Das Weihnachtsfest rückt immer näher.
Nur noch wenige Wochen, und die christliche Welt feiert wieder einmal das Fest der Liebe.
Erinnern wir uns an die Zeit, in der wir noch Kinder waren: Überall war es schön geschmückt, Lichter leuchteten weit und breit. Mit jedem Tag, der uns näher an den Heiligen Abend rückte, wurden wir nervöser, aber auch fröhlicher. War es dann so weit, vergaßen wir alles um uns herum und freuten uns über unsere neuen Spielsachen, Anziehsachen, Süßigkeiten - und was es sonst noch so alles gab.
Schon damals fragte ich mich, warum an einem solch tollen Tag meine Omi immer so von Traurigkeit gezeichnet war. Warum ihr regelmäßig die Tränen die Wangen herunterkullerten. Je mehr ich nachsann, desto weniger erschloss sich mir der Grund. Immer wenn ich sie fragte, antwortete sie nur: "Ich weiß es nicht. - Weil es so schön ist?". Auch das verstand ich nicht. Natürlich kann man sich freuen, wenn etwas schön ist - auch kann man weinen vor Freude - aber zu Weihnachten?
["Advent, Advent - ein Lichtlein brennt. Erst eins ..." mehr »]