"Hallo Tibet", wäre das erste was mir so einfällt. Ich hab da irgendwo noch Burma im Ohr.
Zu China fällt mir viel mehr ein. Auf meinem Blog gibt es 40 Einträge die das Thema China behandeln. Man findet sie indem man im Suchfenster China eingibt. China ist eine Diktatur. Deshalb fühlen sich Frau Merkel und ihr Berater von Pierer sowie das gesamte wirtschaftsfaschistische neoliberale Dreckspack ja auch immer genötigt unsere Arbeit noch billiger zu machen, damit wir angeblich mit China konkurrieren können. Sie lieben alles was uns quält und Frau Merkel ist gerne in China genau wie Herr von Pierer. Nur bleiben wollen sie beide dort nicht.
Das mag daran liegen, das große Teile Chinas heute viel schlimmer aussehen, als es zu den schlimmsten Zeiten im Ruhrgebiet war. Die Flüsse sterben, die Luft ist kaum atembar, die Nahrungsmittel sind vergiftet. China ist eine Diktatur. Das was Wolfgang Schäuble und die Arbeitgeberchefs für Deutschland auch so gerne möchten.
China ist ein Vielvölkerstaat, ähnlich wie das frühere Jugoslawien, der nur durch die pure Gewalt der Diktatur zusammengehalten werden kann. China hat kaum eigene Bodenschätze und schaut schon seit Jahren begehrlich auf die nördlichen Rohstoffgebiete und meint damit Sibirien. Diese Kriegsgefahr nützt den USA und wird deshalb von den amerikanischen Regierungen immer wieder neu angefacht. Dabei sind die USA gerne bereit jede Menschenrechtsverletzung und jeden Völkermord in China zu vergessen oder gelangweilt gut zu heißen.
Was die Amerikaner tun ist gut getan, sagen Merkel und Steinmeier und loben eifrig China. Gut für Herrn Steinmeier sind Menschenrechte etwas völlig unbekanntes und Frau Merkel war Politruk in der DDR und somit auch nicht für Menschenrechte zuständig. Die chinesische Führung weiß natürlich genau, das sie den Druck im Kessel ständig erhöhen muss. Dazu braucht es einen starken inneren Feind. Wie üblich sind das zur Zeit die Muslime. Deshalb werden auch ausländische Experten ins Land geholt um die eigene Meinung bestätigen zu lassen.
Übrigens ich befürchte das es Uigurien demnächst einen systematischen Völkermord an den Uiguren geben wird, den die chinesische Junta unter anderem mit den Aussagen Ulfkottes begründen wird. Unabhängig von dem, was der wirklich gesagt hat. Die suchen sich ihre Experten schon so, das sie das tun können, was sie tun wollen.
Wenn denen die Experten nicht nahe genug nach dem Mund geredet haben, werden sie einfach auf deren Bücher zurückgreifen. Das Spiel ist ja bekannt. "Die Juden sind unser Unglück!" hat Heinrich von Treitschke schon 1879 in seinem Aufsatz "Unsere Ansichten" gesagt. Treitschke war schon 31 Jahre tot als Julius Streicher diesen Satz in die Kopfzeile des Stürmers einfügte.
Sätze sind Waffen und in den Händen dummer oder bösartiger Menschen, sind Waffen immer eine Gefahr. Wer die Dummen und die Bösartigen bewaffnet trägt zumindest die Mitschuld für deren Handeln.
Wir werden es mit den muslimischen Chinesen erleben und keiner soll sagen er habe es nicht gewusst. Was das mit Tibet zu tun hat. Tibet hat das, was auch Sibirien hat Bodenschätze. Martina Kausch hat das sehr schön ausgeführt:
Ich hätte für diese Info aber gar nicht Wikipedia bemühen müssen, denn es steht beinahe alles auf der Seite der Chinesischen Botschaft:
Bodenschätze Tibet verfügt über 90 Arten von Bodenschätzen. Von den 26 Arten bekannter Bodenschatzreserven nehmen 11 Arten den 1 bis 5. Platz des Landes ein. Chromeisenerz kommt auf einer Fläche von 2500 qkm vor, konzentriert im Gebiet von Bagon-See in Nordtibet bis zum Fluß Nujiang und zum Yarlung Zangbo. Der festgestellte Vorrat nimmt den ersten Platz des Landes ein. Das Grubenfeld Norbusa im Bezirk Lhoka ist eine wichtige Basis für die Gewinnung von Chromeisenerz. Der geschätzte Vorrat an Lithium ist einer der größten der Welt. Der geschätzte Vorrat an Kupfer nimmt den zweiten Platz des Landes ein. Die festgestellten Reserven von Borax, Magnesit, Schwerspat und Arsen belegen den dritten Platz des Landes, die Reserven von Kaliglimmer und Torf den vierten Platz und die Reserven von Gips und Porzellanerde den zweiten bzw. den fünften Platz. Weitere wichtige Bodenschätze sind Speisesalz, Soda, Glaubersalz, Schwefel, Phosphor, Kalium, Kieselgur, Doppelspat, Korund, Kristalle und Achat.
Dieser Reichtum ist es wohl, der 1950 die Chinesische Regierung zum Einmarsch veranlasste. Gerade ein Land, das unter einem enormen Energiehunger leidet, das ein Bevölkerungswachstum hat, das manch anderen Kontinent erbleichen lässt, das einen wirtschaftlichen Nachholbedarf hat, der alles bislang Dagewesene in den Schatten stellt, "darf" sowas natürlich.
Damit wissen wir warum China in Tibet ist. Falsch liegt Martina allerdings meiner Meinung nach damit, dass die Chinesen wirklich Druck gegen den Besuch des Dalai Lama bei Frau Merkel ausgeübt hätten. Das sind politische Tanzschritte. Flamenco. Sie stößt ihn zurück um ihn kurze Zeit später nur um so heftiger an sich zu reißen. Großes Theater. Die sind sich schon einig. Die verarschen schließlich beide ihre Völker.
Ich kann den Dalai Lama nicht einordnen. Ich habe mich viel zu wenig mit ihm beschäftigt. Seine religiösen Gedanken fand ich früher beim kiffen recht lustig, politisch halte ich ihn für eine Hure die mit jedem in die Kiste steigt, der das politische Ziel vorwärts bringen könnte. Wie bei echten Huren sind das aber meist die falschen. Diejenigen die nach dem Geschlechtsverkehr fragen, ob die Hure ihnen noch einen Euro für die U-Bahn leihen kann. Er wird benutzt und lässt sich benutzen. Seine Ziele sind allen egal, aber er sorgt für schicke Fotos.
Dieser Aufstand jetzt. Der ist gewollt. Die NGOs fliegen raus, es gibt ein paar Todesurteile und die chinesische Presse wird breit darüber berichten. Vielleicht sogar die Hinrichtungen zeigen. Da mus die CIA nichts fördern und der Dalai Lama keine Leute losjagen. Das machen die Chinesen ganz alleine. Nach dem Bau der Bahnstrecke kann ihnen dort nichts mehr anbrennen. Aber sie können ein Exempel statuieren. Chinesen schaut auf dieses Tibet. Wenn ihr den Kopf aus der Deckung nehmt während Olymipia, dann hauen wir ihn euch ab. Einfache Botschaft. Leicht zu verstehen.
Mag sein, dass sie auch noch eine andere Volksgruppe vor den Spielen rund machen. Aber dann herrscht Ruhe. Friedhofsruhe. Genau das was Olympia braucht. Ob die nun Peking in Doping umbennen oder nicht, es werden fröhliche und unbeschwerte Spiele für das IOC. Die bekommen bestimmt auch genügend kleine Chinesinnen geliefert um die entsprechenden Gelüste zu befriedigen und notfalls auch noch eine neue Niere oder Leber. Alles ist machbar.
Könnt Ihr Euch noch an den Olympia-Boykott erinnern? Ward Ihr da schon auf der Welt?
Es war 1980, als die Olympischen Spiele in Moskau stattfanden. Einige Monate vorher hatte die UDSSR Afghanistan überfallen. Der damalige US-Präsident Jimmy Carter rief deshalb zu einem Boykott auf, dem sich auch das NOK anschloss und die deutschen Teilnehmer an den Friedensspielen ausschloss.
Und heute?
In diesem Sommer sollen die Olympischen Spiele in China stattfinden, einem Land, das auch noch die Todesstrafe praktiziert und dies nicht zu wenig. Ein Land, das schon seit langem ein "kleines" Problem mit einem okkupierten Landstrich in den Bergen hat - dem Tibet.
Natürlich sollten wir dieses Olympia boykottieren. Aber wird werden hingehen. Als Land. Wir müssen dabei sein. China ist gut für uns. Es hilft unsere Arbeitnehmer zu erpressen.



















Manch einer mag es als etwas verfrüht empfinden, wenn das Résumé schon vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele gezogen wird. Aber im Grunde ist das wichtigste bereits geschehen. Was jetzt noch folgt ist ein wenig Sport, tägliche Medaillen ...
Während in Doping noch die internationalen Weltwerbefestspiele und der Wettbewerb der Pharmazieunternehmen veranstaltet wird, die das dumme Volk aus unerfindlichen Gründen mit ihren fünf olympischen Ringen faszinieren, wird kräftig am dri ...