreich an die Wahlurnen (es gibt gesetzliche Wahlpflicht). Was bringt dich dazu zu glauben, sie würden über einen so langen Zeitraum für eine Politik stimmen, die sie ausbeutet?
Durch den Aufschwung Ostasiens sinkt übrigens eher die Abhängigkeiten von Ländern mit einer starken Ausstattung mit natürlich Ressourcen.
Me gustaría saber, en qué país(es) tu estuviste.
Auch dein Vergleich zwischen dem Rohstoffland Chile und dem unter jahrzehntelangem Embargo lebenden Kuba, zeigt was du willst.
Was schätzt du übrigens wieviel von dem Geld das mit den Rohstoffen im Verkauf als Rohstoff ohne Bearbeitung in Chile verbleibt. Nur soviel sei dir verraten. Es sind inklusive der Löhne und im Land gekauften Leistungen weniger als 20 Prozent.
Das was du als Verbesserung der Lebensqualität anbietest ist in Wirklichkeit ein Almosen. Es ist weniger als ein Knochen für den Hund.