Olle Konstantin Wecker betreibt mitsamt seinem Chefredakteur Roland Rottenfußer ein Webmagazin, das sich "Hinter den Schlagzeilen" nennt. Eine wie ich fühlt sich hier schnell zu Hause. Denn es spiegelt sich die Kultur meiner Generation wieder. Man trifft auch auf alte Wegbegleiter wie Gerhard Polt, Ludwig Hirsch oder Reinhard Mey. Zwischendurch singt Jacques Brel sein herzzereißendes Ne me quitte pas ... Ansonsten Kritisches zu Politik und Zeitgeschehen. Und manchmal Meister Wecker himself. Sein Willy - einfach unvergessen! Das bleibt.
Hier stieß ich auf einen Artikel mit dem Titel "Feindbild Jugend". Ich glaube, er war auf einen anderen Blog gepostet, ich weiß aber nicht mehr wo. Ich spreche also hier nochmal eine Leseempfehlung aus, weil in diesem Text etwas sehr schön beschrieben ist, was mich selbst ständig beschäftigt, nämlich eine latente, bisweilen auch manifeste Jugendfeindlichkeit. "Wir beschimpfen, was wir beneiden" lautet eine Zwischenüberschrift und winkt damit kräftig mit dem Zaunpfahl. Endlich wird hier mal ein wenig Verständnis gesucht, anstatt nur auf den Jungen rumzuhacken. "Der Schatten des Verdrängten aber wächst und bricht sich Bahn in scheinbar unmotivierten Gewaltakten, in Pöbeleien und Respektlosigkeit, in Rückzug und Medienverwahrlosung – alles Symptome eines mehr gefühlten als artikulierten Unbehagens an einer selbstgerechten Erwachsenenwelt. Wie, um Himmels Willen, kann jemand wirkliche Reife erreichen, wenn man ihm zuvor nicht erlaubt hat, wirklich jung zu sein?"
Bei aller Wertschätzung des Werkes von Konstantin Wecker, war ich doch immer in erster Linie ein Fan des Niederbayern Haindling. In einem seiner schönen Liedtexte heißt es: "Seid´s freindlich, hab ich g´sagt!" Unter diesem Motto wünsche ich allen einen guten Start in ein hoffentlich friedliches Neues Jahr. - Seid freundlich!
Einträge für Dezember 2009
Bischof für Förderung des Kindesmissbrauch und Antisemitismus schlägt wieder zu
Der Regensburger Bischof Georg Müller ist ja schon öfter auf Duckhome ein Thema wegen seiner aktiven Unterstützung des Kindesmissbrauchs durch Priester gewesen. Der aktuellste, bekannt gewordene Fall handelte von dem Pfarrer aus Riekofen den Müller fröhlich wieder Jugendliche missbrauchen ließ, obwohl er bereits acht Jahre zuvor im 60 Kilometer entfernten Viechtach zwei Kinder missbraucht und deshalb verurteilt worden war. Wenn die Gerüchte stimmen, hat Müller ihn in der der Zwischenzeit sogar hauptsächlich in der Kinder und Jugendarbeit eingesetzt.
Es ist nicht bekannt welche persönlichen Vergünstigungen dem Bischof von seinem kinderfickenden Priester gewährt wurden, oder ob da irgendwelche gemeinsame Leichen im Keller liegen. Aber zumindest in Irland, treten Bischöfe zurück, die als Letztverantwortliche für solche Taten zuständig sind. Nicht so in Deutschland. Der Ratzinger Papst, dem zumindest das Kirchenrecht geläufig sein müsste, interessiert sich nicht für Kirchenrecht oder missbrauchte Kinder und schon gar nicht für menschliches Recht. ["Bischof für Förderung des Kindesmissbrauch und Antisemitismus ... »]
Private Krankenversicherung fordern mehr Geld für die Kinder der Reichen
Reiche Kinder sind arme Kinder. Sie haben einen derartigen Haufen gesellschaftlicher Verpflichtungen und damit verbundener Kosten, dass man sie zum Beispiel schon beim Kindergeld bevorzugen muss. So ist es Deutschland 584 Euro wert ein reiches Kind zu fördern, während für normale Kinder nur 184 Euro gezahlt werden und die Kinder der Ärmsten, der Hartz-IV und Sozialhilfeempfänger dem Staat gar nichts wert sind.
400 Euro mehr im Monat für die Reichen machen es doch schon viel einfacher, die tollen Markenturnschuhe und das reiche Outfit zu beschaffen. Selbst der Reitunterricht und die Klavierstunde können noch ein wenig gefördert werden. Da die normalen Kinder nur wenig bekommen, und die armen Kinder gar nichts, lässt sich schon in Kindergarten und Schule der Standesdünkel herstellen und konservieren. Eliten auf Kosten der Allgemeinheit eben. ["Private Krankenversicherung fordern mehr Geld für die Kinder der ... »]
Iran
Werner Pirker hat den Mut, in der Jungen Welt die verschiedenen politischen Strömungen im Iran einzuschätzen. Sein Kommentar endet mit der umstandslosen Einsicht: "Ahmadinedschad und die Seinen werden ihren Sturz auf Dauer nicht verhindern können. Die Islamische Revolution, die alle bildungsmäßigen Voraussetzungen für den Durchbruch in die Moderne geschaffen hat, wird an ihrer eigenen kulturellen Rückständigkeit zugrunde gehen."
Nachtrag: Ähnlich äußert sich Dr. Yasdni in einem Interview, das Maryam Mohammadi mit ihm führte, und das Hamid Beheschti als Übersetzer bei Tlaxcala am 22.12.09 veröffentlichte.
"Das hieße: Sie meinen, dass die Notwendigkeit von demokratischen Regeln für die Entwicklungsländer nicht aus der Politik der Großmächte resultiert, sondern sie ist entstanden aus der historischen Entwicklung und dem technischen und technologischen Fortschritt," faßt Mohammadi einige Aussagen zusammen. Im weiteren antwortet Dr. Yazdi: "Schauen Sie, die grüne Bewegung stützt sich nicht auf Europa oder Amerika. Sie ist eine originäre Bewegung. Einerseits im Bezug auf die allgemeine Situation in der Welt entsteht so etwas im Iran und andererseits stammt sie aus dem Land selbst. Die Islamische Revolution hat im Iran vieles bewegt und grundlegende Entwicklungen auf die Situation der Frauen hervorgebracht."
Pirker legt nach und fragt in der Jungen Welt vom 31.12.09 "Jubelperser? Ahmadinedschad mobilisiert Anhänger".
Nachtrag: Ähnlich äußert sich Dr. Yasdni in einem Interview, das Maryam Mohammadi mit ihm führte, und das Hamid Beheschti als Übersetzer bei Tlaxcala am 22.12.09 veröffentlichte.
"Das hieße: Sie meinen, dass die Notwendigkeit von demokratischen Regeln für die Entwicklungsländer nicht aus der Politik der Großmächte resultiert, sondern sie ist entstanden aus der historischen Entwicklung und dem technischen und technologischen Fortschritt," faßt Mohammadi einige Aussagen zusammen. Im weiteren antwortet Dr. Yazdi: "Schauen Sie, die grüne Bewegung stützt sich nicht auf Europa oder Amerika. Sie ist eine originäre Bewegung. Einerseits im Bezug auf die allgemeine Situation in der Welt entsteht so etwas im Iran und andererseits stammt sie aus dem Land selbst. Die Islamische Revolution hat im Iran vieles bewegt und grundlegende Entwicklungen auf die Situation der Frauen hervorgebracht."
Pirker legt nach und fragt in der Jungen Welt vom 31.12.09 "Jubelperser? Ahmadinedschad mobilisiert Anhänger".
Warum Westerwelle nicht nach London zur Afghanistankonferenz will
Guido hat es heute allen kundgetan. Er fährt nicht nach London zur Afghanistankonferenz, wenn es dort nicht vor allem um den Aufbau des Landes geht. Dabei weiß er ganz genau, dass es von Anfang an nicht um den Aufbau des Landes, sondern um die Vorbereitung für den Irankrieg und den Diebstahl des Öls am Kaspischen Meer geht.
Er wäre ja auch hingefahren, der Guido, aber über Weihnachten hat ihm irgendwer erklärt, das in London Englisch gesprochen wird. Er könnte also Gefahr laufen, dass ihn dort irgendein Journalist auf englisch befragen und sogar eine englische Antwort erwarten könnte. Armes Westerwelle. ["Warum Westerwelle nicht nach London zur Afghanistankonferenz ... »]
Zwangsgebühren I - GEMA und VG-Wort
Es ist immer problematisch wenn sich der Staat von hoheitlichen Rechten zugunsten privater Unternehmen oder privater Vereinigungen trennt. Sehr häufig werden dann die Interessen der Allgemeinheit und des Einzelnen zugunsten bestimmter Lobbygruppen verletzt. Dies geschieht typischerweise auch bei der GEMA und der VG-Wort sowie ihren Geschwistern VG Bild-Kunst, GVL und CELAS.
Natürlich geht es um das Urheberrecht oder besser um die Besitzrechte des Großkapitals die geschützt werden müssen. Die GEMA zeigt auch ganz offen, wessen Interessen sie verfolgt. Ein Stück Popmusik, egal mit welchem Aufwand erzeugt, ist ihr 12 Punkte wert. Irgendeine millionste Aufnahme eines abgehalfterten Klassikstücks mit billigster Orchestrierung bis zu 12.000 Punkte.
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Pressemitteilung der Partei 'Die Guten' vom 28.12.2009
Hände weg vom Iran! Kein Krieg im Jemen und in Pakistan! Deutsche Truppen nach Hause!
Die USA lassen derzeit bewusst und skrupellos den Krieg in Asien eskalieren. Weltweit werden bei ominösen Attentaten Hunderte Schiiten umgebracht, Drohnen-Angriffe von US-Militärs, Spionageeinheiten oder Söldnern unter US-Kommando richten unter Bruch der internationalen Rechtsordnung in mehreren souveränen Staaten ein Massaker nach dem nächsten an. Gleichzeitig wirkt die Weltöffentlichkeit wie betrunken von der fast sehnsüchtig erwarteten Rückkehr des "Schreckismus" ("terror" lat.: Schrecken).
["Pressemitteilung der Partei 'Die Guten' vom 28.12.2009" mehr »]
Die USA lassen derzeit bewusst und skrupellos den Krieg in Asien eskalieren. Weltweit werden bei ominösen Attentaten Hunderte Schiiten umgebracht, Drohnen-Angriffe von US-Militärs, Spionageeinheiten oder Söldnern unter US-Kommando richten unter Bruch der internationalen Rechtsordnung in mehreren souveränen Staaten ein Massaker nach dem nächsten an. Gleichzeitig wirkt die Weltöffentlichkeit wie betrunken von der fast sehnsüchtig erwarteten Rückkehr des "Schreckismus" ("terror" lat.: Schrecken).
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In Ralf Schumacher brennt das Formel I Feuer
Na, hoffentlich ist da schnell jemand mit Wasser zum Löschen da. Gar nicht auszudenken wenn der wieder in der F1 rumlangweilt. Danner fragt dann ständig: "Wo ist Ralf Schumacher?" Und vor dem Fernsehen anworten alle genervt: "Ist doch völlig egal - er bringt es eh nicht." Heinz-Harald Frentzen II.
Weihnachten. Fest der Liebe.
Weihnachten war da. Aber hat jemand die Liebe gesehen?
Meine Verwandtschaft besteht zur einen Hälfte aus ordentlich verheirateten Leuten, mit Kindern, mit Eigenheim, und sonstigem Drum und Dran. Ist da die Liebe zu Hause? Die Eltern lieben ihre Kinder, der Papa liebt die Mama, die Mama liebt ihn – ich weiß nicht. Aber schöne Häuser haben sie ohne jeden Zweifel. Vielleicht sind sie der materialisierte Ausdruck für ihre Liebe. Und was kommt dann? Nachdem was Fließendes in statische Form gebracht wurde?
Die von der anderen Hälfte sind aus diesem Raster herausgerutscht. Verwitwete, Alleinstehende, verlassene, teils verwaiste Kinder. Zu diesem wilden Haufen zähle ich selbst. Mit einer kleinen Gruppe dieser Kinder, im Alter zwischen 14 und 18 war ich zum Wintersport verreist. Ich habe ihnen einen Snowboard-Kurs geschenkt und mir einen Aufenthalt in einem Wellness-Hotel. Meine Mutter hat das mitfinanziert. Sport und Hotel waren natürlich nur ein Nebeneffekt. Ich liebe es, mit „unseren“ Kindern was zu machen. Und uns fällt auch immer was ein.
["Weihnachten. Fest der Liebe." mehr »]
Meine Verwandtschaft besteht zur einen Hälfte aus ordentlich verheirateten Leuten, mit Kindern, mit Eigenheim, und sonstigem Drum und Dran. Ist da die Liebe zu Hause? Die Eltern lieben ihre Kinder, der Papa liebt die Mama, die Mama liebt ihn – ich weiß nicht. Aber schöne Häuser haben sie ohne jeden Zweifel. Vielleicht sind sie der materialisierte Ausdruck für ihre Liebe. Und was kommt dann? Nachdem was Fließendes in statische Form gebracht wurde?
Die von der anderen Hälfte sind aus diesem Raster herausgerutscht. Verwitwete, Alleinstehende, verlassene, teils verwaiste Kinder. Zu diesem wilden Haufen zähle ich selbst. Mit einer kleinen Gruppe dieser Kinder, im Alter zwischen 14 und 18 war ich zum Wintersport verreist. Ich habe ihnen einen Snowboard-Kurs geschenkt und mir einen Aufenthalt in einem Wellness-Hotel. Meine Mutter hat das mitfinanziert. Sport und Hotel waren natürlich nur ein Nebeneffekt. Ich liebe es, mit „unseren“ Kindern was zu machen. Und uns fällt auch immer was ein.
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Grundsteuer für Leute die keinen Grundbesitz haben
Das deutsche Steuerrecht wies ja schon immer einige Ungerechtigkeit auf. So durften nur KFZ-Besitzer Kraftfahrzeugsteuer zahlen und nur Grundbesitzer hatten das Recht Grundsteuer zu bezahlen. Sektsteuer durfte nur bezahlen, wer sich auch Sekt leisten konnte. Das war und ist schreiendes Unrecht wie ein großartiger deutscher Volkswirtschaftler namens Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Blum vom noch großartigerem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zum Glück aller Deutscher unlängst feststellte.
Um den ersten Schritt in die richtige Richtung zu tun schlägt dieser Geistesriese vor die Kirchensteuer um eine Ethiksteuer für alle zu ergänzen, damit die Menschen nicht in Versuchung geraten aus reinen Kostengründen aus der Kirche auszutreten. Das Geld möchte er am liebsten dem roten Kreuz geben, das mit dem gespendeten Blut der Deutschen, sich schon lange eine goldene Nase verdient und ein weiches Bett für seine Funktionäre geschaffen hat. ["Grundsteuer für Leute die keinen Grundbesitz haben" mehr »]
Guttenberg als Maulwurfsjäger
Er kann einem wirklich leid tun der Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg. Er startete hervorragend gestützt durch Atlantiker und CIA als Überflieger in die deutsche Politik. Ein Superstart. Klar an Angela Merkel vorbei, praktisch in die obersten Weihen politischer Beliebtheit.
Natürlich wurde er von den Systemmedien hochgeschrieben. Die wussten dass sie ihn zu stützen hatten, wenn sie weiter Werbung wollten. Egal welchen Quatsch auch immer er redete, er wurde als Wirtschaftsminister der nichts tat, in den höchsten Tönen gelobt. Aber dann kam Mutti. Angela Merkel die wirklich einsame Spitze im aussortieren von Konkurrenten ist, widmete ihm ein Lächeln und verpasste ihm den Posten des Kriegsministers als Schleudersitz. ["Guttenberg als Maulwurfsjäger" mehr »]
Die Reste des Rechtsstaates
Während die Hornissenkoalition immer mehr daran arbeitet, 80 Prozent der Bürger in Armut versinken zu lassen, damit die 20 Prozent von denen sie bezahlt oder bestochen wird, in Saus und Braus leben können, zerbricht langsam aber sicher auch der Rechtsstaat. Als Blogger ist man es gewohnt, das Staatsanwälte überhaupt nicht mehr schreiben, Strafbefehle nicht zugestellt werden und die Korrespondenz verschwindet. Recht gibt es bei freier Meinungsäußerung nur dann, wenn man der Staatsmacht, also dem System des Großkapitalismus vollständig zustimmt. Alles andere wird verfolgt.
Das ist nun einmal typisch für Diktaturen. Am meisten Angst haben sie vor anderen Meinung und am schlimmsten ist, es wenn diese Meinungen sogar noch die Wahrheit sagen. Da reicht es das Wort Gentrification zu verwenden um gleich ein Staatsfeind zu sein. Es braucht nicht einmal ganze Sätze. Selbst wer eine Bibliothek bedienen kann ist für diesen Staat schon zu gefährlich. Am liebsten würden die Bosbach, Schäuble und Wiefelspütz jeden von der Bundeswehr wegbomben lassen, der überhaupt denkt. ["Die Reste des Rechtsstaates" mehr »]
Dem Vollhorst sein Weihnachtsgebrabbel
Matthäus 5:3 Glückselig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Man kann Politiker nicht wie normale Menschen bewerten. Das ist einfach unfair. Ihr Gedächtnis reicht nur Sekunden in die Vergangenheit und sie sehen die Welt wie durch einen rosaroten Nebel der verhindert, das sie die Realität erkennen können. Einige meinen, dieses liege an Drogen, andere reden von Bösartigkeit oder gar Verkommenheit. Aber egal wo der Grund liegt. Politiker sind nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen, deshalb verdienen sie vor allem an Weihnachten keine Verachtung.
Festtags-, Weihnachts- oder Neujahrsansprachen haben immer etwas lächerliches. Sie sollen versöhnlich sein und dabei gleichzeitig vortäuschen, dass es einen Plan gäbe zum Nutzen aller. Natürlich gibt es einen Plan und selbstverständlich dient der nur dem Nutzen der Abzocker, also der Freunde von Horst Köhler die ihn auch in die Postition gebracht haben, in der er gerster in Form einer Weihnachtsansprache fröhlich in die Bevölkerung lügen konnte. ["Dem Vollhorst sein Weihnachtsgebrabbel" mehr »]
Denkt euch, ich habe die Merkel gesehen

Denkt euch, ich habe die Merkel gesehen!
Sie kam aus Kopenhagen, mit leeren Händen
aber rotzfrech wie immer.
Ihr taten die Hände nicht weh,
denn sie trug nichts, die Lasten die
trugen die Armen und die seufzten schwer.
Was nun kommt möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise ihr Schelmenpack -
neue Leiden hat sie in Massen für euch.
Der Schäuble schnürt fleißig schon einen Sack,
voll mit Kürzungen für die Menschen.
Es riecht so nach Angst und Kummer. ["Denkt euch, ich habe die Merkel gesehen" mehr »]
Sieben Thesen Bertelsmann betreffend
Sieben Thesen Bertelsmann betreffend
von Steffen Roski (Bildungsgemeinschaft SALZ, BdWi)
Anmerkung: Die besonders schnellen Leser, möchte ich bitten Punkt 7 nicht zu übergehen.
1. Es ist ein ermutigendes Signal für KritikerInnen des Neoliberalismus, dass die sogenannten "Reformen" einen kollektiven interdisziplinären Zugang zum Thema "Bertelsmannisierung" nicht haben verhindern können. Multidimensionalität in Theorie und Analyse verbunden mit einer Vielfältigkeit kritisch-emanzipatorischer Perspektiven jenseits des normalwissenschaftlichen Mainstream befruchten die politische Praxis. BertelsmannkritikerInnen üben sich nicht in wertneutraler Enthaltsamkeit, sondern wissen, dass Bertelsmann mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren stets bedeutet praktisch, d.h. unmittelbar gesellschaftsverändernd zu wirken!
2. Bertelsmann ist ein ernstzunehmender und finanzstarker Akteur der Kapitalseite, der in der Lage ist, Prozesse des innergesellschaftlichen brain drain in Gang zu setzen, d.h. Personen aus ihren akademisch-intellektuellen und politisch-administrativen Zirkeln hinaus- und sie in seine komplexen Machtnetzwerke hineinzuführen. Bertelsmann ist auf das Reflexionspotenzial williger Intellektueller angewiesen, um die Konzernstrategien und operativen Zielsetzungen zu planen, zu legitimieren und publikumswirksam zu kommunizieren.
3. Strategien gegen die neoliberale Mission des Bertelsmann-Konzerns können nur auf der Grundlage klarer Analyse wirksam sein. Dabei kann diese sich unterschiedlicher Theorieoptionen bedienen: marxistische politische Ökonomie, Regulationstheorie, Elitetheorie und Power-Structure-Research, linker Funktionalismus, Organisationstheorie und weitere mehr. Sie dienen dazu, den Nebel um das international operierende Gütersloher Medien- und Dienstleistungsimperium zu lichten, damit gegensystemische Vernetzungen ihre volle Wirksamkeit zu entfalten vermögen.
4. Die schrittweise Erosion des politischen Raumes durch Benchmarking, durch Steuerung mit ökonomischen Kennziffern und Indikatoren sowie durch management by competition liegt im ureigensten Interesse des Gütersloher Dienstleistungs- und Medienkonzerns, der entsprechende Planungs- und Evaluationsinstrumentarien beispielsweise für die Kommunalpolitik und die Kommunalverwaltung sowie für die Bereiche Gesundheit und Bildung (Schulen und Hochschulen) anbietet. Die dem Konzernverbund angegliederten Medien (z.B. die Fernsehsender der RTL-Gruppe und die Zeitungen und Zeitschriften bei Gruner und Jahr) stellen dabei eine dem Kult des Produktivismus und Individualismus huldigende öffentliche Meinung her, die gebannt aufs nächste Ranking schielt.
5. In einer postindustriellen, postfordistischen, tertiären, wissensbasierten Gesellschaft nimmt Bertelsmann als Medien- und Dienstleistungskonzern eine Schlüsselstellung ein. Mit der Bertelsmann Stiftung, dem Centrum für Hochschulentwicklung, einer Corporate University und dem Think Tank CAP verfügt Bertelsmann über Agenten, die gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur passiv beobachten, sondern die bereits seit über einem Jahrzehnt durch aktives strategisches Handeln (vom klassischen Lobbying bis zum subtilen Knüpfen feinmaschiger Machtnetzwerke) an der Konstruktion eines neuen gesellschaftlichen Entwicklungsmodells beteiligt sind.
6. Bertelsmann braucht den Staat. Dieser schafft einmal die für das Wirken der Bertelsmann Stiftung günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Zum anderen gibt es für den Dienstleistungsmoloch Arvato, eine 100%ige Tochter des Bertelsmann Konzerns, keinen besseren Vertragspartner. Arvato verspricht der öffentlichen Hand, ob es sich um kommunale Selbstverwaltung, Krankenhäuser oder aber um Universitäten und Schulen handelt, durch die Bereitstellung ökonomischer Kennziffern und damit durch die Abstraktion von inhaltlichen Kriterien "überall zugleich das Wunder vollbringen zu können, eine Kostensenkung mit einer Qualitätssteigerung zu verbinden." (Dazu Michael Felder: "Verwaltungsmodernisierung, die Transformation von Staatlichkeit und die neue Sozialdemokratie", in: UTOPIE kreativ 121/122 (2000), S. 1090-1102; Zitat S. 1095) Bertelsmann hat somit ein hohes Interesse daran, den Zentralwiderspruch des Neoliberalismus, nämlich die nur negative Bestimmung der Rolle des Staates angesichts seiner auch weiterhin bestehenden Bedeutung für ökonomische Prozesse, im Sinne des Konzerns produktiv aufzulösen.
7. Ein wichtiges Postulat der kritischen Bertelsmann-Analyse lautet: Neoliberalismus und Neonationalismus schließen sich nicht aus, sie bedingen einander. Es besteht kein Widerspruch zwischen der Kampagne "Du bist Deutschland", der zunehmenden Steuerung öffentlicher Bereiche über ökonomische Indikatoren und der Inszenierung eines möglichst allumfassenden Wettbewerbs. Zum einen muss der von Seiten des Kapitals in den Dienst genommene "Regulierungsstaat" höchst sensibel gegenüber kapitalismuskritischen Analysen sein. Neonationalistische Kampagnen eignen sich dazu, KritikerInnen zu stigmatisieren, indem ein gesellschaftsweites Meinungsklima erzeugt wird, dass diese letztlich zu Staatsfeinden stempelt. Zum anderen besteht die Strategie des Bertelsmannkonzerns darin, mit Angeboten zur Privatisierung und Deregulierung, mit Dienstleistungen also, die Reproduktion seiner Existenzbedingungen zu sichern. Die von Privatisierung und Deregulierung Betroffenen stehen unter permanentem Sparzwang, der die klassische Vorstellung von Solidarität zur Disposition stellt, "indem eine produktivistische Rekonstruktion von Gerechtigkeit angestrebt wird." (Felder, a.a.O., S. 1094) Dies wird zu Krisen führen, die politisch und ideologisch im Kontext des Nationalstaats aufgefangen werden müssen. Der Neonationalismus dient hier als Ausgleichsmechanismus. Es ist nicht das erste Mal, dass das Kapital in Deutschland mit dem Feuer spielt.
Steffen Roski (Soziologe, Bildungsgemeinschaft SALZ, BdWi)
-CK-
von Steffen Roski (Bildungsgemeinschaft SALZ, BdWi)
Anmerkung: Die besonders schnellen Leser, möchte ich bitten Punkt 7 nicht zu übergehen.
1. Es ist ein ermutigendes Signal für KritikerInnen des Neoliberalismus, dass die sogenannten "Reformen" einen kollektiven interdisziplinären Zugang zum Thema "Bertelsmannisierung" nicht haben verhindern können. Multidimensionalität in Theorie und Analyse verbunden mit einer Vielfältigkeit kritisch-emanzipatorischer Perspektiven jenseits des normalwissenschaftlichen Mainstream befruchten die politische Praxis. BertelsmannkritikerInnen üben sich nicht in wertneutraler Enthaltsamkeit, sondern wissen, dass Bertelsmann mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren stets bedeutet praktisch, d.h. unmittelbar gesellschaftsverändernd zu wirken!
2. Bertelsmann ist ein ernstzunehmender und finanzstarker Akteur der Kapitalseite, der in der Lage ist, Prozesse des innergesellschaftlichen brain drain in Gang zu setzen, d.h. Personen aus ihren akademisch-intellektuellen und politisch-administrativen Zirkeln hinaus- und sie in seine komplexen Machtnetzwerke hineinzuführen. Bertelsmann ist auf das Reflexionspotenzial williger Intellektueller angewiesen, um die Konzernstrategien und operativen Zielsetzungen zu planen, zu legitimieren und publikumswirksam zu kommunizieren.
3. Strategien gegen die neoliberale Mission des Bertelsmann-Konzerns können nur auf der Grundlage klarer Analyse wirksam sein. Dabei kann diese sich unterschiedlicher Theorieoptionen bedienen: marxistische politische Ökonomie, Regulationstheorie, Elitetheorie und Power-Structure-Research, linker Funktionalismus, Organisationstheorie und weitere mehr. Sie dienen dazu, den Nebel um das international operierende Gütersloher Medien- und Dienstleistungsimperium zu lichten, damit gegensystemische Vernetzungen ihre volle Wirksamkeit zu entfalten vermögen.
4. Die schrittweise Erosion des politischen Raumes durch Benchmarking, durch Steuerung mit ökonomischen Kennziffern und Indikatoren sowie durch management by competition liegt im ureigensten Interesse des Gütersloher Dienstleistungs- und Medienkonzerns, der entsprechende Planungs- und Evaluationsinstrumentarien beispielsweise für die Kommunalpolitik und die Kommunalverwaltung sowie für die Bereiche Gesundheit und Bildung (Schulen und Hochschulen) anbietet. Die dem Konzernverbund angegliederten Medien (z.B. die Fernsehsender der RTL-Gruppe und die Zeitungen und Zeitschriften bei Gruner und Jahr) stellen dabei eine dem Kult des Produktivismus und Individualismus huldigende öffentliche Meinung her, die gebannt aufs nächste Ranking schielt.
5. In einer postindustriellen, postfordistischen, tertiären, wissensbasierten Gesellschaft nimmt Bertelsmann als Medien- und Dienstleistungskonzern eine Schlüsselstellung ein. Mit der Bertelsmann Stiftung, dem Centrum für Hochschulentwicklung, einer Corporate University und dem Think Tank CAP verfügt Bertelsmann über Agenten, die gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur passiv beobachten, sondern die bereits seit über einem Jahrzehnt durch aktives strategisches Handeln (vom klassischen Lobbying bis zum subtilen Knüpfen feinmaschiger Machtnetzwerke) an der Konstruktion eines neuen gesellschaftlichen Entwicklungsmodells beteiligt sind.
6. Bertelsmann braucht den Staat. Dieser schafft einmal die für das Wirken der Bertelsmann Stiftung günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Zum anderen gibt es für den Dienstleistungsmoloch Arvato, eine 100%ige Tochter des Bertelsmann Konzerns, keinen besseren Vertragspartner. Arvato verspricht der öffentlichen Hand, ob es sich um kommunale Selbstverwaltung, Krankenhäuser oder aber um Universitäten und Schulen handelt, durch die Bereitstellung ökonomischer Kennziffern und damit durch die Abstraktion von inhaltlichen Kriterien "überall zugleich das Wunder vollbringen zu können, eine Kostensenkung mit einer Qualitätssteigerung zu verbinden." (Dazu Michael Felder: "Verwaltungsmodernisierung, die Transformation von Staatlichkeit und die neue Sozialdemokratie", in: UTOPIE kreativ 121/122 (2000), S. 1090-1102; Zitat S. 1095) Bertelsmann hat somit ein hohes Interesse daran, den Zentralwiderspruch des Neoliberalismus, nämlich die nur negative Bestimmung der Rolle des Staates angesichts seiner auch weiterhin bestehenden Bedeutung für ökonomische Prozesse, im Sinne des Konzerns produktiv aufzulösen.
7. Ein wichtiges Postulat der kritischen Bertelsmann-Analyse lautet: Neoliberalismus und Neonationalismus schließen sich nicht aus, sie bedingen einander. Es besteht kein Widerspruch zwischen der Kampagne "Du bist Deutschland", der zunehmenden Steuerung öffentlicher Bereiche über ökonomische Indikatoren und der Inszenierung eines möglichst allumfassenden Wettbewerbs. Zum einen muss der von Seiten des Kapitals in den Dienst genommene "Regulierungsstaat" höchst sensibel gegenüber kapitalismuskritischen Analysen sein. Neonationalistische Kampagnen eignen sich dazu, KritikerInnen zu stigmatisieren, indem ein gesellschaftsweites Meinungsklima erzeugt wird, dass diese letztlich zu Staatsfeinden stempelt. Zum anderen besteht die Strategie des Bertelsmannkonzerns darin, mit Angeboten zur Privatisierung und Deregulierung, mit Dienstleistungen also, die Reproduktion seiner Existenzbedingungen zu sichern. Die von Privatisierung und Deregulierung Betroffenen stehen unter permanentem Sparzwang, der die klassische Vorstellung von Solidarität zur Disposition stellt, "indem eine produktivistische Rekonstruktion von Gerechtigkeit angestrebt wird." (Felder, a.a.O., S. 1094) Dies wird zu Krisen führen, die politisch und ideologisch im Kontext des Nationalstaats aufgefangen werden müssen. Der Neonationalismus dient hier als Ausgleichsmechanismus. Es ist nicht das erste Mal, dass das Kapital in Deutschland mit dem Feuer spielt.
Steffen Roski (Soziologe, Bildungsgemeinschaft SALZ, BdWi)
-CK-
Du hast den Norbert vergessen, mein Michael
Michael Schumacher wieder in der Formel 1. Das ist ein Thema für viele. Erklärte Feinde und erklärte Freunde sind wieder im Geschäft. Das ist gut für die Formel 1. Ohne einen Michael Schumacher, waren Heiko Wasser und Christian Danner Grund genug auf die Formel 1 zu verzichten. Schlecht kommentiertes Mittelmaß muss sich niemand zu nachtschlafender Zeit ansehen. Da reicht das Ergebnis im Internet.
Das änderte sich schon als Ross Brawn das Honda Team übernahm und auf Anhieb mit dem Mercedes Motor zeigte, was er kann. Norbert Haug, der sich vermutlich gar nicht die Mühe gemacht hatte die Regularien zu lesen, begann das Jahr mit dem was er am besten kann. Er meckerte und protestierte. Der Doppel-Diffusor konnte doch nicht regelkonform sein, weil er Haug und den Seinen nicht eingefallen war. ["Du hast den Norbert vergessen, mein Michael" mehr »]
Frohe Weihnachten !
Liebe LeserInnen von duckhome, liebe HörerInnen von Partisanradio, liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte Euch ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen und hoffe, dass Ihr auch im nächsten Jahr unnachgiebig für all diejenigen Dinge einstehen werdet, die zur Verbesserung des sozialen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Klimas erforderlich sind.
Zum Jahresausklang habe ich noch zwei Bonbons für Euch:
1. ...ein imaginäres Wahlplakat (was ich persönlich sehr amüsant finde...)

2. ...ein Video der Ukrainischen Performance-Künstlerin Kseniya Simonova (...ohne Worte - einfach fantastisch !)
(Hinweis: Stellt das Bild auf 'Vollbild' !!!)
Da sich mein gebrochener Zeigefinger auf dem Weg der Ausheilung befindet, wird meine nächste Sendung auf www.partisanradio.de am Mittwoch dem 13. Januar 2010 stattfinden (18-24 Uhr) Musikwünsche bitte wie immer an:wishlist@duckhome.de
Abschließend wünsche ich Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 und dass Ihr Eure Ziele weitgehendst erreichen möget.
Liebe Grüße aus dem Prenzlauer Berg von Berlin...
Udo König
(aka DJ Citizenking auf www.partisanradio.de)
WEBSITES:
www.myspace.com/citizenking_berlin
www.myspace.com/stop_the_lisboa_treaty
-CK-
ich möchte Euch ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen und hoffe, dass Ihr auch im nächsten Jahr unnachgiebig für all diejenigen Dinge einstehen werdet, die zur Verbesserung des sozialen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Klimas erforderlich sind.
Zum Jahresausklang habe ich noch zwei Bonbons für Euch:
1. ...ein imaginäres Wahlplakat (was ich persönlich sehr amüsant finde...)

2. ...ein Video der Ukrainischen Performance-Künstlerin Kseniya Simonova (...ohne Worte - einfach fantastisch !)
(Hinweis: Stellt das Bild auf 'Vollbild' !!!)
Da sich mein gebrochener Zeigefinger auf dem Weg der Ausheilung befindet, wird meine nächste Sendung auf www.partisanradio.de am Mittwoch dem 13. Januar 2010 stattfinden (18-24 Uhr) Musikwünsche bitte wie immer an:wishlist@duckhome.de
Abschließend wünsche ich Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 und dass Ihr Eure Ziele weitgehendst erreichen möget.
Liebe Grüße aus dem Prenzlauer Berg von Berlin...
Udo König
(aka DJ Citizenking auf www.partisanradio.de)
WEBSITES:
www.myspace.com/citizenking_berlin
www.myspace.com/stop_the_lisboa_treaty
-CK-
Westerwelle kämpft gegen den Pessimismus
Es sind immer wieder erhebende Momente, wenn der Außenminister der zu dämlich ist, einem Journalisten auf englisch zu antworten, in einem Interview mit der Welt am Sonntag solche Sätze prägt:
... wir müssen dazu beitragen, dass sich Deutschland von seinem Kultur- und Zukunftspessimismus verabschiedet.
Da kriecht doch sofort der Optimismus aus allen Löchern. Die FDP ist ganz klar der Heilsbringer. Der Entwicklungshilfeminister Niebel wollte sein Ministerium schließen, bis er selbst dort Minister werden konnte. Der Gesundheitsminister ist nur ein Minister für die privaten Versicherungen und will die solidarischen Systeme zerstören. Der Wirtschaftsminister Brüderle ist derjenige der Deutschland seit Jahren schlecht redet und als Pausenclown ständig die rote Laterne schwenkte.
["Westerwelle kämpft gegen den Pessimismus" mehr »]
Versicherungsminister Rösler soll den privaten Versicherungen helfen
Der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach, barmt öffentlich um Gesetzesänderung, damit das absurde System der privaten Krankenversicherung wenigstens solange aufrecht erhalten bleiben kann, bis Gesundheitsminister Rösler und die Versicherungspartei FDP die solidarische Krankenversicherung vollständig zerstört haben. Im Moment möchte er mit Ärzten oder Krankenhäusern über Preise verhandeln, was aber aus gutem Grund kartellrechtlich verboten ist.
Das Modell der privaten Krankenversicherung beruht ja darauf, dass Gesunde billig versichert, Kranke überhaupt nicht versichert werden und das Alten und Kranken die trotzdem im System sind, mit horrenden Beiträgen ein Leben unmöglich gemacht wird. Es geht eben nicht darum Krankheit finanzierbar zu machen, sondern Gewinne zu erwirtschaften. Wie auch die betrügerischen Riester und Rürup Renten, die vom Steuerzahler subventionierte Gewinne für die Versicherungswirtschaft bedeuten, sollen Kranken- und Pflegeversicherung Milliarden in die Taschen der Versicher spülen die der Steuerzahler oder Versicherte bezahlt und für die es dann praktisch keine Gegenleistung mehr gibt. ["Versicherungsminister Rösler soll den privaten Versicherungen ... »]
Weltwirtschaftskrise - Fluch der Sachwerte und die Arbeitslosigkeit frisst alle
Der US-amerikanische Casino-Mogul Steve Wynn hat für 23,5 Millionen Euro einen ziemlich hässlichen Rembrandt ersteigert. Gleichzeitig laufen Versteigerungen von Schmuck und Diamanten wie verrückt. Gold und Silber werden rund um den Globus von Privatleuten, Notenbanken und Banken gehortet. Alles will in die Sachwerte. Nur raus aus den Währungen. Dabei ist Geld billig wie nie. Die Aktienkurse explodieren, auch wenn niemand erklären kann, warum sie das in einer dahinsiechenden Realwirtschaft tun.
In den USA sinken zwar die Zahlen für Zwangsversteigerungen, was aber vor allem daran liegt, dass die Banken einfach kein Interesse an weiteren Häusern auf Halde haben und die ersten Gemeinden anfangen, die Banken zum Erhalt dieser Häuser zu zwingen. Da ist es sinnvoller die ehemaligen Besitzer dort wohnen und die Gebäude erhalten zu lassen. Aber für 2010 wird mit weiteren Entlassungen gerechnet, was zu weiteren Zwangsversteigerungen führen wird. 500 Millionen Dollar haben die Wohnhäuser alleine in den den ersten 11 Monaten von 2009 verloren und dieser Trend wird sich in 2010 bestätigen. ["Weltwirtschaftskrise - Fluch der Sachwerte und die ... »]
Und dann war da mal wieder Wolfgang Franz
Es ist immer wieder erschreckend wenn man ein Bild dieses Widerlings sieht. Er ist Chef der Wirtschaftsweisen, also jener Runde von Nichtskönnern und Gekauften - wie zumindest der Fall Rürup beweist - die unserer Regierung all den Unfug einflüstern, der die Menschen immer ärmer und hoffnungsloser werden lässt.
Wer sich einmal ein Bild von ihm angesehen hat der wird diesen stechenden, fast irren aber zutiefst unehrlichen Blick nie vergessen. Wenn die Augen der Spiegel der Seele sind, dann lassen diese Augen nichts gutes für seine Seele vermuten. ["Und dann war da mal wieder Wolfgang Franz" mehr »]
Tötete Israel für Organe?
Immer wieder gab es aus Palästinenserkreisen den Vorwurf, das vor allem junge kräftige Männer von Israelis gefangen genommen und am nächsten Morgen in der Nähe abgeworfen worden, nachdem israelische Ärzte sie ausgeweidet hatten. Es war schwer diese Aussagen zu belegen, da der muslimische Glaube eine möglichst schnelle Beerdigung erforderlich macht. Dazu kam natürlich, dass sich natürlich kein Gerichtsmedizinier oder Pathologe in der Nähe befand, der ehrliche Aussagen über das von ihm vorgefundene machen konnte.
Die israelische Staatsmacht hat gerade in Sachen Polizei und Justiz gegenüber den Palästinensern eine Haltung eingenommen, wie sie auch von den Nazis gegenüber den Juden eingenommen wurde. Beide sind faktisch rechtlos, auch wenn es theoretische Rechtsansprüche gibt. Eine Klage wegen illegaler Organentnahme oder gar Tötung zum Zweck der illegalen Organentnahme wäre in einem solchen Umfeld wohl kaum möglich gewesen. ["Tötete Israel für Organe?" mehr »]
Und dann war da noch Jörg Hacker, Direktor des Robert-Koch-Instituts (RKI)
Hacker hat sich mit der Schweinegrippe sehr weit aus dem Fenster gelegt. Ihm verdanken wir dass eine unfähige Bundesregierung sich zugunsten von GlaxoSmithKline (GSK) mit Millionen Dosen gefährlicher und vielleicht sogar tödlicher, aber auf jeden Fall unerprobter Impfstoffe versorgt hat. Zum Glück war die deutsche Bevölkerung schlau genug sich nicht impfen zu lassen und die deutschen Eliten bekamen eh einen anderen Impfstoff von der Firma Baxter.
Das alles wäre nun ein Grund sich beim deutschen Steuerzahler zu entschuldigen. Die Schweinegrippe wurde nicht zur Pandemie, sie verlief weniger tödlich als jede normale Grippe und Jörg Hacker sollte zurücktreten, zumal sein Verantwortlicher für den Pandemiekram Robert Haas auch Berater bei der "European Scientific Working Group on Influenza" ist, die, die angeblichen Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten propagiert und dafür unter anderem von den Impfstoffherstellern GlaxoSmithKline (GSK), Novartis, Baxter und Sanofi bezahlt wird. ["Und dann war da noch Jörg Hacker, Direktor des ... »]
Wahrsager und Betrüger
Die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst.
So steht es im Buch Sacharja in der Elberfelder Übersetzung von 1871 und auch an anderer Stelle der Bibel finden sich starke Worte gegen die Wahrsager und es wird ganz offen dazu geraten sie aus dem Lande wegzuschaffen wie es Saul tat. Wahrsager sind wohl schon lange eine Pest der Menschheit.
Heutzutage kennen wir im wesentlichen ja nur noch die Demoskopen, die mit mehr oder minder gefälschten Umfragen Wahlen und die politische Haltung des Volkes beeinflussen wollen, um damit dem Großkapital zu dienen und die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler, die mit allerlei heiteren Prognosen über die Entwicklung der Wirtschaft, sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung in die Richtung steuern wollen, die dem Großkapital gerade angenehm sind. ["Wahrsager und Betrüger" mehr »]
Pressemitteilungen der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin
Erfolgreiche Demo für Gewerkschaftsfreiheit
(PM vom 19.12.2009)
300 Menschen demonstrierten gegen das Verbot gegen die FAU Berlin, sich als Gewerkschaft zu bezeichnen. Maggy-Thatcher-Award 2009 an Timothy Grossman verliehen.
Trotz klirrender Kälte und kurzfristiger Organisation zogen etwa 300 Menschen durch Berlins Mitte, um gegen das faktische Gewerkschaftsverbot
der FAU Berlin zu protestieren. Die Demonstration zog zum Kino Babylon Mitte, dessen Geschäftsführung die Einstweilige Verfügung am 11.12.2009
gegen die FAU Berlin erwirkt hatte. In Redebeiträgen wurde nicht nur der skandalöse Beschluss des Landgerichts thematisiert, der das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit aushebelt. Auch wurde die Rolle von ver.di und Linkspartei angesprochen, die in trauter Einheit mit Geschäftsführung den seit Sommer diesen Jahres andauernden Arbeitskampf unterliefen. Auf Initiative der Linkspartei, finanziert durch den Senat, schloss ver.di unlängst einen Tarifvertrag mit dem Kino ab - an der Belegschaft vorbei und unter dem eigenen Flächentarifvertrag. ["Pressemitteilungen der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin" mehr »]
(PM vom 19.12.2009)
300 Menschen demonstrierten gegen das Verbot gegen die FAU Berlin, sich als Gewerkschaft zu bezeichnen. Maggy-Thatcher-Award 2009 an Timothy Grossman verliehen.
Trotz klirrender Kälte und kurzfristiger Organisation zogen etwa 300 Menschen durch Berlins Mitte, um gegen das faktische Gewerkschaftsverbot
der FAU Berlin zu protestieren. Die Demonstration zog zum Kino Babylon Mitte, dessen Geschäftsführung die Einstweilige Verfügung am 11.12.2009
gegen die FAU Berlin erwirkt hatte. In Redebeiträgen wurde nicht nur der skandalöse Beschluss des Landgerichts thematisiert, der das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit aushebelt. Auch wurde die Rolle von ver.di und Linkspartei angesprochen, die in trauter Einheit mit Geschäftsführung den seit Sommer diesen Jahres andauernden Arbeitskampf unterliefen. Auf Initiative der Linkspartei, finanziert durch den Senat, schloss ver.di unlängst einen Tarifvertrag mit dem Kino ab - an der Belegschaft vorbei und unter dem eigenen Flächentarifvertrag. ["Pressemitteilungen der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin" mehr »]

















