Wenn man ein untrügliches Zeichen braucht, das eine Sache wirklich brennt, dann muss man nur schauen ob sich irgendwelche kirchliche Organisationen bewegen. Wenn z.B. MISEREOR und Greenpeace zusammenarbeiten muss schon eine Menge Scheiße explodiert sein:
Schweinerei: Fortpflanzung von Rindern und Schweinen patentiert
Bauern, MISEREOR und Greenpeace fordern Seehofer zum Einspruch auf
Aachen/Hamburg/Berlin/München (ots) - Ein breites Aktionsbündnis von Verbänden und Landwirten fordert Bundesminister Horst Seehofer jetzt auf, Einspruch gegen zwei Patente auf Verfahren zur Züchtung von Rindern und Schweinen einzulegen. Dem Aktionsbündnis gehören unter anderem MISEREOR, Greenpeace, der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und die Initiative "Kein Patent auf Leben!" an. Vom Europäischen Patentamt in München wurden erneut weitreichende Patente auf Verfahren zur Züchtung konventioneller Rinder und Schweine vergeben (EP 1506316 und EP 1141418). Nach dem Wortlaut des Europäischen Patentübereinkommens ist die Erteilung derartiger Patente verboten. In den Patenten wird sogar das Zusammenbringen von "männlichem Elternvieh und potentiellem weiblichen Elternvieh" mit dem Zweck "Nachkommenschaft zu ermöglichen" als Erfindung beansprucht.
"Hier wird den Bauern der eigene Hof unter dem Hintern wegpatentiert", erklärt Maria Heubuch, Bundesvorsitzende der AbL und Milchbäuerin aus dem Allgäu. "Der Minister muss in dieser Frage endlich politisch und rechtlich aktiv werden und Einspruch gegen diese Patente einlegen. Es handelt sich hier nicht um Erfindungen, sondern um eine organisierte Form der Wegelagerei. Bauern sollen zur Kasse gebeten und die freie Tierzucht unmöglich gemacht werden," kritisiert Maria Heubuch.
..
"Der freie Zugang zu Saatgut und Nutztieren ist unverzichtbare Grundlage der Ernährungssicherung in der ganzen Welt", sagt Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei MISEREOR. "Wir sind der Überzeugung, dass sich der Landwirtschaftsminister im Interesse der Bauern, aber auch im Hinblick auf die Hungerbekämpfung in ländlichen Regionen im Süden nicht länger vor seiner Verantwortung drücken kann."
Der Minister wird sich hüten etwas zu unternehmen und wird uns zusammen mit dem anderen verantwortungslosen Pack alleine lassen und sich schon jetzt darauf freuen, was es da alles an guten Positionen nach der Abwahl gibt und wieviel zusätzliches Geld man verdient. Die Problematik ist der Politik bekannt, wenn sie nichts tut, tut sie mit Absicht nichts, also vermutlich weil sie geschmiert ist.
Wenn wir uns an dieser Stelle einig sind, das ein größeres Unglück mit großer Geschwindigkeit auf uns zu kommt, stellt sich natürlich die Frage was man tun kann. Leider findet man auf der Suche nach dem Regelwerk, was nach einem kleineren oder ganz großen Weltuntergang zu tun ist, so recht kein brauchbares Buch. Alle offiziellen Katastrophenszenarien enden mit dem Ende der Interaktion zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppe. Bei den meisten Szenarien, geschieht dies, weil irgendeine Ansteckungsgefahr so groß ist, dass Infizierte nicht mehr versorgt werden, da alle Hilfssysteme zusammen gebrochen sind, oder weil die meisten Infizierten am sterben sind.
Die Hoffnung aller Leute die solche Szenarien beschreiben, beruht darauf, das ein möglichst schneller letaler Ausgang eine möglichst große Gruppe trifft, damit der verbleibende Rest zunächst über mehrere Jahre aus den Vorräten leben und sich neu organisieren kann. In offiziellen, aber nicht öffentlichen Szenarien, geht es dann noch darum, sogenannte wertvolle Personen zu retten, um bei einem Neuanfang über das notwendige Wissen aus deren Köpfen zu verfügen. Dafür werden ständig Listen vorbereitet, wobei allerdings die Last der zu rettenden Personen, die nichts zu einer Zukunft beitragen können, weil sie nie etwas gelernt haben, einen solchen Neuanfang unmöglich machen würde.
In Deutschland würde als wichtigstes Parlament, Regierung und Militärführung gerettet. Dazu ein Haufen Bonzen und Kapitaleigentümer, also im wesentlichen Leute, die zu dumm sind einen Nagel in die Wand zu schlagen, oder zu schwach um eine Sense oder Axt zu bewegen und eigentlich nichts brauchbares können.
Deshalb sind diese Szenarien unbrauchbar.
Selbst die vorhandenen und bis vor kurzem gut gepflegten Hilfseirichtungen müssen jetzt zerfallen, weil die Gelder dafür nicht mehr bewilligt werden. Dazu gehören unterirdische Krankenhäuser mit erstklassigen Operationssälen in fast allen großen Städten, Lager für dauerhafte Nahrungsmittelreserven und die Lager für die üblichen Gegenstände des täglichen Bedarfs in hoher Qualität, allerdings ohne modischen Anspruch. In den Städten verkommen die öffentlichen Brunnen die eine Wasserversorgung auch in Notfällen sicherstellen sollten.
Das THW und die Feuerwerhr wird ausgedünnt und von unserem Innenminister in eine quasi militärische Führungsstrategie gezwungen. Beide können damit ihren dezentralen Funktionen nicht mehr nachkommen. Dezentralität, bedeutet Wissen in Bürgerhand, über das was an Vorsorge staatlicherseits getroffen wurde und für wen. Sie würde im Ernstfall vermutlich den entscheidenden Vorteil für die Menschen liefern.
Durch die Privatisierung der meisten Kliniken gibt es auch die früher übliche Bevorratung von Medikamenten und Verbandsstoffen dort nicht mehr. Soweit noch Reserven an Nahrungsmittel, Kleidung, Werkzeugen, Medikamenten und Verbandsmitteln von Bund oder Ländern vorgehalten werden, befinden sie sich zumeist in Lagern der Firmen, die das Zeug auch verkauft haben. Da diese Lager noch schlechter kontrolliert werden, als unsere Fleischbetriebe, kann davon ausgegangen werden, das maximal 60 Prozent der eingelagerten Waren überhaupt noch nutzbar sind und auch diese oft nur eingeschränkt, da sie zumeist überlagert und umetikettiert worden sind.
Dies gilt praktisch für die ganze Welt, lediglich in Dänemark, Schweden, Kanada und Österreich sieht die Lage etwas besser aus. In der Schweiz wird zwar richtig viel Geld ausgegeben, aber dafür wurde dort unter anderem 40 Jahre altes Verbandsmaterial eingelagert, geliefert von einer bekannten deutschen Firma, die in diesem Blog schon mehrfach erwähnt wurde.
Staatliche Hilfen und der Zugriff auf staatliche Reserven kann also getrost vergessen werden. Da die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Katastrophen ist, habe ich mich schon früh mit diesen Themen beschäftigt. Nach zwei schweren Niederlagen in den beiden Weltkriegen hat sich in Deutschland gezeigt, dass Kunstgegenstände, Teppiche, Gold, Diamanten und sonstiger Schmuck einen sehr begrenzten Tauschwert haben. Aktien und Schuldverschreibung eignen sich hervorragend um ein Feuer anzufachen. Wer also für teures Geld Gold oder Papiere für eine sichere Zukunft kauft, hat unsere eigene Geschichte nicht verstanden. Im Endeffekt wird es im Verhältnis ein zu eins gegen Kartoffeln oder Wurst aufgewogen.
Bei einer Katastrophe die unsere Nahrungsmittelproduktion betrifft, wird all das, was wir heute als wertvoll bezeichnen, völlig wertlos sein. Man kann Gold und Diamanten eben nicht essen. Dies ist einleuchtend auch für den Laien. Aber immer noch keine Rezeptur für das was man tun soll. Da kein Mensch der jetzt noch lebt, eine solch umfassende Katastrophe erlebt hat, können wir nicht auf Erfahrungsberichte zurückgreifen, die amtlichen Szenarien sind wertlos, weil sie an dem Punkt enden, an dem sie eigentlich beginnen müssten.
Damit wären wir an dem Punkt, wo wir, wie einige Kommentatoren meinen, die Büchse der Pandora nicht mehr wieder zu bekommen und aufgeben müssten. Nun bin ich ein grenzenloser Optimist und traue der Spezies Mensch einiges mehr zu, als sie zur Zeit zeigt. Ich halte es durchaus für denkbar, das wir als Spezies im weitesten Sinne dieses Wortes schon mehr als einen "Weltuntergang" überlebt haben. Natürlich habe ich nicht die Spur eines Beweises und nicht einmal wirklich fundierte Vermutungen.
Davon aber unabhängig muss ich immer dann, wenn ich in der Realität keine Beschreibung eines Zustandes oder eine Rezeptur für eine Problembewältigung finde, meine Suche auch auf die Fiktion ausdehnen. Ich habe kein Problem damit, weil ich wie viele die Jules Verne und Hans Dominik gelesen haben weiß, dass vieles was zu der Zeit als es geschrieben wurde, noch reine Fiktion war, heute bereits übliche Technik ist. In vielen Punkten sind wir bereits über das damals Undenkbare hinaus.
Ja, ich weiß, dass diese Betrachtungsweise nicht wissenschaftlich ist. Aber wie ich ein in der Zukunft liegendes, mir nur in groben Zügen bekanntes Vielleichtproblem wissenschaftlich bearbeiten sollte, erschließt sich mir nicht. Diese Diskussion habe ich übrigens schon tausend mal geführt. Sie dreht sich im Kreis. Ich möchte, das wir im Moment so tun, als ob die Fiktion uns die Idee einer Antwort geben könnte. Die Idee, nicht die Antwort.
Dazu kommen für mich zwei Bücher in Frage. Luzifers Hammer von Larry Niven und Jerry Pournelle aus dem Jahr 1977, sowie Die Triffids von John Wyndham aus dem Jahr 1951. Beides sind Science-Fiction Romane die im Umfeld ihrer Zeit gesehen werden müssen und von denen ich nicht behaupten werde, dass sie große Literatur seien. Mich interessiert bei beiden für unseren Fall hier nur das, was Wikipedia auch zu John Wyndham schreibt und ich in beiden lese:
Sein Schaffen zeichnet sich wohl nicht durch übermäßige Eigenständigkeit aus, aber er hatte das Glück zur richtigen Zeit den richtigen Ton zu treffen. Im Unterschied zu anderen SF-Autoren beziehen seine Romane ihre Spannung aus dem Zusammentreffen metaphysischer oder fantastischer Katastrophen und dem Verhalten der davon betroffenen Protagonisten.
Die Katastrophe brauchen wir uns nicht mehr zu schaffen, die ist bereits im Anmarsch. Also geht es nur um das Verhalten der Protagonisten und um die Lösungen die sie finden. Bei Luzifers Hammer geht es um einen sehr großen Meteoriteneinschlag, bei dem der Meteor vor dem Eintritt kalbt, also in Teile zerfällt und sehr hohe Flutwellen und Erdbeben sowie eine Art atomaren Winter verursacht. weil die Atmosphäre über viele Monate durch den aufgewirbelten Staub und Dampf praktisch für das Sonnenlicht kaum durchdringbar wird. Da die Flut überall zuschlägt und zum Beispiel bis an die Rockys reicht, oder in Afrika den ganzen Nilbereich umfasst, haben die Autoren ein Problem gelöst. Ein Großteil der Menschen ist tot.
Auch John Wyndham, schaltet die Menschen aus, da aufgrund seltsamer Strahlung ein großer Teil der Menschen weltweit erblindet und in Folge dessen verhungert oder durch Unfälle stirbt. Zusätzlich führt er eine Pflanze ein, die wegen ihres Ölreichtums gehalten wird, aber das Problem aufweist, das sie über einen Giftstachel verfügt. Natürlich kann man den Stachel entfernen, aber dann ist die Ölleistung sehr mager. Genau wie in unserer Welt der Raffgier bleiben auch in seiner Fiktion die Stacheln dran, da es ja um das Öl geht.
In seiner fiktionalen Welt verleiht er den Pflanzen die Fähigkeit zu gehen. Sie können sich von Aas ernähren und auf drei Wurzelstumpen langsam vorwärts kommen. Fleischfressende Pflanzen sind kein Problem, unsere genveränderten Pflanzen können zwar nicht laufen, kommen durch Auskreuzung aber auch mit hoher Geschwindigkeit an neue Ziele. Natürlich verlassen seine Pflanzen nachdem die Menschheit weitgehend erblindet sind ihre Felder, da die Bewachung und die Reparatur der Zäune fehlt und töten dann die meisten der restlichen Blinden.
Beide Bücher haben sich also das Problem des großen Hungers vom Hals geschafft. Lassen die Flut, Erdbeben oder giftige Pflanzen praktisch stellvertretend töten. Sie weichen einem wesentlichen Teil des Problem allerdings dadurch aus. Milliarden hungernder Menschen. Beide Bücher kommen auch sofort zur gleichen Lösung. Sie streben zurück in eine bäuerliche Gemeinschaft, in der sie den Feudalherren durch ein Thing der Edlen ersetzen, das natürlich für alle, die nicht tragender Teil der Gemeinschaft sind, ein Feudalsystem ist.
In Luzifers Hammer ziehen sich die Leute in die Berge zurück, in ein Tal das gegen den Ansturm der Hungernden leicht zu verteidigen ist. Alle für die es keinen Platz im demokratischen Feudalsystem gibt, werden abgewiesen, oder getötet wenn sie sich nicht abweisen lassen. Die härteste Strafe ist die Ausweisung die praktisch auch den Tod bedeutet. Nach einem Kampf mit einer großen Gruppe die sogar aus Hunger schon Kanibalismus betrieb, bleiben zu viele Gefangene übrig, als das man sie alle töten könnte, es entsteht ein leichte Form der Sklaverei.
John Wyndham vermeidet so kurz nach dem Krieg weitgehend die Darstellung und Anwendung von Gewalt. Er hat eine Gruppe die praktisch den kommunistischen Ansatz in Form eines wissenschaftlichen Kommunismus verfolgen will und zum Beispiel nur die Blinden retten will, die mit ihrer Blindheit umgehen können. Vorzugsweise Frauen aus einer Blindenschule. Die dann auch gleichzeitig der Reproduktion der Menschheit dienen können. Eine andere Gruppe versucht durch Zwang jeweils einem Sehenden eine große Gruppe von Blinden zur Versorgung aufzudrücken, bis die Hilfe von draußen kommt, die natürlich nie kommt. Eine Seuche beendet diesen Versuch.
In die Triffids geht es dann darum, einen Bauernhof gegen die wandernden Pflanzen die Triffids zu verteidigen und aus dem Umland Vorräte und Nahrungsmittel herbeizuschaffen. Eine Arbeit die in einer kleinen (familiären) Einheit nicht, oder nur schwer zu schaffen ist. Beide Bücher bevorzugen eindeutig die große Gruppe und geben gesellschaftliche Normen wie Ehe und Familie weitgehend auf. Bei beiden ist die Begründung darin zu sehen, das nur in der großen Gemeinschaft, die Versorgung und Erziehung der Kinder, die Energieversorgung, die Bildung und im Fall der Triffids eine Forschung möglich ist, die es ermöglichen könnte, diese Pflanzen zu vernichten.
Wichtig ist dann auch noch die Standortwahl. Während nach dem Meteoriteneinschlag nur die Höhe, die vor Überschwemmungen und die damit verbundene gute Luft während der Verwesungsphase der Leichen, wichtig ist, wird für die Bekämpfung der Triffids möglichst viel Grenze gebraucht, die nicht verteidigt werden muss. Mündungen von Flüssen, die in andere münden und somit große Flächen schaffen die ohne Verteidigung und vor allem ohne Energieverbrauch verteidigt werden können. In Lucifers Hammer wird ein laufendes Atomkraftwerk gerettet und in Betrieb gehalten, bei den Triffids wird auf Windmühlen und vorhandene Treibstofflager zurückgegriffen um das energetische Problem zu lösen.
Da die Instandhaltung von Straßen und die Herstellung von Treibstoffen größeren Aufwand benötigt, setzen beide wieder Pferd und Ochsen ein und beschränken sich bei Motoren auf das notwendige. Bei den Triffids bleiben als letztes Rückzugsgebiet nur die Kanalinseln, weil die sich leichter von angeschwemmten, durch Vögel oder die Luft übertragenes Saatgut oder Pflanzenteile befreien lassen. Insofern sind die Triffids mit ihren Problemen unseren genveränderten Pflanzen sehr ähnlich. Damit ist aber auch alles was wir an Erkenntnissen aus mir bekannten Büchern entnehmen können, schon entnommen.
Unser Problem sieht im Moment noch anders aus. Wir müssen in Deutschland 80 Millionen Menschen ernähren. Wir müssen für Heizung und Energie sorgen. Damit sind wir auf die Weltwirtschaft angewiesen. Die Leute die den Tresor des jüngsten Gerichts geplant und realisiert haben, können sich auf eine Insel zurückziehen. Notfalls könne sie alles Leben auf dieser Insel vorher vernichten und dann vollkommen neu anfangen.
Die Technik des Terraforming wird ja für eventuelle Kolonien auf dem Mars oder Mond durchaus ernsthaft erforscht. Es ist möglich völlig neue radioaktiv entkeimte Erde auszubringen und Inseln, die kaum durch Vogelflug betroffen sind und ständig wohl temperiert sind, gibt es zur Genüge. Dort eine feudalistische Gesellschaft einzurichten die gleichzeitig Sklaverei gegen Essen betreibt, ist ebenfalls kein Problem, genausowenig wie eine sehr rigide Geburtenkontrolle außerhalb der Bereich der Feudalherren. Dann muss die Insel nur gegen angetriebene Pflanzen verteidigt werden und Vögel abgehalten werden. Beides lässt sich machen. Die Pflanzen auf dieser Insel lassen sich ständig kontrollieren und notfalls vor der Blüte auch entfernen sollte doch kontaminierte auftreten.
Natürlich wird es mehrere Inseln geben, da die Feudalherren ihre Macht nicht teilen wollen, vielleicht wird es auch Eroberungskriege zwischen diesen Inseln geben, damit den Herrschaften nicht langweilig wird. Das ist absehbar. Genauso absehbar ist allerdings, das sich eine solche Entwicklung nicht unter der Decke halten lässt. Irgendwer der Bescheid weiß und nicht mitgenommen wird. Ein Fischer der seltsames beobachtet. Die zurückgelassene Menschheit würde wütend aufheulen und ein ständiger Strom von Booten und Schiffen würde nach diesen Inseln suchen. Ein großes Risiko. Ein oder zwei Schiffe abzuwehren ist kein Problem. Größere und vielleicht sogar militärisch trainierte Einheiten dürften aber kaum abzuwehren sein. Es darf also nicht zu koordinierten Aktionen kommen.
Gentechnisch veränderte Pflanzen werden unsere Welt verändern, vielleicht sogar ein Leben auf ihr in weiten Teilen unmöglich machen. Aber das geht nicht schnell. Noch gibt es Bienen in den USA, noch gibt es andere Bestäuber. Noch erzeugen die genveränderten Sojapflanzen nicht soviel eigenes Gift, das sie absolut ungenießbar und ihre Früchte tödlich würden. Das dauert. Es wird kommen, unausweichlich, weil eine hochtoxische Pflanze die besten Überlebenschancen gegen Freßfeinde hat.
Ich möchte kurz noch einmal daran erinnern das wir uns in einem sehr realen Krieg befinden. Mein alter Freund der westliche Maiswurzelbohrer wird schon bald wieder Schlagzeilen in unseren Qualitätsmedien machen, genau wie wir wieder die Maul- und Klauenseuche erleben werden. Auch die Milchpreise rechtfertigen bald sicher den Einsatz von Dopingmitteln wie BST um noch mehr Hochleistungsmilch zu erzeugen, die dann aber von Sportlern nicht mehr getrunken werden darf, weil sie sonst wegen Dopings gesperrt würden. Aber Babys und Kinder sind ja keine Hochleistungssportler und wenn sie welche werden wollen, müssen sie eben mit der Milchtrinkerei aufhören.
Es ist Krieg. Ein Krieg der nie erklärt wurde. Der Angriff gegen die ganze Welt wird zwar vom Boden der USA und mit Billigung der US-amerikanischen Administration geführt, aber die Auftraggeber sind das Großkapital und jene Wirrköpfe, die immer noch glauben dass eine ethnische Säuberung der Menschheit dass Himmelsreich bringen würde. Auch wenn gerade die ethnischen Säuberer nicht sehr laut sind, darf man sie nicht vergessen. Sie sind verrückt genug, alles, selbst dass undenkbare zu tun.
Natürlich kommt Aids aus dem Urwald im Kongo und nicht aus dem Lawrence Livermore National Laboratory. Das wissen wir alle und es steht auch bei Wikipedia. Da hat auch niemand je mit gespielt um eventuell die, den eigenen Glaubensvorstellungen nicht entsprechenden Schwulen zu eliminieren. Niemals. Zumindest kann es nicht mit Sicherheit bewiesen werden. Wer mag, darf sich an diesem alten Artikel von 2003 in der Zeit ein wenig erschrecken:
Die sowjetischen Wissenschaftler beschränkten sich nicht auf Massenproduktion. Sie entwickelten neue, noch gefährlichere Varianten. In Obolensk modifizierten sie die Legionärskrankheit zum sicheren Killer. Pesterreger wurden mit Diphtherietoxin aufgerüstet – bei den Tierversuchen stockte selbst den harten Profis der Atem. Auch die Ausbringungstechnik verfeinerten die Forscher. Sie brachten Pest in eine sprühfähige Form – was ihre US-Kollegen nicht geschafft hatten – und machten den Erreger obendrein resistent gegen Antibiotika. Vom Pockenvirus, sagt der Wissenschaftler Ken Alibek, entwickelten Sowjetlabors zahlreiche Varianten, darunter solche, die mit verfügbaren Tests nicht nachzuweisen und mit existierenden Medikamenten nicht zu behandeln sind. Impfungen? Nutzlos, sagt Alibek. Er muss es wissen: Bis 1992 hieß er Kanatjan Alibekow, war Vizechef von Biopreparat. Dann lief er über. Inzwischen leitet er ein Bio-Tech-Unternehmen in Alexandria, Virginia.
Heute kooperieren russische und amerikanische Biowaffenexperten, tauschen Erkenntnisse aus, auch über Drittstaaten. Der Westen hat viel Geld ausgegeben, um die russischen Vorräte zu vernichten. In Obolensk und im Vector-Zentrum bei Nowosibirsk aber lagern noch immer Tausende von Erregerproben. Die Russen wollen darauf nicht verzichten, genauso wenig wie die Amerikaner auf ihre Vorräte in Fort Detrick nördlich von Washington. Im Zweiten Weltkrieg begannen hier Biologen mit dem Bau von Biowaffen, testeten sie an Tieren – und an Menschen. Für Großversuche stand der Dugway Proving Ground in Utah zur Verfügung, dazu eine Fabrik in Pine Bluff, Arkansas, wo Q-Fieber und andere Erreger en gros gebrütet wurden – in Hühnereiern.
Wir wissen heute nicht wo die Forschungen stattfinden. Ganz sicher haben sie nie im Irak stattgefunden und genau so sicher wird in den USA weiterentwickelt. Wenn wir uns immer noch einig sind, das ein nicht erklärter Krieg geführt wird, dann muss man einfach davon ausgehen, das derartige Waffen bereitstehen. Vielleicht funktionieren sie nicht. Wie H5N1 oder SARS. Vielleicht sind die beiden auch ganz normale Viren, die wir früher nur nie gefunden haben. Genau wie die Tuberkolose die sich wieder ausbreitet. Vielleicht sind das auch bewusst harmlose Varianten um das internationale Impfgeschäft anzukurbeln. Ich weiß es nicht.
Aber ich bin mir sicher, das es die technische Möglichkeit gibt, sich schnell verbreitende Erreger in großer Menge herzustellen, die in der Mehrzahl der Fälle für die Betroffenen letal ausgehen. Es gab noch nie einen Krieg in dem vorhandene Waffen nicht verwendet wurden. Eine solche Waffe ließe sich schnell verbreiten, wenn sie als Aerosol, also über Husten und die Luft zu verbreiten wäre. Bei unserem Flugverkehr würde die ständige Ausbringungen an wenigen Zentralflughäfen ausreichen um die ganze Welt im wesentlichen zu erwischen.
Damit wären die Inseln sicher. Denn selbst wenn 40 Prozent der Menschheit überleben, müssten die sich erst über Jahre wieder konsolidieren, hätten zudem das Problem mit den Genpflanzen am Hals und würden vermutlich in einzelne Stämme und Feudalherrschaften zerfallen, die sich um ihr Gebiet und ihre Probleme kümmern. Nein das muss nicht passieren. Es kann auch durch die aktuelle Finanzkrise das Vertrauen in die Währungen zusammenbrechen und Aufstände zu den gleichen Endergebnissen führen. Es ist auch vorstellbar, das Peak Oil schon lange vorbei ist und wir aufgrund von Energieproblemen schon bald den Welthandel sehr stark einschränken müssen. Im dümmsten Fall schießen die amerikanisch-pakistanischen Atombomben auf die amerikanisch-israelischen Atombomben und Irak wie Iran fallen für ein Jahrhundert aus der Ölproduktion heraus. Es sind viele Szenarien denkbar. Krankheit könnte eine der gnädigsten sein.
Heute könnten wir den Anbau von genverändertem Saatgut in Deutschland verbieten. Wir könnten sofort eine sehr gründliche Pflanzenkontrolle durchführen, bei der wir alle Pflanzen vor der Blüte in großen Stichproben untersuchen. Sehr teuer, es würden sehr viele Leute gebraucht. Neben den Kulturpflanzen würden ständig auch alle natürlichen Pflanzen untersucht werden müssen. Damit es uns nicht so geht wie mit dem westlichen Maiswurzelbohrer, und der Maul- und Klauenseuche müssten wir unser Land in ein Gefängnis verwandeln. Massive Grenzkontrollen, abgeschirmte Felder, absolutes Flugverbot. Der reinste Horror. Wahrscheinlich sogar ergebnislos, weil man Pollen auch noch in 4.000 Metern Höhe nachgewiesen hat und durch entsprechende Abwürfe außerhalb unserer Grenzen jederzeit eine Befruchtung mit genveränderten Pollen bei uns durchführen könnte.
Wir befinden uns im Krieg und können uns nicht durch eine Mauer oder Burg schützen. Wenn man sich nicht verteidigen kann und in die Hände nicht in den Schoß legen will, dann bleibt nur der Angriff. Wie bereits aufgezeigt, brauchen wir nach meiner Meinung mit unserer korrupten Politik nicht zu rechnen. Auch Justiz und Wissenschaft werden nicht sehr hilfsbereit sein. Um überhaupt handlungsfähig zu sein, müssen wir zunächst unser politisches System erneuern. Direkte Demokratie mit Abwahlrecht. Wie schon oft hier gefordert. Das muss nicht noch weiter ausgeführt werden.
Dann kommt der erste harte Punkt. Wir können und dürfen die gentechnische Forschung nicht einstellen, um auf dem laufenden zu bleiben und Angriffe erkennen zu können, müssen aber gleichzeitig die Verbringung ins Freiland verhindern. Deshalb brauchen wir den mit der Todesstrafe bedrohten Versuch des Völkermordes durch Ausbringung von gentechnisch veränderten Organismen. Ja auch ich bin gegen die Todesstrafe, aber Leute mit diesem Wissen kann man nicht einsperren und hoffen das nichts passiert. Dafür sind die Vorrichtungen die man braucht zu simpel.
Firmen die gentechnisch verändertes Material in Deutschland ausgebracht haben, haften mit ihrem ganzen Vermögen für jeden entstandenen Schaden. Die Aktionäre die nicht verhindert haben, das sich die Firmen an diesen und anderen Verbrechen beteiligten, haften ebenfalls und auch rückwirkend. Das bedeutet praktisch das die Aktien eingezogen werden und neu am Markt plaziert werden können. Damit ist zunächst einmal ein Teil des Geldes vorhanden, das gebraucht wird, um permanent alle Pflanzen zu kontrollieren und genveränderte Pflanzen zu vernichten.
Das wird eine Sisyphos-Arbeit. Je früher unsere Nachbarn mitmachen, desto leichter wird es. Wir werden viel Geld und Milliarden von Arbeitsstunden brauchen, aber der Krieg ist zu gewinnen. Natürlich muss immer wieder reines Saatgut und reine Pflanzen bereitgestellt werden. Sichere unterirdische Treibhäuser mit gigantischen Ausmaßen und riesigem Energieverbrauch werden notwendig sein. Aber es ist machbar. Es muss auch klar sein, das dieser Energieverbrauch nicht ohne Atomkraft zu schaffen sein wird. Nein ich mag sie auch nicht. Ich würde sie lieber heute als morgen von unserem Planeten verbannen.
Unser Lebensstandard wird sinken. Viel weiter als wir uns das jetzt vorstellen können. Aber wir können gewinnen. Mit sehr, sehr viel Arbeit. Aber wir müssen unserem Hauptfeind den USA klar machen, das wir jeden Angriff mit gentechnisch veränderten Organismen als offene Kriegserklärung werten und uns umgehend mit einem atomaren Gegenschlag revanchieren werden. Das bedeutet das wir nur für diesen Zweck die größte aller Kröten schlucken müssen, wir brauchen die Atombombe. Diese dumme alte Spielchen, ich kann dich viel öfter töten als du mich. Ich hasse die Vorstellung, aber in den denkbaren Szenarien die einzige Möglichkeit.
Ich glaube ich sagte bereits zu Anfang das meine Lösung niemandem gefallen wird. Allerdings habe ich mich bisher nur mit den Extrempositionen beschäftigt. Wir haben Glück. Wir wissen zwar nicht genau, wo wir auf der Zeitachse sind, aber wir sind vermutlich noch weit im Anfang. Das bedeutet, das uns ein Moratorium das den Anbau sagen wir mal im Moment um fünf Jahre verschiebt, alle retten könnte. Selbst wenn es nur in Deutschland gilt, werden Österreich und Italien vermutlich nachziehen, genau wie die Franzosen.
Die Dänen werden weitermachen, schon um sich nicht von den bösen Deutschen dominieren zu lassen. Aber die Grenze ist kurz, den Grenzstreifen können wir überwachen und gut testen. Wir müssen eben dort dafür sorgen, das wir nichts anbauen was gefährdet wäre. Bei den Polen hilft nur viel Geld, mit dem wir uns vielleicht auf polnischer Seite eine gentechnikfreien Korridor von 80 bis 100 Kilometern erkaufen könnten. Tschechien kann ich nicht einschätzen, aber das sind vernünftige Leute, die auch an ihrem Leben hängen.
Wir könnten Zeit gewinnen. Wenn wir gleichzeitig viele gute Wissenschaftler daran setzen die Folgen des Anbaus von gentechnisch veränderten Planzen in den USA und sonst in der Welt zu dokumentieren, ergibt sich schnell gesichertes Wissen, das auch andere überzeugen wird. Vermutlich sogar die amerikanische Bevölkerung, die ja ebenfalls Opfer ist.
Gleichzeitig müssen wir helfen für alle möglichen Pflanzen und Anbaugebiete dieser Erde freies Saatgut aus normaler Zucht zu erzeugen, dessen Erträge mindestens viermal zur Wiederaussaat verwandt werden können. Resistente Sorten gegen die ortsüblichen Schädlinge, mit möglichst wenig oder gar keiner Chemie, dafür mit Nützlingen, die, die chemische Keule ersetzen. Das ist übrigens ein gutes Geschäft. Weil kluge Bauern immer nur ein Viertel ihres Saatguts aus der eigenen Ernte nehmen werden, wenn sie können und dreiviertel neu kaufen. Das hält die Erträge hoch und das Saatgut gesund.
Wir müssen auch den Begriff Bio neu definieren. Bodenverbesserer wie Steinmehle, Zukauf biologischen Düngers und bestimmter Algensorten muss gestattet werden. Wir brauchen eine Bilanz, die auch den Abbau der Bodenqualität durch Produktion berücksichtigt. Das ist übrigens etwas indem wir Deutschen sehr weit vorne sind. Genau wie im fairen Handel.
Tatsächlich können wir so Firmen wie Monsanto oder Bayer mit einem Lächeln erledigen, wenn wir unseren Verstand benutzen. Die kennen nur die chemische und die Propagandakeule. Die sind nicht klug genug um etwas Gutes zu machen, wenn sie auch mit Scheiße Geld verdienen können. Sobald wir beweisbar Besseres und vor allem Gesünderes liefern können, dürfen die ihren Gendreck selber fressen.
Aber wir haben nicht mehr ewig Zeit. Es muss schnell gehen. Dieses Jahr wird kaum noch etwas zu machen sein. Herr Seehofer und Herr Gabriel werden sich nicht mehr bewegen. Aber bis zum nächsten Jahr, könnten wir diese Herrschaften schon in der Altablage haben. Es liegt an uns. Wenn viele am gleichen Strang ziehen, kriegen wir die Dose der ollen Pandora wieder zu. Wenn nicht, haben wir es auch nicht besser verdient.



















2. Schritt Drohung mit der Drohung mit der Atombombe zu drohen.
Vermutlich würde die laute Drohung darüber nachzudenken ob man den drohen soll ausreichen. Man muss die Bombe nämlich nicht haben um mit ihr zu drohen. Vor allem dann nicht, wenn man gleichzeitig den
3. Schritt Verfassungsgebende europäische Versammlung
macht.
Ein optimistisches Szenario... Ich habe die Hoffnung, dass die GV Lebewesen, nach ein paar Generationen dermaßen degeneriert sind, dass sie von selbst aussterben. Oder das es eine neue Generation von natürlichen Insekten gibt, die gezielt diese Pflanzen zerstören. Das könnte durchaus der Fall sein, denn diese Pflanzen haben weder die Evolution durchlaufen, noch sind sie durch Evolution entstanden und haben sich auch nicht dementsprechend anpassen können. Nur die Natur kanns richten.