Es gibt Artikel die man eigentlich als typische Ammenmärchen links liegen lassen sollte, weil man ihre Urheber kennt, andererseits gibt es auch eine gewisse Verpflichtung zu warnen, vor allem wenn man über seine Rundfunkgebühren selbst an der Finanzierung der Verbreitung solcher Tatarenmeldungen beteiligt ist:
Eine Fortbildungsveranstaltung für Unternehmer in einer norddeutschen Stadt im Jahre 2005. Das Thema: "Wirtschaftsspionage heute". Nach dem Vortrag stellt sich Referent Udo Ulfkotte, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, der Diskussion. Zu Wort meldet sich der Chef eines mittelständischen Unternehmens. Er hält die vom Referenten vielfältig ausgemalten Gefahren, Opfer von Wirtschaftsspionage zu werden, für völlig überzogen. Das interessiere ihn alles überhaupt nicht, sagt er. Er sei doch lediglich kleiner Unternehmer, der Badewannen herstelle und wegen Badewannen werde nicht spioniert.
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Nur zwei Jahre später. Beim Tagungs-Referenten Udo Ulfkotte klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eben jener Badewannenhersteller. Ulkotte erinnert sich, was der ihm erzählte:
"Wissen Sie, was wir hatten? Wir hatten eine eigene Entwicklungsabteilung. Wir entwickeln Legierungen für Badewannen, damit die Wärme des Wassers länger erhalten bleibt, schön mollig warm bleibt. Und wir haben etwas Schreckliches gehabt. Wir haben hier feststellen müssen, dass wir eine neue Legierung haben und wir haben die nicht am Markt eingeführt und ein anderes westliches Unternehmen aus einem westlichen Land hat diese Legierung in seiner Badewanne, die 1 zu 1 von uns abgekupfert, wo eigentlich nicht nach außen dringen konnte, abgekupfert und jetzt schon am Markt eingeführt. Das ist schrecklich für uns."
Diese Ulfkotte Werbung wurde verfasst von Bernd Kallina und im Deutschlandfunk in der Sparte "Hintergrund Politik" veröffentlicht, bezahlt durch alle die Leute die Zwangsgebühren zahlen müssen. Bernd Kallina selbst hat einen sehr ausführlichen Wikipediaeintrag:
Kallina arbeitet beim Deutschlandradio als Redakteur und Kommentator für den Bereich „Hintergrund“ („Hintergrund Politik“ und „Hintergrund Wirtschaft“). Für Deutschlandradio und andere Medien führte er mehrere lange Exklusiv-Interviews, so mit Günther Beckstein, Günter Zehm, Alfred de Zayas, Heinz Magenheimer, Hans-Helmuth Knütter und anderen. Kallina selbst veröffentlichte unter anderem im Witikobrief, in MUT, in Nation und Europa, der Deutschen Militärzeitschrift, in den Burschenschaftlichen Blättern, in Epoche, Aula und im Rheinischen Merkur, und damit in den meisten konservativen, rechten und extrem rechten Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und Österreich.
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In die Kritik geriet Kallina mehrfach wegen seiner engen Kontakte in das rechtsextreme Lager. Er war 1973 Pressereferent im Bundesvorstand der Jungen Nationaldemokraten[2] und Mitglied und Funktionär der NPD. Des Weiteren ist er Mitglied des völkischen Witikobundes und gehörte ab 1986 dessen Bundesvorstand an. Kallina ist Alter Herr der Burschenschaft Danubia.[3] und referierte mehrfach bei Veranstaltungen der als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft. Im Oktober 2004 trat er als Referent bei der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG) auf.
Udo Ulfkotte war ja schon häufig Thema hier und ich befinde mich mit Herrn Ulfkotte und seiner Organisation Pax Europa in einem Rechtsstreit. Das sich mit Kalina und Ulfkotte zwei Leute gefunden haben, die mehr als nur Journalismus und Objekt des Journalismus verbindet dürfte wohl offensichtlich sein, aber darum geht es hier gar nicht.
Es geht um diesen armen Badewannenhersteller den ich einmal vorsichtig als einen typischen Ulfkotte bezeichnen würde. Dieser Badewannenhersteller hatte laut Ulfkotte eine Enwicklungsabteiltung, womit uns suggeriert wird, das er jetzt keine mehr hat, weil die böse Spionage ihr den Garaus gemacht hat. Diese Entwicklungsabteilung eines Badewannenherstellers war so toll, das es ihr gelang eine Legierung zu entwickeln, die die Wärmeleitfähigkeit von Metall verringert.
Selbstverständlich ist in der Realität die Wärmeleitfähigkeit von Metallen und ihren Legierungen bestens untersucht und ein Minimum an Recherche hätte gezeigt, dass dieses Problem zum Beispiel bei Badewannen nicht durch Legierungen sondern durch Beschichtung gelöst wird. So ist es zum Beispiel möglich durch Beschichtung mit Glas/Keramik ähnlich einer Emaillierung eine solche Wirkung zu erzielen.
Typischerweise würde eine solche Beschichtung aber nicht bei einem mittelständischen Hersteller in dessen Entwicklungsabteilung entwickelt, sondern in einem Fraunhofer Institut oder bei einer der großen Chemie- und Farben-Hersteller. Eine Legierung oder Plattierung würde von einer Stahlhütte oder einem Unternehmen für Spezialstähle entwickelt.
Es ist also höchst Wahrscheinlich das wir es wieder einmal mit einem typischen Ulfkotte zu tun haben, der an anderer Stelle ja gerne erzählt, das Muslime auf Schweinfleisch spucken, behauptet das Gipfelkreuze zu Gipfelhalbmonden umgebaut werden sollen und dem wir das Ammenmärchen von den aussterbenden Sparschweinen verdanken, die von den bösen Muslimen abgelehnt werden.
Vorsichtig ausgedrückt nimmt Herr Ulfkotte es mit der Wahrheit nicht so ganz genau, da sie ja einem guten, nämlich seinem Zweck dienen soll. Neben dem Badewannenspion hat er nämlich noch weitere nette Beispiele geliefert:
Auch der Sicherheitsexperte und Bestsellerautor Ulfkotte verdeutlichte seine Intention gleich zu Beginn: „Jeder von Ihnen denkt, dass er mit Wirtschaftsspionage nichts zu tun hat, und ist nur hier, weil ihn das Thema interessiert. Ich werde Ihnen anhand von Beispielen zeigen, dass jeder damit zu tun hat.“ So verwies Ulfkotte auf das US-amerikanische Spionage-U-Boot USS Jimmy Carter, das mithilfe spezieller Kufen direkt auf dem Meeresgrund und den dort verlegten Glasfaserkabeln aufsetzen kann. Die Glasfaserkabel werden in die Tauchglocke des U-Boots gezogen und alle Daten, die über dieses Kabel geschickt werden, können so von den Geheimdiensten der USA ausgelesen werden. Ulfkotte nannte auch das Beispiel Air France – deren Sitze in der ersten Klasse waren längere Zeit verwanzt. „Noch während des Fluges wurden so zum Beispiel Geschäftsgespräche an bestimmte Institutionen in Frankreich gefunkt.“
Auch beim Scanning auf Flughäfen lauert Ulfkotte zufolge Spionagegefahr. Besonders in Moskau gebe es Geräte, die vortäuschten, das Gepäck auf unerlaubte Gegenstände hin zu überprüfen. In Wirklichkeit aber erzeugten sie ein 1:1-Abbild der Festplatte eines Laptops, das später mit einer speziellen Software ausgelesen würde. Gefahren gibt es nach Ulfkotte auch bei Bankgeschäften, die bei nicht-deutschen Banken getätigt würden. Denn wenn Unternehmen beispielsweise einen Kredit für die Entwicklung eines neuen Produkts benötigten, müssten sie ihr Konzept sehr detailliert offenlegen. „Es kann passieren, dass es in der Bank Personen gibt, die diese Informationen komplett an die jeweiligen Dienste in ihrem Heimatland weitergeben – im nationalen Interesse der Sicherung von Arbeitsplätzen.“ Die Sicherung von Arbeitsplätzen habe zwar auch in Deutschland Priorität, in anderen Ländern werde sie aber unter Beteiligung der Geheimdienste verfolgt. „Und in China finden Sie diesbezüglich auch kein Unrechtsbewusstsein.“ Deswegen ist es Ulfkotte auch so wichtig, klar zu machen, dass man nicht von der eigenen Mentalität auf die anderer Nationen schließen dürfe. „Opfer von Spionage wird man nicht mehr dadurch, dass man persönlich angeworben wird, sondern durch Hackerangriffe oder – ein ganz wesentlicher Punkt – durch die eigenen Mitarbeiter, die sich dessen oft gar nicht bewusst sind. Durch eine geschickte Gesprächsführung werden Mitarbeitern ganz gezielt wichtige Informationen entlockt.“ Möglich sei es aber auch, Spione über Headhunter in ein Unternehmen einzuschleusen. So geschehen bei einem mittelständischen deutschen Unternehmen, dessen neue Legierung für Badewannen kurz vor der Präsentation in einem Nachbarland identisch auf den Markt kam. „Es müssen also nicht immer irgendwelche Geheimdienste oder Hacker im Spiel sein. Die Methoden sind manchmal denkbar einfach. Und genau deswegen ist es wichtig, Unternehmen zu sensibilisieren und sie auf solche Fälle aufmerksam zu machen. Oder wussten Sie – und das ist kein Aprilscherz –, dass der Verein ausländischer Wirtschaftsspione seinen Sitz hier in Düsseldorf hat?“
Mal ehrlich. Ist das nicht wirklich klasse. Ich kenne viele Notebookbesitzer die froh wären und in Moskau gerne ihre Daten abgäben, wenn sie auf diesem Wege eine Kopie ihrer toten Festplatte bekämen. Auch das U-Boot finde ich schick. Ob er zu den ausländischen Banken auch die Schweizer Banken rechnet über die ein Teil der Antimuslimarbeit finnanziet wird? Aber der eingetragene Verein für ausländische Wirtschaftsspione in Düsseldorf gefällt mir am besten. Ob der Verein seinen Sitz in Hamburg hätte wenn der
TelekomForum FachKongresses anstatt in Düsseldorf, in Hamburg stattgefunden hätte.
Also mal ganz im Ernst, wenn auf diesem Kongress sich 100 gutbezahlte Leute so etwas anhören ohne mit Flaschen zu werfen, dann haben wir ein Problem. Ich weiß nicht was den Veranstalter TelekomForum dazu bringt solche Referenten einzuladen, aber wenigstens dürfte genügend Geld der Telekomkunden vorhanden sein, das verballert werden muss:
Das TelekomForum ist ein 1996 gegründetes Gremium, in dem sich die großen Geschäftskunden der Deutschen Telekom organisiert haben. Es ist eine in der Rechtsform des Vereins organisierte und rechtlich selbständige Anwendervereinigung großer Unternehmen, für deren Geschäftsziel der Aspekt der "Telekommunikation" eine große Bedeutung spielt.
Gemäß seinem Motto "Mitgestalten im Dialog" übt das TelekomForum vor allem konstruktiven Einfluss auf die Gestaltung und die Weiterentwicklung des Produkt- und Diensteangebots der Deutschen Telekom aus. Es bietet zudem eine exklusive Plattform für den Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsunternehmen einerseits und den Mitgliedsfirmen und der Deutschen Telekom andererseits.
Wahrscheinlich haben die ergriffen lauschenden 100 Zuhörer die Kosten für diese Veranstaltung von der Steuer abgesetzt und kamen sich wichtig vor. All dies wäre kein Problem. Gäbe es nicht Herrn Kallina vom Deutschlandfunk. Ob ein mehr oder weniger obskures Internetmagazin für angebliche Securitymanager einen solchen Text bringt oder das Deutschlandradio mit seiner Reichweite ist der wesentliche Unterschied.
Plötzlich wird aus dem Islamgegner Ulfkotte wieder der Sicherheitsexperte und da die Verfolgung von Muslimen zur Zeit ein eher flaues Geschäft ist - er hat sogar den Erscheinungstermin seines neuen Buches verschoben, weil vermutlich der Markt fehlt - muss er auf anderen Märkten punkten. Vorträge vor ängstlichen Mittelständlern die Dank des Werbetextes im Deutschlandradio glauben, sich schützen zu müssen, sind ein gutes Geschäft für Dr. Udo Ulfkotte, wie auch seine Anti-Islam-Vorträge in der CDU.
Beide haben eines gemeinsam. Es gibt einen diffusen gefährlichen Gegner über den man nichts genaues weiß, weil er seine Gedanken entweder hinter islamischen Bärten, Frauenkopftüchern oder gemeinen Schlapphüten verbirgt. Beides ist ein Geschäft und in beiden Geschäften gibt es außer Herrn Ulfkotte nur Verlierer.
Denn genauso wie es wirklich einen Terrorismus gibt, der sich islamisch nennt, wie sich die RAF auch links nannte, gibt es Wirtschaftsspionage. Dabei spielt die Betriebsgröße überhauot keine Rolle. Beim Terrorismus wie bei der Wirtschaftsspionage geht es aber darum mit kühlem Kopf das Wichtige vom Unwichtigem zu trennen. Wer ganze Kübel voller halbgarer oder gar frei erfundener Geschichten über die staunenden Zuhörer auskippt, bekommt zwar Beifall weil es sich so schön anhört, schadet aber der Sache.
Ermittlungsarbeit gegen Terrorismus erfordert genaue Kenntnisse, Millionen von Gläubigen in einen Topf zu werfen und sie in eine Ecke zu drängen in die sie weder wollen noch gehören, ist zwar zielführend für Leute die vom Verkauf antiislamischer Bücher leben und hoffen irgendwie ein Europamandat zu ergattern, aber es schafft natürlich erst Terrorismus, weil es Menschen ghettoisiert.
Der größte Teil der deutschen Wirtschaft braucht keine Beratung gegen Wirtschaftspionage, aber der Teil der wirklich eine braucht, braucht eine seriöse Gefahrenanalyse, die dann auch Geld kosten darf. Jemand der ständig Tatarenmeldungen verbreitet ist kein Analyst sondern ein Alarmist. Alarmismus produziert unnötige Kosten und verstellt den Blick auf wesentliche Gefahren.
Dem Deutschlandfunk und Deutschlandradio kann man nur raten, sich doch noch einmal mit seinem Programmauftrag zu beschäftigten und sich vielleicht zu fragen ob Bernd Kallina wirklich der richtige Mitarbeiter ist. Aber vermutlich gab es für diesen Werbebeitrag ja Rückendeckung von weiter oben, wie sie Kallina ja auch sonst zu genießen scheint. Warum die Webung allerdings unter Politik und nicht unter Wirtschaft erscheint, erschließt sich nur wenn man Ulfkottes Ambitionen für das Europaparlament denkt.
Vielleicht sollte der Deutschlandfunk auch einmal andere Medien lesen, was dem TelekomForum sicher auch nicht schaden könnte:
Online-Hetze gegen Muslime
Die Meinungsterroristen
Selbst ernannte Islamkritiker nutzen Blogs für rassistische Debatten. Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung sind dabei fließend. VON CIGDEM AKYOL
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Es ist ein trauriges Schauspiel, das online zu beobachten ist. Titel: Wie nutze ich das Internet, um meine Wut zu offenbaren. In einer der Hauptrollen: Udo Ulfkotte, prominenter Vertreter der vernetzten Islamkritiker, verantwortlich für die Seite "akte-islam" und Gründer der Bürgerbewegung pax-europa samt dazugehöriger Homepage. Der Verein richte sich nicht gegen Muslime, sondern "will über die schleichende Islamisierung Europas aufklären", betont das Irrlicht Ulfkotte. Außerdem müsse man die "Gefahrenpotenziale darstellen, die die multikulturellen Ideologen bezüglich grundlegender islamischer Bestrebungen europaweit völlig ausblenden".
Welch törichte Toleranz.
Denn die Art und Weise, wie Ulfkotte vor der Islamisierung warnen möchte, hat mitunter realsatirische Züge. Etwa wenn betont wird, dass man "in Europa eben nicht nur ein Problem habe mit einigen wenigen radikal-islamistischen Muslimen, die den Terror verherrlichen", sondern "auch ein wachsendes Problem mit jungen Muslimen, die unsere christlich-jüdischen Werte rundweg ablehnen und der Mehrheitsgesellschaft ihre Werte aufzwingen wollen". Um diese These zu untermauern, gibt es auf "akte-islam" zahlreiche undiplomatische Texte. Dabei geht es in diesen nicht um sachliche Kritik, es gibt kaum Zwischentöne, Unterscheidungen oder Hinterfragungen. Das Internet ist ein unendliches, geduldiges Verlautbarungsorgan für den früheren Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zuletzt nur mit einem fragwürdigen Buch über die Bedrohung durch muslimische Fundamentalisten von sich reden machte und immer weniger Zuhörer hatte.
Das wirklich gefährliche ist jedoch, das Ulfkotte nachdem er das Märchen vom Hochschullehrer der er noch an keiner deutschen Hochschule war, nicht mehr aufrecht erhalten kann, nunmehr versucht seinen angeblichen Status als Sicherheitsexperte aufzubauen. Natürlich ist er nur ein selbsternannter Sicherheitsexperte wie er auch ein selbsternannter Islamexperte ist. So schaukeln sich Sicherheitsexperte und Islamexperte immer höher und verleihen ihm eine Bedeutung die aufgrund seines tatsächlichen und nachprüfbaren Wissens einfach nicht hat.



















Es gibt Leute die ich entweder einfach nicht begreife oder die ich vielleicht zu gut verstehe und die mich deshalb anwidern. Ich habe mich dafür entschieden das was Herr Dr. Udo Ulfkotte tut einfach als widerlich zu empfinden, hoffe a ...
Es gibt Leute bei denen wundert einen wirklich nichts mehr. Genauer gesagt da rechnet man mit allem und jedem. Allerdings schafft Udo Ulfkotte es immer wieder eine Kapriole hinzulegen mit der nun wirklich keiner gerechnet hatte ...