Die SPD ist schon ein lustiger Verein. Beginnen wir mal mit der bayrischen SPD, ja die gibts noch, wenn auch keiner weiß warum:
Bayerische SPD verweigert Beck die Gefolgschaft
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Der Vorstand der bayerischen Sozialdemokraten plädierte mit knapper Mehrheit dafür, den Plänen vorerst nicht zuzustimmen. Der Landesvorstand wolle vor weiteren Beratungen erst den geplanten Tarifvertrag und den Beteiligungsvertrag sehen, die gewährleisten sollen, dass die Arbeitsplätze der Bahn-Beschäftigten gesichert werden, hieß es in einer Mitteilung. Die Führung der bayerischen SPD bekräftigte zugleich, dass die Entscheidung des Parteirates an diesem Montag akzeptiert werde.
Da riecht man förmlich den Aufstand. Die Bayern sind dagegen, natürlich nur wenn sie dürften und der Parteirat am Montag nicht beschlossen hätte sich einen Scheißdreck um das Ergebnis des letzten Parteitages und die blöde Bayern-SPD zu kümmern. Aber nun werden sie sich auf die Schultern schlagen, ein Bierchen trinken gehen und den ganzen Landtagswahlkampf über behaupten, das sie ja dagegen gewesen wären, wenn man sie denn dagegen sein, gelassen hätte. Was für ein armseliger Verein.
Aber der Parteirat der kam sah und beschloß was Beck gewollt haben könnte, wenn er denn überhaupt gewusst haben gekonnt hätte, was er wollen gemöcht hätte:
Wir lehnen eine über die 24,9 Prozent hinausgehende Beteiligung privater Investoren an der Betriebsgesellschaft VuL AG konsequent ab. Die Begrenzung privater Beteiligung auf 24,9 Prozent hat für die SPD grundsätzliche Bedeutung und ist deshalb in Koalitionsgesprächen nicht verhandelbar.
Wir bekräftigen die Notwendigkeit, durch Verträge die Aufrechterhaltung des Fernverkehrsangebotes und die Vertaktung mit dem Nahverkehr sicherzustellen. Der Bundesverkehrsminister wird gebeten, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten und Parteivorstand und Parteirat darüber zu unterrichten. Der Bund als Anteilseigner der Bahn AG soll sicherstellen, dass bis zur Vorlage dieses Konzeptes keinerlei Fakten geschaffen werden, die diesem Anspruch widersprechen.
Ja is scho recht. Schwester geben sie den Herren noch einen Einlauf, und dann ab in die Betten. Ich finde das toll. Die SPD ist konsequent. Ich kenne die nur noch als konsequente Umfaller. Natürlich ist das auch hier schon vorprogrammiert. Wurde der Bahnprivatisierung generell zugestimmt, dann kann jede zuständige Bundesregierung soviel Anteile verkaufen wie sie will. An der nächsten Regierung wird die SPD nach menschlichem Ermessen nicht mehr beteiligt sein, also werden 2009 die nächsten Teile verkauft.
Die schon fast traurige Bitte der Bund möge doch sicher stellen, das nichts getan wird, was der SPD nicht gefällt, ist ein Lacher für sich. Wenn man Schindluder mit der Bahn verhindern will, dann muss man die Privatisierung, oder besser das Verschenken der Bahn verhindern. Ganz und gar.
Ich persönlich bezweifle aber das die SPD aus dem Verkauf überhaupt noch heraus kann. Wir werden nie beweisen können, wer da bestochen wurde, aber wir werden sehen wer noch in den Aufsichtsrat kommt. Es ist also egal ob bayrische oder Bundes-SPD. Es ist immer ein trauriger Verein. Wir können ihr nur beim Sterben zusehen.












