Wie bitte. Nochmal aber langsam. Doch steht da. Die häufig von mir zitierte, ständig dpa zitierenden Schwäbische Zeitung Online verlangt von mir authentisch zu sein. Ich hätte drauf gewettet das die gar nicht wissen was Blogger sind und ob man die nicht doch essen kann. Aber nein. so größenwahnsinnig sind die Schwaben nun doch nicht. Die labern nur den Scheiß von anderen nach:
Wenn sie erfolgreich sein wollen, sollten Blogger eine klar umgrenzte Gruppe von Menschen ansprechen. Eine weitere Voraussetzung für einen lesenswerten Blog sei, dass das Online-Tagebuch authentisch ist, sagte Blogger Markus Bleckebach.
Und wer bitte ist nun Markus Bleckebach?
Bleckebach ist Organisator der Web-2.0-Konferenz re:publica in Berlin. Die re:publica'08 dauert bis zum Freitag (4. April) und gilt als größter Kongress seiner Art in Deutschland. «Eine attraktive und lesbare Aufmachung runden das Bild eines Blogs noch ab», erläuterte Bleckebach. Viele Blogs erhalten nur wenig Aufmerksamkeit.
Ach ja re:publica. Äh grinz. Markus Bleckebach, bleck heißt bei uns in Westfalen nackt, und ein Bleckebach ist ein Bach in dem entweder nackt gebadet wird, oder dessen Ufer von allem Bewuchs befreit sind, so eine Art Abwasserkanal. Aber was macht ein nackter Abwasserkanal auf der re:publica. Gut Scheiße wird da sicher genug geredet, wie überall.
Ach so die meinen Markus Beckedahl. Der sollte den Drucker seiner Visitenkarten auch mal bitten eine größere Schrift zu nehmen. Pica 2 Punkt ist ja edel, aber es überfordert eben Journalisten.
Ich finde ja die Inhalte auf netzpolitik manchmal ganz ordentlich, aber ob ihm das quasi den Oberbefehl über die Blogger gibt. Ich glaube kaum. Blogger sollen gar nichts sein. Weder authentisch noch Kunstfiguren, sondern das was sie sein wollen. Ob dabei die Kunstfigur, oder der authentische Selbstzweifler herauskommt ist völlig egal. Und Herr Beckedahl soll schön in seinem blecken Bach bleiben und nicht bestimmen wollen was Bloggen ist.
Wenn die Geilheit auf eine Presseerwähnung so groß ist, dass man sich über die restlichen Blogger selbst erheben muss, aber nicht in der Lage ist, wenigstens den eigenen Namen rüberzubringen, dann ist das schon krankhaft.
Um es mal ganz deutlich zu sagen. re:publica darf für sich selbst und für die Veranstalter sprechen. Der Haufen aus der Kalkscheune vertritt nicht die Blogger und ist auch nicht die heimliche Bloggerregierung und nun Herr Bleckedingsbums kriechen sie bitte wieder zurück in ihr Loch und halten sie gefälligt die Schnauze.
Sie können ja mit dem Huberdokter fusionieren, der hält sich auf für den König von Blogistan. Aber wie gesagt, solche Vögel sind das letzte was die Blogger brauchen.
Ich habe übrigen selten einen beschissener aussehenen Blog als netzpoltik gesehen und meiner sieht schon mistig genug aus. Wenn der Komiker über Gestaltung reden will, dann soll er seinen Trümmerhaufen da mal aufräumen. Immer diese blöden Maulhelden die alles besser wissen und nichts können.



















Von mir hat keine/r der dort Anwesenden ein Mandat erhalten, für mich als Bloggerin zu sprechen. Auch spreche ich rund 99,9% der dort sich herumlümmelnden Blogger das Recht ab, mir auch nur ansatzweise Ratschläge geben zu dürfen, wie ich das Bloggen zu halten habe.
Wenn hier "Authentizität" verlangt wird, dann sollten sich manche der dort versammelten Adical-Blogger erstmal selbst an die Nase fassen.
Wichtigtuer und selbsternannte Experten gibt es in diesem Land nu wirklich mehr als genug.
Die momentane (meiner Meinung nach bewußt herbeigeführte; Stichwort "New World Order") "Bannkenkriese" nehme ich heute 'mal stellvertretend als Spiegel für all die Schlauschwätzer, Raffzähne und Teufel her.
Ausserdem hab' ich mich beim Lesen "krank gelacht", was wiederum für mich einen hohen Anteil an "Authentizitääät" wiedergibt, hahahha.