Wenn die Herrschenden Angst vor den Worten bekommen, dann zeigt es wie unsicher sie sich ihrer Macht sind. Vor einem Wort fürchten sie sich in Deutschland, im Moment, ganz besonders. Darum vermeiden sie es auch dieses Wort zu gebrauchen. Sie verwenden andere Wörter, damit die Menschen nicht aufwachen. Doch manchmal drängt dieses Wort dann doch an die Öffentlichkeit. Ob sie es wollen oder nicht, es ist schon wieder soweit, dass wir von "Gefallenen" sprechen. Ihre Medien reden noch von "getötet" oder "ums Leben gekommen". Wie bei einem Verkehrsunfall. Doch weil die, die für eine verbrecherische Politik ihre Köpfe hinhalten müssen nicht nur als Unfälle enden wollen kommen sie mit diesem Wort in unser Bewusstsein.
["Die Gefallenen Soldaten mahnen!" mehr »]Einträge für Donnerstag, 30. April 2009
Der Krieg gegen Afghanistan der in Pakistan stattfindet
Es wird immer komplizierter mit der Verteidigung von Deutschlands Freiheit am Hindukusch, die der ehemalige Kriegsminister und baldige Politrentner Struck einst so vehement von uns forderte und auch bekam. Bevor sich dieser nun ins Pensionistendasein, oder besser: in das Belohnungssystem der deutschen Waffenindustrie und der Neoliberalen absetzt, gibt er uns noch einmal deutlich zu verstehen, das er unsere Kinder noch für lange Zeit den Interessen der USA und des Großkapitals opfern will.
Sozusagen als Abschiedsgeschenk eines Kriegstreibers verordnet er in der Rheinischen Pest, dass die Deutschen noch mindestens 10 Jahre lang die afghanische Zivilbevölkerung abschlachten und dort selbst verbluten sollen, und selbstverständlich fordert er in diesem Blättchen auch noch, dass der Druck auf die pakistanische Regierung erhöht werde, die eigene Bevölkerung entweder selbst umzubringen, oder den Angriffstruppen der Welt wenigstens die freie Jagd zu erlauben. ["Der Krieg gegen Afghanistan der in Pakistan stattfindet" mehr »]
Sozusagen als Abschiedsgeschenk eines Kriegstreibers verordnet er in der Rheinischen Pest, dass die Deutschen noch mindestens 10 Jahre lang die afghanische Zivilbevölkerung abschlachten und dort selbst verbluten sollen, und selbstverständlich fordert er in diesem Blättchen auch noch, dass der Druck auf die pakistanische Regierung erhöht werde, die eigene Bevölkerung entweder selbst umzubringen, oder den Angriffstruppen der Welt wenigstens die freie Jagd zu erlauben. ["Der Krieg gegen Afghanistan der in Pakistan stattfindet" mehr »]
Der traurige Kampf des Sascha Lobo um ein wenig Aufmerksamkeit
Jemand, der sich selbst einer "digitalen Bohème" zuordnet, muss im Deutschland der Pflichterfüllung schon ein wenig Mut mitbringen - oder sucht einfach nur eine gute Ausrede dafür, dass er nichts bewegen will. Beginnen wir doch einfach mal mit dem Begriff Bohème.
Der Begriff Bohème bezeichnet eine Subkultur von intellektuellen Randgruppen – in denjenigen industriellen oder sich industrialisierenden Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts, die ausreichend individualistischen Spielraum gewähren und symbolische Aggressionen zulassen – mit vorwiegend schriftstellerischer, bildkünstlerischer und musikalischer Aktivität oder Ambition und mit betont un- oder gegenbürgerlichen Einstellungen und Verhaltensweisen. Bedeutende und unbedeutende, berühmte, berüchtigte und unberühmte Autoren und Künstler zählen dazu: die Boheme ist keine ästhetisch-kritische, sondern eine sozialgeschichtliche Kategorie (Helmut Kreuzer: Boheme: V).["Der traurige Kampf des Sascha Lobo um ein wenig Aufmerksamkeit" mehr »]
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Diese Art zu leben ist vor allem verbreitet in Künstlerkreisen, wie z. B. bei Malern, Dichtern und Literaten, aber auch bei Studenten. Bürgerliche Töchter und Söhne verweigerten sich oft den Normen und Gepflogenheiten ihres Elternhauses und ihrer Klasse und lebten das Leben eines Bohémiens, das häufig als authentischer, eigenständiger, ursprünglicher und weniger entfremdet erlebt wurde.
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