Ich war damals wie heute ein Lesefreak und da mir das Buch bis heute präsent ist, ist es sicherlich schade, das es heute keine bezahlbare Ausgabe mehr gibt. Aber ich habe diesen Auszug naepfli2.pdf im Netz gefunden, weiß aber leider nicht mehr wo und mal hoffnungsvoll an die DAK gemailt, vielleicht haben die ja noch ein Exemplar.
Irgendwann in den letzten Tag fand ich dann folgende Nachricht in der Schwäbischen Zeitung und war verwundert, das ich dieses angeblich so brandneue Forschungsergebnis doch schon kannte:
Weiße Blutkörperchen können sich im Gegensatz zu allen anderen Zellen frei im menschlichen Körper bewegen. Deutsche und britische Forscher haben jetzt in Versuchen mit Labormäusen diese Bewegungsfreiheit enträtselt.
Die sogenannten Leukozyten docken demnach nicht wie andere Zellen am Untergrund an, sondern «fließen» ungehindert vorwärts, wie die Gruppe um Michael Sixt vom Max-Planck-Institut für Biochemie im Fachjournal «Nature» (Bd. 453, S. 51) berichtet. Möglicherweise nutzten auch Krebszellen diesen Mechanismus, um sich im Körper zu auszubreiten.
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Die genaue Untersuchung der Leukozyten zeigte dann, dass die weißen Blutkörperchen sich schon allein mit einem Teil ihres Zellskeletts fortbewegen können. Dieses sogenannte Aktinnetzwerk bildet lange Fasern aus und streckt so die Zelle jeweils in Bewegungsrichtung, was eine Art Fließen bewirkt. Dadurch ändern die weißen Blutkörperchen ständig ihre äußere Gestalt und ähneln damit den Amöben.
Natürlich kannte ich nicht diese Forschungsergebnisse, aber die Bilder der weißen Blutkörperchen im Näpli Heft, stellen eben Amöben dar und da steht auch, das sie sich gegen den Blutstrom bewegen. Das hat ausgereicht um mir für 40 Jahre die Taktik und Vorgehensweise der Leukozyten für den Hausgebrauch zu erklären.
Wann haben wir eigentlich aufgehört, derartiges Lehrmaterial zu produzieren und vor allem warum?



















Es ist zu teuer und dient nicht der Gewinnmaximierung...