Nun ja so ganz stimmt das nicht. Er will die Kanzlerinnenschaft teilen. Stimmt auch irgendwie nicht. Ach ja er will ihren Job. Wulff for Kanzelohr. Natürlich ist das lächerlich. Der ganze Wulff ist lächerlich. Deutschlands schönster Schwiegersohn. Heintje für Stützstrümpfe. Aber ihm ist es toternst:
CDU-Führung
Wulff schlägt Merkel eine Arbeitsteilung vor
Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff (CDU) dringt weiter darauf, in der Bundespolitik eine größere und wichtigere Rolle zu spielen. In der Zeitung „Welt am Sonntag“ hat er nun seine Ambitionen mit Hinweisen begründet, zwar sei die CDU-Vorsitzende Merkel „eine vorzügliche Bundeskanzlerin“ und sie habe in der Außen- und Europapolitik eine „phänomenale Leistung“ vollbracht. „Innenpolitisch aber sind die Themen Arbeitsmarktreform, Rentenreform, Gesundheitsreform, Föderalismusreform und andere nicht von einem Menschen zu besetzen.“ Mithin seien die Mitglieder der CDU-Führung „schlicht verpflichtet, uns mehr in Haftung nehmen zu lassen“.
Wulff sagte, die Beliebtheit Frau Merkels sei ein „großes Faustpfand“, weshalb es „sinnvoll“ sei, im Wahlkampf „auf sie zu setzen“. Im Sinne einer Arbeitsteilung sei es aber ebenso sinnvoll, „ihr die Chance zu geben, zu vermitteln zwischen Exponenten der Union, die das Unionsprofil vertreten, und Exponenten der SPD, mit denen sie am Kabinettstisch sitzt“. Wulff sagte, dass man Frau Merkel „das Leben auch erleichtern kann, wenn man Positionen bezieht, die sie als Moderatorin in der großen Koalition so nicht beziehen kann“.
Welch überschwengliches, und geradezu tödliches Lob. Im Grunde sagt er das, was die Leute die sich mit der Materie beschäftigen, auch alle sagen. Merkel ist eine Reisekanzlerin. Sie kann im Ausland hervorragend Schecks austellen, die der deutsche Bürger dann mit Steuergeldern oder schlimmer noch mit Blut einlösen muss.
Gleichzeitig wirft er ihr vor in der Innenpolitik nichts zu tun. Das hat Hagen Rether ja auch schon getan. Die will eben noch nicht einmal spielen. Die will nur reisen. Klar. Obwohl sie zur Führungselite der Pseudokommunisten gehörte, immerhin war sie Politruk oder Politkommisarin bei der FDJ, hatte es noch nicht zu Reisefreiheit gereicht, dabei hättel ihr Vater, der Herr Kasner als Oberkirchenbonze und kräftiger Unterstützer des DDR-Systems ja sicher die notwendige Westkohle für die Reisen gehabt.
Muss sie also jetzt reisen. Das ist auch nicht viel teurer als wenn sie hier wäre. Physikerin auf der FDJ-Tour. Da zählt Gesinnung mehr als Wissen. Das Wissen das ihr heute fehlen würde. Kohls Mädchen. Am besten ist sie wenn sie weg ist. Der Wulff wirft ihr vor das sie nicht das Unionsprofil vertritt. Welches soll sie denn vertreten? Öttinger und Koch oder Althaus und Mülller. Vielleicht Rüttgers. Wulff selbst hat ja vorsichtshalber gar keins. Öltriefend und Arschglatt.
Nun will der Wulf mit ihr teilen. Er macht Innenpolitik, sie Urlaub. Das macht er natürlich nur um sie für die Wahlkämpfe zu schonen. Nein, der will sie nicht wegrationalisieren. Kein Königinnenmord. Gut irgendwann steht sie irgendwo am Flughafen und die Bundeswehrmaschine kommt nicht mehr. Aber keine Sorge. Sie kriegt ihr Gehalt. Damit kann sie auch noch schön reisen.
Es ist zum Piepen. Wulff will Kanzler werden. Das muss man sich vorstellen. Den würde doch niemand zum Milch holen schicken. Entweder lässt er die Milch auf das Geld in der Kanne schüttem und kann dann nicht bezahlen, oder sammelt auf dem Rückweg Mauseküttel weil die so schon gleichförmig und vorne wie hinten spitz sind. Die verwahrt er dann in der Milch, weil er Löcher in den Taschen hat. Den kann man doch nicht alleine vor die Tür lassen. Da kann doch sonst was passieren.
Wer mag ihn wohl dazu gebracht haben, den Fehdehandschuh in den Ring zu werfen. Angela Dorothea Merkel, geborene Kasner, ist doch dafür bekannt, dass die das unfaire Spiel hervorragend beherrscht. Wer steckt also als Puppenspieler in dem Wulff. Ekelige Vorstellung irgendwas von sich in den Wulf zu stecken, aber egal. Selbst als Marionette wird das nicht viel besser. Mit dem will doch keiner spielen.
Wulff gegen Merkel. Die frisst ihn doch im Vorbeigehn. Happs und weg ist er. Den verdaut die zwischen zwei Mahlzeiten, inklusive seiner Knochen. Wer hat den nur in die Schussbahn gestellt. Der scheint zwar blöd, muss irgendwie eine Vorbedingung sein um in der Union Karriere zu mache, aber so blöd kann doch keiner sein. Dem hat doch einer Hilfe versprochen. Wer?
Peter Müller ist zu klug um mit Wulff jagen zu gehen. Althaus zu feige. Peter Harry Carstensen ist Peter Harry Carstensen, zufälliger Ministerpräsident. Muster ohne Wert. Ole von Beust hat keine Ambitionen. Den würde die SPD sofort mit Wowereit beantworten, da könnte der nach Hause gehe. Die Bayern können nichts versprechen, die haben sich selbst gerade an der Kehle. Sachsen und Sachsen-Anhalt wie auch Mecklenburg Vorpommern haben andere Sorgen.
Rüttgers den Wulff. Eher lernt Rüttgers Fallschirmspringen. Er wird sicher nicht nein gesagt haben wenn Wulff ihn um Unterstützung gebeten haben sollte. Aber er wird von sich aus nichts tun. Der Öttinger ist auf die Merkel sauer weil sie ihn gezwungen hat sein Lob auf den Nazimordrichter Filbinger zurückzunehmen. Der ist echt stinkig. Der Koch gleichfalls. Den hat sie auch mehrfach gestutzt und hilft ihm im Moment ebenfalls nicht.
Öttinger und Koch, mit einem halben Rüttgers und einem Althaus der alles zusagt. Das könnte dem Wulff gereicht haben. Schließlich wählen ihn die Omas. Nun sind Öttinger und Koch aber keine Leute die etwas für andere tun. Der Wulff dürfte denen genauso auf den Geist gehen wie den meisten anderen Leuten. Dann bleibt nur ein Sinn in deren Unterstützung . Sie wollen Wulff als Opferanode.
Während Wulff die Schnappschildkröte gibt und die Merkel angreift, können Öttinger und Koch als brutalstmögliche Vermittler auftreten und sowohl Merkel wie Wulff über die Klnge springen lassen, da würde sogar Rüttgers lachend mitmachen. Aber was dann.
Koch als Bundeskanzler, Öttinger als Innenminister oder umgekehrt? Beide sind nur fünf Jahre auseinander. Die können nicht gemeinsam Karriere machen. Vielleicht glauben aber auch beide sich gegenseitig betrügen zu können. Koch könnte noch weitere Nazigeschichten von Öttinger haben. Er war ja diesem Studienzentrum Weikersheim nicht ganz fern und hat sicherlich Leute da gehabt die Öttinger zu Fall bringen könnten.
Öttinger könnte darauf hoffen, das die CDU Koch nicht als Kanzler will. Vielleicht hat auch er verborgene Munition. Aber wie um Himmels willen kann einer von den beiden überhaupt glauben eine Chance zu haben. Die machen doch beide nur den Stoiber. So könnte der Ruf nach Jürgen Rüttgers laut werden, den auch Peter Müller unterstützt.
Ein völlig neues aber denkbares Bild. Rüttgers für anderthalb Legislaturperioden und ein Müller der dann den Stab übernimmt. Das würde Sinn machen. Die beiden könnten den anderen gesagt haben, das sie keine Ambitionen haben und Koch / Öttinger unterstützen. Was interessiert die dann noch ihr Geschwätz von gestern, wenn sich die Situation geändert hat.
Aber nun ist erst einmal Frau Merkel am Zug. Das könnte großes Kino werden, wenn die den Wulff faltet.



















sehr interessante Aspekte, die hier auf den Tisch kommen.
Ich vermutete schon immer, dass man die Merkel eigentlich nur für die "Schmutzarbeit" in das Kanzleramt erhob. Mit gefäschten Umfragewerten und geschönten Nachrichten konnte man bisher immer die wahre Volksmeinung hierzu unterdrücken.
Auf einmal, so ein knappes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl, kommen dann die schlechten Umfrageergebnisse wie zufällig und die CDU stellt einen neuen unverbrauchten Kandidaten.
Ein Blender, wie der Wulff, der noch weniger sagt und tut, als die Merkel, käme der CDU doch gerade recht.
Aber alleine schafft der es natürlich nicht auf den Thron.
Interessant dazu sind doch auch jetzt schon die Forderungen, die Steuern zu senken, wogegen sich die Merkel sträubt. Merkel gegen Wulff im Ring! Klasse Vorstellung!