Man glaubt kaum was alles eine Nachricht sein kann. Der Papst wird am 17. Juli beim Weltjugendtag in Sydney wie auch schon in Köln mit einem Boot ankommen. Fromme Menschen dürfen für ein oder mehrere Lecks beten, aber das ist nicht die Nachricht. Nein,
n-tv und andere Medien verkünden uns wo er vorher in Australien ist.
Papst Benedikt XVI. wird sich vor dem Weltjugendtag in Sydney Mitte Juli in einem Bildungszentrum von Opus Dei in Australien von seiner langen Reise ausruhen. Die Einrichtung in Kenthurst liegt in den Blue Mountains rund 40 Kilometer außerhalb von Sydney.
Der Papst werde dort Klavier spielen und Beten, sagte der Erzbischof von Sydney, Kardinal George Pell, dem "Sunday Telegraph". "Wir haben dieses Zentrum ausgesucht, weil es im Grünen und nahe bei Sydney ist und von der katholischen Kirche geleitet wird." Opus Dei ist eine streng konservative Laienorganisation.
Natürlich geht es nicht darum uns mitzuteilen dass Ratzinger Klavier spielen kann, sondern es geht darum uns mitzuteilen, das Opus Dei dem Papst so nahe steht dass er sich bei denen ausruht. Vielleicht lässt er sich dann ja auch ein junges Mädchen bringen das nach monatelanger Gehirnwäsche freiwillig das Cilicium, den Bußgürtel des Opus Dei für täglich zwei Stunden trägt oder er schaut einer Gruppe junger Männer bei der freiwilligen Selbstgeißelung mit der 5-schwänzigen Handgeißel aus verknoteten Seilen zu.
Ja unser Herr Ratzinger liebt die Menschen. Sein Heiland auf den er sich ständig beruft, musste angeblich die Dornenkrone tragen, weil die Menschen ihnen als falschen König verhöhnen wollten. Weshalb will Opus Dei wohl seine Anhänger mit einer Dornenkette verhöhnen?
Die Antwort ist einfach. Es geht um Unterwerfung. Selbstkasteiung. Schmerz ohne Dominanz. Selbsterniedrigung angeblich ohne Lust. Natürlich empfinden die Leute die sich so etwas ausdenken und anderen befehlen Lust dabei. Selbstverständlich geht es auch um eine krude Form von Sex. Vor allem aber geht es um eine vollständige Unterwerfung in endloser Wiederholung.
Zweifellos intelligent gemacht. Man bekommt so zwar keine Heiligen, aber perfekte Sklaven für jeden beliebigen Zweck. Wenn Scientology noch etwas lernen könnte, dann sicherlich von
Opus Dei. Zivilisierte Staaten würden eine solche Organisation auf ihrem Boden verbieten, eine christliche Kirche würde solche Führer aus ihrer Gemeinschaft ausschließen.
Ratzinger fühlt sich wohl bei solchen Leuten. Die auf den dunklen Gängen des Vatikan um die Macht schachern und deren Mitglieder bisher bei jedem Skandal im Vatikan dabei waren. So wie Ratzinger den Studenten 1968 nicht standhalten konnte und diese Angst bis heute verinnerlicht hat, so sehr ist Opus Dei der Gegenentwurf. Die Entrechteten und Gebrochenen senken ihr Haupt, damit er ihnen den Stiefel ins Genick setzen kann, den die auch noch küssen.
Nein, das hat nichts mit Religion zu tun. Das ist gefährlich. Das gehört verboten und die Einhaltung des Verbotes muss scharf kontrolliert werden. Aber Hauptsache Ratzinger fühlt sich wohl.