Wie gut das ich mit meinem Krisengeschwafel falsch gelegen habe. Zwei Tage haben die 300 Milliarden gereicht um die Börsen dieser Welt etwas nach oben zu treiben. Dann war die heiße Luft raus. Also Bernanke, nu ran. Schieb die nächsten Milliarden in das Fass voll Saus und Braus und ohne Boden. Das Geld muss weg. Vielleicht kann er sich als Sicherheit Kronkorken zum Goldpreis geben lassen und Dosen zum Platinpreis. Schließlich sind die Hypotheken die er jetzt genommen hat, auch wertlos.
Aber wenigstend die Heuschrecken räumen ab, wie auch die SPD merkt:
Zu den Nachrichten über die "Erleichterung" der Hugo Boss AG um eine Sonderausschüttung in Höhe von 345 Millionen Euro erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ludwig Stiegler:
Nach Zeitungsberichten hat der Finanzinvestor Permira großzügige Dividenden bekommen. Der Finanzinvestor, alias Heuschrecke Permira, habe als Mehrheitsaktionär diese Sonderausschüttung mithilfe des Doppelstimmrechts des Aufsichtsratsvorsitzenden gegen den erbitterten Widerstand der Belegschaftsvertreter durchgesetzt. Dies sei an den Aktienmärkten kein Einzelfall, wird berichtet.
In der Tat, die Finanzinvestoren haben unter dem Stichwort "Rekapitalisierung" in den letzten Jahren viele übernommene Unternehmen ausgenommen wie die Gänse und Eigenkapital durch Fremdkapital ersetzt. Sie haben damit ihre Wahnsinnsrenditen auf das eigene eingesetzte Eigenkapital gestaltet und ihre eigene "Wertschöpfung" durch eine nachhaltige Schwächung der Unternehmen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der gewerbesteuerberechtigten Städte und Gemeinden ersetzt. In Zeiten turbulenter Kapitalmärkte tun sich die so rekapitalisierten Unternehmen schwer, die ihnen aufgebürdeten Lasten an Zins und Tilgung zu erbringen. Die Kommunen müssen auf enorme Beträge an Gewerbesteuer verzichten. Die übrigen Aktionäre erleiden Kursverluste und alle Gläubiger des Unternehmens tragen höhere Risiken. Rekapitalisierung ist ein euphemistisches Wort für Ausplünderung.
Das ist doch Schröders Agenda 2010. Da hat der Stiegler doch brav mit an den Arschlöchern der Neoliberalen geleckt. Weshalb dann jetzt diese Aufregung. Husch, Husch zurück in den Darm, da habt ihrs wenigstens warm. Das sind die Freunde von Schröder. Steinbrück und der Steinmeier singen doch laufend deren hohes Lied. Ausplünderung so könnte das nächste Parteiprogramm der SPD heißen, aber wozu brauchen reine Befehlempfänger ein Programm. Die haben zu tun, was ihnen ihre Herren sagen.
Selbst ntv darf schon offen von Dollarkrise reden, auch wenn diese Wahrheit Mohn/Bertelsmann sicher nicht glücklich macht. Aber noch sind die schuldigen Neoliberalen ja in den USA und nicht in Gütersloh:
"Wir starten in eine Dollarkrise", konstatierte Währungsstratege Derek Halpenny von der japanischen Bank BTM-UFJ. "Das gesamte Vertrauen der Märkte ist verflogen. Investoren sind besorgt über den US-Finanzsektor und darüber, zu welchen Schritten die Fed wohl noch gezwungen sein wird, um den Sektor zu unterstützen."
Auch die Überlegungen von Golf-Staaten, die Dollar-Bindung ihrer Währungen aufzugeben, spielten zunehmend eine Rolle, sagte Commerzbank-Analystin Antje Praefcke. Unicredit-Analyst Armin Mekelburg bezeichnete die Spirale von Dollar-Verfall und Ölpreis-Anstieg als fatal. Der Preis für ein Fass der US-Rohölsorte WTI war am Mittwoch erstmals über 110 Dollar gestiegen.
Carlyle ist schuld
Ausl öser der neuen Dollar-Verkaufsorders war die Nachricht, dass die Fonds-Tochter der Beteiligungsfirma Carlyle vor dem Aus steht. Die in Zahlungsnöte geratene Carlyle Capital Corp (CCC) hat es nicht geschafft, eine neue Finanzierung auf die Beine zu stellen
Wie könnte auch jemand glauben, das dieses gesamte neoliberale wirtschaftsfaschistische System versagt hat. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Aber keine Sorgen die Nachrichten holen die Lügner schneller ein, als sie lügen können. Wir lauschen ergriffen dem Handelsblatt
Notenbanker und Finanzpolitiker haben aus den immer neu ausbrechenden Brandherden die Erkenntnis gezogen, dass die Finanzmärkte die Krise alleine nicht mehr bewältigen können. Sie bereiten nicht nur massive Eingriffe des Staates in die Finanzmärkte vor, sondern denken auch über eine Sozialisierung der Kreditverluste nach. Man müsse das „Undenkbare“ in Betracht ziehen, um die Abwärtsspirale zu stoppen, sagte Lipsky in Washington und plädierte unter anderem für keynesianische Nachfrageprogramme der öffentlichen Hand. In der Diskussion sind aber auch direkte Aufkäufe von Risikopapieren durch den Staat oder aber staatliche Kapitalspritzen für die angeschlagenen Banken.
Ich lach mich schlapp. Dieses ganze neoliberale Pack hat sich immer nur dadurch bereichert, dass es seine Verluste sozialisiert hat. Nun sollen die normalen Menschen für den Scheiß gerade stehen, den diese neoliberalen Verbrecher durchgezogen haben. Und immer noch steht neben solchen Artikeln im Handelsblatt ein Ordnungspoltischer Einspruch von Michael Hüther einem der noliberalen Sprachrohre. Ob der nicht besser seine Auswürfe bei sich behalten sollte. Er ist doch mit dem anderen Gesindel für genau diese Situation verantwortlich.
Wie ernst will der Verlag Holtzbrinck den noch genommen werden, wenn solche Leute seine Artikel konterkarieren. Es ist vorbei Jungs. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Da hilft auch nicht mehr sozialisieren. Die Luftmilliarden die da verspekuliert wurden hatten nie Wert. Jetzt wollen sie Keynes diese Pfeifen wo alles zu spät und alles zerstört ist. Jetzt könnte vielleicht noch Silvio Gsell helfen, um dieses Geld einigermaßen schadlos aus dem Markt zu kriegen.
Aber Hüther und seine Kumpel haben bewiesen. Neoliberal geht nicht. Also abtreten. Schaufel kaufen, Hundescheiße von Gehwegen entfernen. Ihr dürft ruhig langsam arbeiten, es gibt genug von euch, die man für nichts anderes gebrauchen kann. Aber bitte sauber. Nicht wie ihr es bisher gemacht habt. Jetzt muss mal gearbeitet werden und zwar ordentlich.
Leid tun mir nur die armen Menschen die jetzt alles verlieren. Aber die wissen ja wer für INSM, Bertelsmann, bei unseren Parteien ein so ein großes Maul geführt hat. Sie sollten sich ruhig bedanken, wenn sie jetzt Haus und Hof verlieren.Auch bei den Herren der Medien, die, die Wahrheit so gerne verschwiegen und verborgen, weil das Werbegeld so süß im Ablasskasten klang. Mitgefangen, mitgehangen sagt der Volksmund, aber ich halte Knast für besser weil unbarmherziger.


















