Jetzt hat es mich auch erwischt…
Die SPD freut sich schon ganz riesig auf Barack Obama und möchte möglichst viele Genossen zu der Kundgebung und zu der ganz herzlichen Begrüßung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten aufrufen. Einlaß ab 16 Uhr, Vorprogramm nicht bekannt. Veranstaltungsbegin etwa 19 Uhr, Sicherheitskontrollen am Zugang Brandenburger Tor, Straße des 17. Juni.
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Spruch des Tages
Bei einem großen Teil der sogenannten Wirtschaftsforschungsinstitute - IW Köln, DIW Berlin, IZA Bonn, ZEW und vielen anderen - kann man schon lange nicht mehr von Forschung oder Wissenschaft sprechen. Es handelt sich eher um ausgelagerte Schreibtische für politische PR-Aktionen verschiedener Interessengruppen wie den Arbeitgeberverbänden, Industrie, Wirtschaft und Kapital. Die Bezeichnung als Institut und die angebliche Wissenschaftlichkeit dienen lediglich als Fassade für neoliberale Propaganda im Stil des faschistischen Reichspropagandaministeriums. Daran ändern auch die akademischen Titel der Mitarbeiter nichts. Vielmehr ist es eine Schande, dass sich Akademiker, die vielfach noch gebührenfrei auf Kosten der Allgemeinheit studieren durften, für solche Lügen und menschenfeindliche Propaganda hergeben - als Fürsprecher des neuen Faschismus von oben nach unten.
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Spiegel-Polemik: Es ist doch zu albern!
Schweinchen Schlau, jede Menge Journalisten und ein einsamer Medienforscher: Wir zeigen die 13 Hauptcharaktere des bitterbösen Spiegel-Artikels über die deutsche Blogosphäre.
Da verfasst ein missgelauntes Spiegel-Trio ein dreiseitiges Elaborat über die Armutsästhetik in den klapprigen Fischerhütten “deutscher Online-Schreiber”, vergleicht ihr proletarisches Ambiente mit den blankpolierten Glaspalästen deutscher Offline-Schreiber, aber auch mit den inkommensurablen Wolkenkratzern amerikanischer Spitzenblogger. Das Trio der Spiegleins stellt uns dann sogar einige dieser darbenden ‘Blogger’ in persona vor, die natürlich genau das nicht können sollen, was die professionellen Mitglieder der Journalistenzunft täglich so akkurat beherrschen - und am Ende erweist es sich, dass sämtliche Beteiligte in diesem redaktionellen Kasperltheater allesamt auch wiederum nur Journalisten gewesen sind. Kurzum: Bullenkrieg in Büttenwarder. Hier die Hauptdarsteller in der Reihenfolge ihres Auftretens:
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Die Meisterin des Ungefähren
Angela Merkel verabschiedet sich mit wenig konkreten und viel unverbindlichen Ansagen in den Urlaub. Die Koalition steht im Sommerstau.
50 Fragen hat sie in eineinhalb Stunden beantwortet. Aber eine der wenigen konkreten Antworten war die, dass sie im Urlaub auch mal ausschlafen will. Ob Rezession oder Vollbeschäftigung, ob transatlantische Beziehungen oder Mindestlohn, die Kanzlerin bleibt zwar keine Auskunft schuldig, aber immer im Ungefähren. "Ich halte es für richtig, darauf hinzuarbeiten, dass wir es schaffen", diese Antwort auf die Frage, ob sie Vollbeschäftigung in den nächsten zehn Jahren für möglich hält, ist Merkel-typisch. Nur ja nichts versprechen - aber auf Ziele hinarbeiten, sich überhaupt Ziele stecken, in die Zukunft vertrauen, sich mühen, das ist ihr Appell. Und der ist ja nicht verkehrt, werden viele denken. Anders ist die große Beliebtheit der Meisterin des Ungefähren nicht zu erklären.
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Warum funny-frisch weiterhin fette Kinder gebiert!
Bauernschlau reduziert man die Portion auf 25gr(!), damit man reinen Gewissens 8,8gr Fett p.P. ausweisen kann! Schonmal ein Kind auf dem Schulweg gesehen, das nur 2-5mal in seine Chips-Tüte greift? Nein, die ziehen sich die Tüte rein - 61gr(!) Fett, 91%(!) der Tagesdosis.
Wir lieben Chips - und bestimmt die von funny. Aber warum muß man uns von der Tüte herunter etwas vormachen, uns hinter's Licht führen? Haben wir das verdient? Funktionieren wir so? Und nur so?
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