Was bei der Brennstoffzelle bisher passiert ist wird überdeutlich wenn wir das sogenannte Leistungsgewicht betrachten. 1994 hatte die Brennstoffzelle im Necar 1 noch ein Leistungsgewicht von 21 kg/kW bei insgesamt 50 kW. Es wog also über eine Tonne. Kein Wunder das dieses Auto nur nur 90 km/h schnell war. Das neue System des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Zusammenarbeit mit der TU Berlin hat ein Leistungsgewicht von 2,5 kg/kW. Bei 50 kw Antriebsleistung wären also nur 100 kg Gewicht für die Brennstoffzelle erforderlich.

FotoFraunhofer IZM
Natürlich dürfte die in der Pressemitteilung genannte Einsatzmöglichkeit für einen Suchhubschrauber eher ein frommer Wunsch als Realität sein. In der Realität ist wohl mehr an die fast lautlose Überwachungsdrohne vor unseren Schlafzimmern gedacht, die unserem, nach eigenen Aussagen nicht vollständig durchgeknalltem Innenminister auch die letzten Geheimnisse verraten soll. Aber zumindest lässt er dann vielleicht nicht jede Wohnung aufbrechen.
Diesen Innenminister könnten wir los werden, unsere Versorgungsprobleme bei der Energie bleiben. Deshalb ist die Forschung von IZM und TU-Berlin nur zu loben. Glücklicherweise läuft innerhalb der deutschen Wissenschaft sogar ein heißer Wettbewerb.
Vielleicht könnten wir es schaffen Patente für Deutschland zu retten, falls unsere Politik sie nicht lieber wieder den USA oder irgendwelchen Heuschrecken schenkt. Im Zweifel streichen die nämlich immer dann die Mittel wenn es ernst wird und der nächste Schritt die Kleinserie wäre. Aber auch das ist nur ein Anfang.
Die Problematik liegt darin, das wir Wasserstoff in den Wüsten durch Solarkraftwerke zwar unglaublich günstig herstellen können, dann aber erst unser Problem beginnt. Der Transport von Wasserstoff ist praktisch nicht ohne Umwandlung machbar.
Der einfachste Weg scheint die Umwandlung in elektrischen Strom zu sein, den man dann mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ, problemlos nach Europa bringen kann. Laut Siemens sind Übertragungsraten von 3.000 MW zur Zeit üblich und 5.000 MW machbar. Auch die Kosten wären kein wirkliches Problem. Allerdings gibt es eine Reihe anderer Probleme.
Wir haben gerade erlebt das eine größere imperialistische Nation getestet hat, ob sie den internationalen Nachrichtenverkehr in bestimmten Gebieten oder auch weltweit dadurch erledigen kann, das sie Unterseekabel mechanisch durchtrennt. Lokal hatte es Erfolg. Weltweit müssten mehr Verbindungen zerstört werden, deshalb wird da wohl erst etwas passieren wenn mehr Atom-U-Boote mit dieser Waffe ausgerüstet sind. Da diese Nation nicht zum Frieden zu zwingen ist, müssten unendlich viele Kabel verlegt werden um die Zerstörung sinnlos zu machen.
Allerdings sind Stromleitungen auch an Land leicht angreifbar. Natürlich bekämen die Angreifer dann immer neue schöne Namen, Wie Al Hastenichtgesehen oder El Rächerderenterbten, aber es wäre doch immer die gleiche Organisation die heute schon überall für den Unfrieden in der Welt, den Hunger und die Angst sorgt.
Wir brauchen also nicht nur einen Mix aus Energie der sowohl die Komponente Solarenergie aus der Wüste, wie auch heimische Energie enthält und dazu im Ausland wie auch im Inland auf unterschiedliche Energieformen zugreift, wir brauchen auch einen Transportmix und weitgehend Frieden. Technisch wären das Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen neben einer Vielzahl von Pipelines in denen gebundener Wasserstoff transportiert werden kann. Dazu noch den Transport per Bahn und Schiff.
Allerdings will ich gerne zugeben das bei der Herstellung von Natriumborhydrid und bei der Ameisensäure für mich die Herstellungsfrage immer noch ungeklärt ist. Obwohl ich irgendwann in meinem Leben mal daran gedacht habe Chemie zu studieren, habe ich mir und der Chemie wohl etwas Gutes getan, indem ich es gelassen habe.
Bei beiden scheitere ich an dem Problem das eine Kohlenstoffkomponente aus Methanol oder Ethanol gebraucht würde, deren Größe ich nicht bestimmen kann und die den Sinn der Sache konterkarieren könnte. Die Wasserstoffwirtschaft soll ja gerade Öl, Kohle, Erdgas komplett aus dem Energiemix ausschließen und nachwachsende Rohstoffe nur in soweit benutzen, als es für die Ernährung der Menschen unschädlich ist.
Falls irgendein in der Chemie bewanderter Mensch mich darüber aufklären könnten wie man Wasserstoff in der Wüste in ein transportfähiges, flüssiges oder auch als Perlite gestaltetes Gut verwandeln kann, um es sicher transportieren und am Bestimmungsort, am besten durch die Zugabe von Wasser direkt in Brennstoffzellen einsetzen kann, wäre ich dankbar. Irgendwo da liegt der Weg.
Ich bin mir sicher das Transportproblem lässt sich lösen. Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen werden in Europa ein Problem werden, weil die Elektro-Smog-Hysteriker sofort aufschreien werden. Da ist Gleichstrom neuerdings ja schlimmer als Wechselstrom in Höchstspannung. Das lässt sich nur lösen, wenn man Umwege durch menschenleerere Gebiete in Kauf nimmt, viel unterseeisch macht und ansonsten durch Gesetze dafür sorgt das niemand unter eine bereits bestehende Leitung zieht und dann klagt.
Die Standorte in Afrika lassen sich nur durch faire Teilhabe am Erfolg auf Dauer sicher gestalten. Wir brauchen die Menschen und die Flächen dort. Dies kann keinesfalls im Geiste von Eroberern, Kolonisation oder durch Wirtschaftsimperialismus geschehen. Wir werden Menschen in den Mittelmeeranrainerstaaten und vielleicht auch noch weiter nach Afrika hinein den Anschluß an Europa anbieten müssen. Aus purem Eigennutz.
Wir werden sie entweder mit ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrer Kultur und ihrer Art zu leben, annehmen oder wir können die Geschichte und uns selbst vergessen. Wir haben bisher kaum politischen Ruhm oder gar Ehre in Afrika erworben. Wir sollten langsam anfangen ehrlich zu handeln. Wer glaubt er könne das Stück Afrika für Europa herausbrechen, das für die Energieerzeung gebraucht wird, der irrt fürchterlich.
Wir werden im Endeffekt entweder ganz Afrika mit nach oben nehmen oder in ewigen Energiekriegen verbluten. Die neuen Ölfelder liegen zu unserem Glück nicht in den ölfördernden Staaten, die wir lange genug betrogen oder wie die USA es heute noch tut, einfach unterworfen haben. Die neuen Möglichkeiten fast unbegrenzt Energie zu gewinnen, machen es uns aber leicht. Meerwasserentsalzung und Bewässerung bedeuten mehr als genug Nahrung, auf einer leichteren Basis. Wer satt ist hat die Muße zu lernen und fröhlich zu sein. Leben und Leben lassen.



















Transportproblem von Wasserstoff ist prinzipiell gelöst, wie man hier feststellen kann.
Doch die politische als auch wirtschaftliche
Willensbildung in diesem Land wird noch lange
in eine andere Richtung zeigen. Und das, obwohl Merkel Physikerin ist.