Einträge für Juni 2007
Auseinandernehmen, sofort auseinandernehmen
Auch wenn wir in Deutschland noch kein Apple iPhone kaufen können, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut um im Internet die Seite zu finden, die das Ding professionell auseinandernimmt. Keine Sorge die Bilder des entblößten Innenlebens sind weitgehend Jugendfrei.
Guckst du selba!
Ich werde unfreundlich, wenn mir Verfassungsbruch vorgeworfen wird
Sagte unser Bundesschnüffelminister. Aber was soll uns das sagen. Zu den Menschen in Deutschland ist er doch nicht unfreundlich, das wäre doch nett, wenn er zu uns nur unfreundlich wäre. Er hasst uns, will unser Leben und unsere Freiheit zerstören. Da redet der von Unfreundlichkeit.
Ich werfe ihm auch keinen Verfassungbruch vor, ich halte das, was er mit unserer Verfassung gemacht hat, für schweren Verfassungsbruch, den er auf krummen Wegen mit seinen Abgeordnetenkumpels gedealt hat. Ich persönlich gehe sogar so weit, das ich das, was Herr Schäuble tut, für fortgesetzten Bruch des Landesfrieden zum Zwecke der Errichtung einer auf ihn persönlich zugeschnittenen Diktatur halte.
Aber vorwerfen müssen wir ihm nichts mehr. Das tut er schon selber.
Es gibt Gerichte die niemand braucht
Zu diesen gehört auch das Arbeitsgericht in Düsseldorf das folgendes verbrach:
Durch die tief in die Stirn gezogene, die Haare der Klägerin komplett verdeckende Baskenmütze kann bei Schülern, Schülerinnen und Eltern der Eindruck entstehen, dass es sich um eine religiöse Bekundung, vergleichbar dem islamischen Kopftuch, handelt", befand das Gericht. Gerade solche Eindrücke sollten aber durch das Schulgesetz verhindert werden. (Az. 12 Ca 175/05).
Durch das Lesen dieser Urteilsbegründung kann bei vernünftigen Menschen der Eindruck entstehen, das der zuständige Richter eine fürchterlichen Sockenschuss hat und sein Richteramt mißbraucht, um seiner persönlichen Abneigung gegen Menschen muslimischen Glaubens Ausdruck verleihen zu können. Es könnte auch der Eindruck entstehen, das dieser Richter dringend in Pension gehen sollte und das man die Verantwortlichen die eine solche Knalltüte zum Richter berufen haben, sehr dringend ihrer Ämter entheben muss.
Aber egal welcher Eindruck entsteht, dieser Richter und dieses Gericht wird bis an sein Lebensende glauben, Recht gesprochen zu haben. Aber das glaubten die Herren Freisler und Filbinger ja auch.
Was ist eigentlich falsch an unseren Börsen und Fonds?
Es ist schon seltsam. Jahrelang wurde uns doch immer erzählt, das wir alle zuwenig Aktien und Fondanteile halten. Ständig sagte man uns, das alle anderen Länder da auch besser sind als wir. Aber plötzlich ist alles anders. Die CDU redet von einem Investivlohn und die SPD von einem Deutschlandfond.
Könnte mir bitte mal irgendjemand erklären was das soll? Wenn wir den arbeitenden Menschen in diesem Land anständige Löhne zahlen, werden die schon schlau genug sein, ihr übriggebliebenes Geld richtig anzulegen. Dafür sind die Damen und Herren Politiker die schlechtesten Ratgeber. Falls die etwas sagen wollen, sollen sie doch bitte die Schulden von Bund, Ländern und Kommunen zuerst einmal abarbeiten und sich dann wieder melden. Von Geld haben Politiker doch genauso wenig Ahnung wie von Arbeit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit.
Solange CDU und SPD den Menschen anständige Löhne verweigern und wie Frau Schavan sogar eine Einkommensobergrenze von 40.000 Euro schaffen wollen, brauchen die gar nicht über Löhne zu reden. Sie wollen nämlich nur betrügen. Die SPD hat sich ihrem eigenen Mindestlohn in der Abstimmung verweigert, damit es den Menschen ja nicht besser geht.
Die Politik soll sich bitte weiterhin von den neoliberalen Wirtschaftsfaschisten das Händchen und was sonst auch immer führen lassen, aber sie soll nicht versuchen die Bürger auch noch zu verarschen.
Tödliche Nahrung
Monsanto, Beyer und der gesamte Gendreck, sollte ständig in unserem Fokus bleiben, weil dort die Bedingungen für unser Leben so drastisch verändert werden, das es sich um eine reale Gefahr handelt. Ich bin der festen Überzeugung, das der Anbau von genveränderten Pflanzen zumindest versuchter Totschlag, wenn nicht gar versuchter Massenmord ist. Genmais und seine Brüder sind biologische Waffen, die einzig aus der Profitgier weniger Unternehmen geschaffen wurden, und auf vielfältige Art und Weise töten. Täter sind die Gentechnikfirmen und Labore aber auch die Bauern die den Gendreck anpflanzen.
Wenn die EU und Deutschland etwas für die Menschen tun wollten, müsste das Vermögen dieser Firmen eingezogen und die handelnden Personen vor Gericht gestellt werden. Statt dessen haben sich die Zulassungsbehörden kaufen lassen, wie sich aus ihren Entscheidungen und den vielfältigen Verquickungen mit der Genindustrie ergibt. Aber nicht nur in der EU, und in unserem Bundestag sitzen genügend Leute ohne jedes Gewissen, auch im sächsischen Landtag, der ja auch ansonsten nicht unbedingt besonders demokratisch und transparent wirkt, gibt es die Gewissenlosen oder Gekauften.
Die Umgebungsgedanken schildern eindrücklich wie in Sachsen mit dem Problem umgegangen wird.
Für diejenigen die sich noch Illusionen machen, über das was da kurzfristig auf uns zukommt, empfehle ich Monsanto Tötet - Teil 1 und Monsanto Tötet - Teil 2. Es sind zwar etwas längere Text und auch diejenigen die Indymedia nicht unbedingt trauen, können die Texte lesen, da sich praktisch alle Behauptungen aus vielen anderen Quellen verifizieren lassen.
Dort wo Monsanto, nicht mit Pestiziden aus eigener Produktion speziel für ihren Gendreck komponiert, die Menschen umbringt töten sie die Bienen und andere Bestäuber und somit langfristig alles Leben. Aber selbst wenn das nicht passiert verunreinigen die Gen-Ganoven alles Saatgut auf diesem Planeten. Das bedeutet, das in kürzester Zeit, alle Bauern ihr Saatgut nur noch bei diesen Firmen kaufen können und diese Firmen den Preis bestimmen. Es bedeutet auf jeden Fall Hunger. Bürger die jetzt nicht anfangen sich zu wehren, könnten den Zeitpunkt schon verpasst haben.
Unsere Politik wird uns nicht helfen. Wir müssen uns selbst helfen. In Europa darf keine Stück Gendreck zur Blüte kommen. Wir müssen vernichten was uns umbringen will. Gewalt gegen diese Biowaffe ist nichts anderes als aktive Notwehr. Da wo uns der Staat nicht schützen will, müssen wir uns selbst schützen.
Kündigungsschutz auf moderne Art
Interessierte Kreise reden ständig darüber, das unser Kündigungsschutz das Problem unserer Wirtschaft sei. Warum bauen wir ihn dann nicht konsequent um. Da über Einstellung und Beibehaltung des Arbeitsvertrages, im wesentlichen nur die Arbeitgeber entscheiden, ist es auch deren Aufgabe, Vorsorge für eine fairen Abschluß zu treffen. Alle Bemühungen scheitern aber bisher daran, das Unternehmen die kaum Arbeitsplätze anbieten, immer besser gestellt sind, als Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen. Dieses Ungleichgewicht muss beseitigt werden und gleichzeitig muss die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer gewahrt bleiben.
Das kann aber nur mit einem neuen Modell passieren, das natürlich zuerst Nachteile für alle mit sich bringt und erst nach ein paar Jahren, alle entlastet.
Grundsätzlich sollten je angefangene 6 Monate Beschäftigung, ein Monat Kündigungsschutz anfallen, die aber nicht in Weiterbeschäftigung geleistet werden, sondern deren Geldwert am Anfang des jeweiligen Beschäftigungszeitraumes an eine Kündigungsversicherung (bei der Bundesagentur) gezahlt werden. Der Geldwert ist der Bruttolohnbetrag inkl. Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen. Dieses Geld wird von der KfW bestmöglichst angelegt, die Zinsen gehen an die kapitalgestützte Rente, bis deren Kassen gefüllt sind. Danach dienen sie zur Aufstockung des Betrages der nach einer Kündigung zur Verfügung steht. Bei Wechsel des Arbeitgebers ändert sich nicht, das das Konto Arbeitnehmerbezogen ist.
Da dies zwei zusätzliche Arbeitslöhne im Jahr mehr bedeutet, werden die Arbeitgeber von der Arbeitslosenversicherung komplett entlastet. Für die nächsten fünf Jahre übernimmt der Steuerzahler, die Kosten für das Arbeitslosengeld I. Der Arbeitslosengeldanteil der Arbeitnehmer verbleibt ebenfalls beim Arbeitgeber. Dies ist zwar eine technische Lohnkürzung, aber real ein Nullsummenspiel. Allerdings müssen für eine sinnvolle Zukunftsvorsorge noch zwei Prozent des Bruttoeinkommens der Arbeitnehmer, vor Steuern und Sozialabgaben, in eine kapitalisierte Rente einfließen. Bei einer Kündigung entscheidet der Arbeitnehmer, wieviel Geld er aus seiner Kündigungsschutzanlage im Monat entnimmt, bis er wieder Arbeit hat. Kommt es vor dem Ende des Geldes nicht zu einer Arbeitsaufnahme, wird Hartz IV gezahlt, das natürlich deutlich nach oben angepasst werden muss.
Aus den Sozialversicherungspflichten und den Rücklagen für den Kündigungsschutz aller Unternehmen ergibt sich ein Gesamtbetrag an Lohnebenkosten, der mit dem Faktor 1,65 multipliziert wird und zu dem EBITDA aller Unternehmen ins Verhältnis gesetzt wird. Der EBITDA wurde deshalb gewählt weil, er die Ertragskraft eines Unternehmens am besten wiederspiegelt und den Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände beinhaltet, also nicht von Zinsmanipulationen, überhöhten Abschreibungen und ähnlichen legalen Steuervermeidungsstrategien beeinflusst werden kann.
Die sich so ergebene Prozentzahl vom EBITDA aller deutschen Unternehmen zu den hochgerechneten Lohnnebenkosten, ist der Steuersatz der für alle Unternehmen gilt und immer für ein Jahr im voraus berechnet wird. Von diesem Steuersatz können die Unternehmen ihre tatsächlich gezahlten Lohnnebenkosten abziehen, so daß arbeitsintensive Produktionen, sogar eine Rückzahlung bekommen, während reine Finanz- und Handelsgeschäfte erstmals an den realen Kosten in Deutschland angemessen beteiligt werden. Die Überschüsse aus dieser Struktur gehen nicht in den Haushalt sondern in die kapitalgedeckte Rente. Der Faktor mit dem die tatsächlichen Lohnnebenkosten multipliziert werden, steigt jährlich automatisch um 0,10 Punkte, bis die Kassen der kapitalgedeckten Rente gefüllt sind.
Das ist selbstverständlich für alle ein Kraftakt, der auch nicht ohne Verluste abgehen wird, aber es ist die einzige Art und Weise etwas neues anzugehen. Die im direkten Zusammenhang stehenden Themen Lebensarbeitszeitkonto und kapitalgedeckte Rente werden nach ihrer Fertigstellung hier verlinkt.
Ich bin mit Prof. Wolffsohn fast uneingeschränkt einer Meinung
Halt, Halt und nochmal Halt. Ich bin mit seinem Artikel Beendet die Auslandseinsätze fast uneingeschränkt einverstanden. Ansonsten liege ich weiterhin bei den meisten Themen mit ihm über Kreuz. In seinem Artikel für die Rheinische Post gibt es nur einen Absatz den ich als überzeugter Demokrat niemals teilen kann:
„Volkes Stimme“ hat Recht: Die Bundeswehr sollte schnellstens zurück nach Deutschland. Die öffentliche Meinung ist ein gewichtiger Faktor - aber nicht in strategischen Fragen. Wäre Bundeskanzler Kohl 1982/83 der öffentlichen Mehrheit gefolgt, hätte der Westen nicht das Wettrüsten gewonnen und damit die Kommunistische Welt politisch (nicht militärisch!) besiegt; die Mauer stünde noch heute und Osteuropa bliebe versklavt.
Es ist abenteuerlich davon zu reden der Westen sei der Gewinner des Wettrüstens gewesen. Das waren die Hersteller von Waffen. Die Entwicklung in der Sowjetunion, war nur eine Wegmarke eines Prozesses zur Beendigung des Stalinismus. Die wäre auf jeden Fall gekommen, da es völlig unerheblich ist, wie groß die Overkillkapazität eines Landes ist. Man kann nämlich nur einmal sterben. Natürlich braucht das Militär, die Politik und vor allem die Waffenlobby und Waffenindustrie die Mär vom gewonnen Wettrüsten, um uns jederzeit wieder erneut finanziell ausbluten lassen zu können.
Die Anwesenheit der Bundeswehr in Afghanistan war zunächst berechtigt. Um, wie Ex-Verteidigungsminister pseudostrategisch behauptete, „Deutschlands Freiheit am Hindukusch zu verteidigen“? Das war stets Unsinn und gipfelt in der Absurdität, dass wir die Freiheit des Opiumanbaus verteidigen – der weltweit Menschenleben zerstört.
Es musste verhindert werden, dass Afghanistan eine Basis des internationalen Terrors bleibt. Das haben die USA im Oktober 2001 ohne unsere Hilfe geschafft. Restarbeiten“ waren danach auch militärisch nötig. Dabei hätte die Bundeswehr helfen sollen, können. Sie hat sich jedoch im (damals) befriedeten Norden ebenso rührend wie hilflos um Ziviles bemüht. Was hat es gebracht? Jetzt wird auch die Friedensarmee, der Gute Engel Bundeswehr, beschossen. Ihr Chef, Minister Jung, entging jüngstens einem Attenat.
Unmittelbar nach dem Sieg über die Taliban hätten die USA ´rausgehen sollen, müssen. Sie können (so wenig wie im Irak) den Einheimischen den Aufbau ziviler, innenpolitischer Strukturen abnehmen. Sollten die Taliban an die Macht zurückkehren, wäre dies unerfreulich – doch nicht unser Problem, sofern und solange sie nicht dem internationalen Terror eine Basis bieten. Wenn sie klug sind, verzichten sie darauf. Dann leben sie als Diktatoren vor uns und „dem Westen“ so sicher wie Robert Mugabe in Zimbabwe und die Islamisten im Sudan, die unbehindert ihr eigenes Volk abschlachten. Warum intervenieren wir nicht im Sudan, um den Völkermord zu beenden?
Schön ist, das auch Prof. Wolffsohn die Verteidigung einer deutschen Freiheit am Hindukusch für Unsinn hält und das auch er erkannt hat, das wir nur noch die Freiheit des Opiumanbaus verteidigen.
Wer moralisch zurecht „rein“ geht, muss vorher Ziele und „Raus“-Bedingungen festlegen, um nicht dauerhaft drin zu bleiben. Wer das unterlässt, will zwar Frieden stiften und „Freiheit sichern“, und schubst sich selbst in Kriege. Das sieht dann so aus: Dort werden wir in einen Guerillakrieg verstrickt, hier schlägt der Terror zu.
Deutlicher hätte man es nicht sagen können. Wenn man daraus noch den Umkehrschluß zieht, daa alle die uns noch tiefer in diesen Konflikt treiben wollen, gar kein Interesse an Afghanistan haben.
Zusammen mit dem SPD-Außenexperten Hans-Ulrich Klose (SPD) schlug Guttenberg vor, die drei bestehenden Afghanistan-Mandate in ein einziges zu überführen. Das Mandat für die deutsche Beteiligung an der Anti-Terror-Operation "Enduring Freedom" (OEF) sowie jenes zur Entsendung deutscher "Tornados" sollten in dem für die Internationale Schutztruppe ISAF aufgehen. Das hieße auch, dass Deutschland die bisher für OEF angezeigten Spezialkräfte in den Dienst der ISAF stellen würde.
Eine solche Mandatsänderung kann mit großer Zustimmung der ISAF-Führung in Kabul rechnen. Deren Stabschef, der deutsche Generalmajor Bruno Kasdorf, forderte in der afghanischen Hauptstadt eine deutliche Aufstockung der rund 40 000 Mann umfassenden Internationalen Schutztruppe ISAF sowie die Möglichkeit, diese im gesamten Land einzusetzen. Bisher hatte sich die Bundeswehr hauptsächlich auf den Norden beschränkt und nur zeitlich sowie personell begrenzten Einsätzen in anderen Landesteilen zugestimmt.
Über die Motive und die Hintermänner solcher Entscheidungen kann nur spekuliert werden. Das ein Militär Krieg haben will, ist ja noch zu verstehen, schließlich ist Krieg sein Beruf. Das Militärs selten vernünftige Entscheidungen treffen, liegt daran, das es eine gewisse geistige Mentalität braucht, um sich in einem derartig geregeltem, hierarchischem System ohne eigene Denkompetenz wohlzufühlen. Ich weiß ja noch wer aus meiner Schule als Berufssoldat zum Bund ging.
Politiker die für einen Krieg sind, den wir weder gewinnen können und in dem wir auch keine erreichbaren Ziele mehr benennen können, müssen andere Gründe haben. Klose ist ja bekanntlich ein ausführendes Organ der Amerikaner, was ihn verständlich macht. Über Guttenberg weigere ich mich zu schreiben. Wenn ich meine Meinung zu dieser Person kund tue, explodiert die Tastatur unter meinen Fingern. Aber jeder ist ja in der Lage den Typen zu googlen.
Für die Regierung an sich ist die Ausweitung des Afghanistan Einsatzes gut. Schäuble braucht seinen Terroranschlag um mit seiner Diktatur weiterzukommen. Blutige Kriege schaffen Arbeitslose beiseite, die Waffenindustrie und ihre Lobbyisten sind glücklich und das Volk wird von innenpolitischen Problemen abgelenkt und muss weitere Lohnsenkungen hinnehmen, da sich das Land ja im Krieg befindet.
Den Nachteil haben die Bürger, die Leben, Bürgerrechte, persönliche Freiheit und Einkommen opfern müssen um den Herrschenden die Macht zu erhalten. Langsam wird klar, das diese Regierung den Krieg gegen das Volk will. Bleibt die Frage ob wir uns und unsere Kinder in Auslandseinsätzen abschlachten lassen wollen, oder ob es einen Weg gibt diese Regierung und vor allem diese Art von Politikern, aus dem öffentlichen Leben zu nehmen, ohne alles was wir aufgebaut haben, zu zerstören.
Irgendeiner muss es ihm doch sagen
Neulich im Bundestag.
"irgendeiner muss es ihm doch sagen!"
"Wem muss man was sagen?"
"Na, dem Franz Müntefering."
"Der lässt sich nichts sagen! Und wenn doch, dann versteht er es nicht."
"Aber man muss es dem Franz doch sagen."
"OK. OK. Was muss man dem Franz sagen."
"Na, das mit den Kombilöhnen, das ist doch ein Fehler ..."
"Wieso ist das ein Fehler? Klappt doch gut."
"Nein, es klappt nicht. Wenn wir Kombilohn zahlen, dann werfen die Arbeitgeber teure Leute raus und nehmen die Kombilöhner."
"Ich versteh dich nicht. Das klappt doch prima."
"Aber dann müssen wir doch bald für alle Leute Kombilöhne zahlen."
"Stimmt!"
"Das ist aber doch viel zu teuer. Das schaffen wir doch nie."
"Wieso. Wir senken ganz einfach den Kombilohnanteil des Staates, bis er auf Null ist."
"Dann sinken aber doch alle Löhne und die Leute werden ärmer."
"Nicht alle werden ärmer. Nur die, die arbeiten. Den Unternehmern und dem Kapital geht es besser."
"Das muss man dem Franz doch sagen, das ist doch neoliberal."
"Sicher ist das neoliberal. Was glaubst du denn wer das dem Franz befohlen hat."
"Du meinst der Franz weiß das und ist selber neoliberal."
"Nein der Franz ist gar nichts, der macht das, was ihm gesagt wird."
"Dann ist der Franz ja käuflich."
"Nö. Bei Käufen kriegst du einen realen Gegenwert."
"Weiß denn der Beck das?"
"Der Beck weiß alles."
"Ja aber warum unternimmt der Beck denn dann nichts, wenn er alles weiß?"
"Weil ich nur gesagt habe das er alles weiß. Nicht das er irgendwas versteht."
"Ja aber .."
"Nix aber, komm wir gehen jetzt die Pflegeversicherung zerstören, da ist gerade Abstimmung."
"irgendeiner muss es ihm doch sagen!"
"Wem muss man was sagen?"
"Na, dem Franz Müntefering."
"Der lässt sich nichts sagen! Und wenn doch, dann versteht er es nicht."
"Aber man muss es dem Franz doch sagen."
"OK. OK. Was muss man dem Franz sagen."
"Na, das mit den Kombilöhnen, das ist doch ein Fehler ..."
"Wieso ist das ein Fehler? Klappt doch gut."
"Nein, es klappt nicht. Wenn wir Kombilohn zahlen, dann werfen die Arbeitgeber teure Leute raus und nehmen die Kombilöhner."
"Ich versteh dich nicht. Das klappt doch prima."
"Aber dann müssen wir doch bald für alle Leute Kombilöhne zahlen."
"Stimmt!"
"Das ist aber doch viel zu teuer. Das schaffen wir doch nie."
"Wieso. Wir senken ganz einfach den Kombilohnanteil des Staates, bis er auf Null ist."
"Dann sinken aber doch alle Löhne und die Leute werden ärmer."
"Nicht alle werden ärmer. Nur die, die arbeiten. Den Unternehmern und dem Kapital geht es besser."
"Das muss man dem Franz doch sagen, das ist doch neoliberal."
"Sicher ist das neoliberal. Was glaubst du denn wer das dem Franz befohlen hat."
"Du meinst der Franz weiß das und ist selber neoliberal."
"Nein der Franz ist gar nichts, der macht das, was ihm gesagt wird."
"Dann ist der Franz ja käuflich."
"Nö. Bei Käufen kriegst du einen realen Gegenwert."
"Weiß denn der Beck das?"
"Der Beck weiß alles."
"Ja aber warum unternimmt der Beck denn dann nichts, wenn er alles weiß?"
"Weil ich nur gesagt habe das er alles weiß. Nicht das er irgendwas versteht."
"Ja aber .."
"Nix aber, komm wir gehen jetzt die Pflegeversicherung zerstören, da ist gerade Abstimmung."
Kommunistische Fotocommunity
Das geht dann aber doch zu weit. So nicht. Da haben wir doch gerade erst die Mauer eingerissen, sogar der Zaun in Heiligendamm ist wieder offen und dann so was. In die reinen kapitalistischen Bloggerherzen, schleicht sich ein gemeiner kommunistischer Vorstoß. Gemeinsamer Besitz der Produktionsmittel. Mitbestimmung. Demokratie. Alle Schundworte aus unserer Vergangenheit tauchen wieder auf. Wo ist eigentlich dieser Schäuble wenn er wirklich mal gebraucht wird. Kann da nicht mal eben ein Tornado hinfliegen und Aufklärungsbilder schießen?
Den unsäglichen Verstoß gegen das neoliberale und wirtschaftsfaschistische Weltbild findet ihr unter pictopedia.com. Yahoo und Flickr in den Arsch treten in seiner schönsten Form, fällt mir dazu sofort spontan ein.
Hingehen, mitmachen und mitwerben. Nein ich bin nicht im Organisationskommitee, ja ich werde mitmachen, habe aber kaum Bilder, was ich auch ändern will. Ja das ist ein unbezahlter und unbezahlbarer Werbelink.
Kardinal Meisner darf nicht als Haßprediger bezeichnet werden
Wir wir der Perspektive 2010 entnehmen, darf gemäß einer einstweiligen Verfügung der Kabarettist Jürgen Becker folgende Bemerkung nicht mehr wiederholen:
In Köln kann man keinen Moslem dazu ermuntern, Katholik zu werden. Denn von einem Hassprediger zu anderen zu wechseln, bringt nichts. Das Schlimme ist, Kardinal Meisner hat ja gutes engagiertes Personal, aber als deren »Manager« ist er einfach eine Nulpe. Der würde nur als Pförtner taugen.
Das ist auch völlig in Ordnung so. Schade das dieses Gericht nicht gleichzeitig festgelegt hat, wie man das, was Kardinal Meisner so predigt, denn sonst bezeichnen soll. Mir fallen da spontan jede Menge Begriffe ein, die aber ganzen Anwaltscharen Freudentränen in die Augen treiben würden und mich total verarmen ließen.
Als Kardinal Meisner noch uns in Berlin geistlich beglückte, haben hier viele tage- und monatelang zum Himmel gebetet. Herr nimm deinen Sohn zu dir, erbarme dich unser. Und der Herr hat sich erbarmt, wollte Meisner aber augenscheinlich nicht bei sich haben, sondern den Kölnern eins überbraten. Das ist ihm auch gut gelungen. Die haben zwar das lustigere Leben und den Rhein, müssen aber Kölsch trinken und mit Meisner leben. Da fühlt man sich in Berlin doch gleich viel wohler. Mit Spree und Pils und ganz ohne Meisner.
Der Herr Becker soll sich in Köln mal nicht so haben. Gott weiß schon welche Sünden er bei den Kölnern so zu bestrafen hat. Aber es bliebt ihnen ja immer noch ein Ausweg. Sie können ihn wegbeten. Er könnte ja noch Rom zur Kurie gehen. Als Verbindungsmann zum Islam. Da gab es doch irgendwelche Gemeinsamkeiten. Mist, die darf man ja jetzt nicht mehr nennen.
Ich würde meine Kinder lieber auf den Bau schicken, als in den Journalismus
Das der Don Alphonso nicht kommt, um Journalistenküken über die Federn zu streicheln, kann sich jeder ausrechnen, der seine Blogs liest. Das dies den Küken nicht gefällt ist auch klar, zumal sie nach eigener Aufzählung bisher Typen aus der Realität hatten, die eigentlich keinen Journalismus betreiben, sondern entweder Gewünschtes nacherzählen oder als Moderatoren so tun, also ob sie selbst journalistisch gearbeitet hätten. Das ganze ist eigentlich nicht erwähnenswert, sondern nur ein harter Kratzer für die Journalistenküken, denen das Leben schon bald zeigen wird, das ihre Eltern den Spruch des Dons besser beherzigt hätten.
Ich greife das Thema nur auf, weil Don Alphonso heute noch einmal nachgelegt hat um seinen Spruch zu untermauern. Nicht für die Küken sondern für die verständigeren Leser.
Seine Ode an die heitere, gelassene und qualitativ hochwertige Arbeit der Installateure unter und in der Autofabrik, ist leider soweit in der Vergangenheit, wie die Schulzeit des Dons. Unsere Wegwerfgesellschaft braucht eben keine Qualität mehr, weil die Einsatzdauer eines Produktes immer kürzer wird. Qualitätsmängel sind definierte Sollbruchstellen. Es interessiert nicht ob eine Billig-Waschmaschine nach drei Jahren durchgerostet ist, weil Hersteller, Marke und Modell kaum wieder auffindbar sind. Kinderspielzeug das maximal von einem Kind kurzfristig bespielt werden kann. Geiler Geiz der sehr teuer ist.
Die Welt die der Don beschreibt, gibt es so gut wie nicht mehr. Dafür aber Ein-Euro-Shops, Resterampen und Billigläden, in denen Wertloses, wenn auch zu Kleinstbeträgen, aber immer noch zu teuer für die miese Qualität, verkauft wird. Made in ganz billig und haltbar bis zum Auspacken. Verpackter Schrott ist die Realität. Der Don sucht sich die Nischen und macht das richtig und gut.
Aber diese Nischen finden die Journalistenküken und der größte Teil der Menschheit doch nie. Das kleine Seitental ist doch nur dazu da, das der Verkehr schnell an seinem Eingang vorbeirauscht. Andere Wege gehen, bedeutet langläufig doch nur Umwege machen. Ich habe lange Jahre so getan als ob ich Vertriebsleute führe und mich gut dafür bezahlen lasse. Immer wenn die mich gefragt haben, wo sie neue Kunden herbekommen sollen, habe ich sie gefragt wie sie durch ihr Gebiet fahren. Immer möglichst gerade, die Hauptstraßen lang und ohne jeden Blick zur Seite, war die Antwort in Zusammenfassung. Die waren immer ganz entsetzt, wenn ich ihnen aufzählte, an wieviel Firmenneubauten, Erweiterungen oder ganzen Gewerbegebieten sie vorbeifuhren. In der damaligen Zeit des Papiers habe ich den Leuten einen Block mit einem Kugelschreiber für Notizen ins Auto kleben lassen. Bei den meisten völlig witzlos. Den hätte ein Kunde vom Himmel vor das Auto fallen können, die hätten ihn überfahren und sich beschwert, über den Trottel, der da im Weg ist.
Dons Welt der Qualität. Eine schöne Welt, weil es auch eine Welt der Würde ist. Arbeit kann Anerkennung ja nur von Leuten finden, die wissen was Arbeit ist. Deshalb haben wir ja heute überall Manager die möglichst weit von der realen Arbeitswelt weg sind und in ihrem Wolkenkuckucksheim, das sie für einen Elfenbeinturm mit Aussicht halten, an Ideen basteln, die nichts mit der Realität zu tun haben. Hochbezahlte Spinner, die nur das Glück haben, das es unter ihnen intelligente Leute gibt, die trotz ihrer Führung, den Laden noch am laufen halten.
Die Medien sind nicht anders. Deshalb ist es egal ob meine Kinder auf dem Bau Mist bauen oder in der Zeitung. Die Zukunftschancen sind auch überall die gleichen.
Und dann ist da noch die Frage der Zukunftssicherheit. Ich bin jetzt rund 10 Jahre dabei, von der Jobmaschine Internet bis zur Verlagerung der Schreibarbeit auf Programme und in die Tschechei oder nach China. Ich glaube, man wird im Journalismus sehr bald mit einem Callcentenproblem konfrontiert sein, und die Standorte werden nicht in Deutschland liegen. Das meiste, das heute als Textmaterial für Medien produziert wird, können mutmasslich auch gut ausgebildete Inder billiger in die Zeilenvorgaben pressen. Den eigentlichen Job werden die Mediendesigner übernehmen, der Journalist oder was davon übrig ist wird so individuell und ersetzbar sein wie der Soldat in einem Massenheer. Das ist keine Zukunftsvision, das ist das, was heute bereits ausprobiert wird. Mit dem Niedergang der Abozeitung und den zynisch konsumierenden Internetlesern geht die lokale Bindung ohnehin verloren, man wird sich vermehrt auf Zuträger verlassen, oder es kommt zu einer Kannibalisierung durch Fanblogs. Journalismus in Deutschland im Sinne von Nachrichtendurchreiche ist ein schrumpfender Beruf unter enormen Kostendruck und billigen Alternativen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber das Leben eines Menschen währt 80 Jahre, und da ist es schon ein Unterschied, ob er 30 Jahre von Billigjob zu Billigjob tingelt, oder konsequent ein Auskommen hat, weil man seine Leistung hier und jetzt braucht.
Dem ist nicht zu widersprechen. Dem kann ich nur etwas hinzufügen. Frau Schavan will nämlich jetzt dafür sorgen, das die Einkommen nach oben gedeckelt werden. Ab 40.000 Euro per Anno will sie den Leuten von außerhalb der EU den jederzeitigen unbeschränkten Zutritt zu unserem Arbeitsmarkt erlauben. Die Idee ist nicht neu. Das hatten wir alles schon mal mit den Gastarbeitern. Aber jetzt geht es darum nicht nur die unteren Lohngruppen zu drücken sonder alle zu begrenzen. Die Frage der Zukunft ist also, ob jemand für maximal 40.000 seine Dienste anbietet, oder ob derjenige arbeitslos wird.
Die Welt der Qualität die der Don so preist und die ich auch gerne hätte, rückt damit in weite Ferne. Es ist eigentlich egal wo unsere Kinder kein Geld verdienen und ihre Meinung nicht sagen dürfen. Wenn sie nichts mehr gut, oder gar besser machen dürfen, sondern alles nur billiger sein muss, dann sollten sie den Schrott nur ohne nennenswerten eigenen Aufwand herstellen und sich in die innere Emigration in ihren Garten und die Familie zurückziehen können.
Einfach weggehen?
Machen wir uns nichts vor. In Deutschland ist einiges nicht mehr in Ordnung. Wir sind mit Deutschland nicht auf dem Weg der Besserung, sondern wir befinden uns auch meiner Meinung nach, auf dem direkten Weg in die Diktatur. Zensur ist eine Begleiterscheinung der Diktatur. Abmahnungen, repressive Gesetzesauslegung und hohe Verfahrenskosten sind ein probates Mittel um Zensur zu unterstützen.
Die Perspektive 2010.de ist deshalb gegangen. Sie veröffentlicht ihre Meinung nun nicht mehr von einem deutschen Server aus, sondern von einem internationalen Server unter Perspektive 2010.org.
Dieser Schritt ist gut begründet und auch nachvollziehbar. Es macht das Leben leichter, auch wenn man dann noch zur Beschickung des eigenen Blogs, über verschiedene Umwege gehen muss und trotzdem die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, das zumindest Geheimdienste jederzeit nachweisen können, wer der Urheber des Blogs ist. Es gibt einfach zu viele Spuren. Aber zumindest sind so Fälle wie Hubertus Albers und andere, dann vom Tisch.
Tatsächlich berichtet aber weder die Perspektive 2010, noch mein Tagebuch hier über solche Themen wie Hubertus Albers, oder bestenfalls mal als Scherz am Rande. Wir bekämpfen unsere Regierung und deren Behörden, sowie deren neoliberale wirtschaftsfaschistische Stichwortgeber und eigentlichen Befehlshaber über Politik und teilweise auch Verwaltung. Denen steht zur Gegenwehr aber immer der gesamte staatliche Repressionapparat zur Verfügung. Vor denen können wir uns nicht schützen, auch nicht mit einem Server im Ausland. Wir müssten dann dort völlig neu anfangen und jeden Zusammenhang, ja jeden Link mit unserem bisherigen Blog oder Tagebuch vermeiden. Wir könnten auch keine Texte mitnehmen. Trotzdem ließe sich alleine an meinen Rechtschreibfehlern, beim das oder daß und der völlig fehlgeleiteten Interpunktion, der Autor leicht nachweisen.
Ich halte Weggehen schon aus diesen Gründen für falsch. Auch wenn ich es verstehe. Ich schreibe unter meinem realen Namen, stehe in meinem Impressum mit meiner Adresse. Ich bin meine Texte und meine Texte sind Ausdruck meines Ichs. Gut, auch ich kann mein Ich, des öfteren nicht leiden. Da muss ich dann halt durch, mit meinem Ich und andere auch. Ich führe ein persönliches Tagebuch in Blogform. Ich drücke meine persönliche Meinung und meine Bedenken, klar und deutlich aus. Für manche überdeutlich.
Ich glaube nicht, das ich wirklich viel bewege, ich bin mir nicht einmal sicher ob ich überhaupt irgendwo neue Gedanken anstoße. Die Leute die bei mir kommentieren, sind meist auf ähnlichen Gedankenpfaden, wie ich auch. Aber anders als die Perspektive 2010 tue ich das, was ich tue unter meinem Namen, weil meine Identität, politisch, gesellschaftlich und sozial die Grundlage ist aus der heraus ich schreibe, und aus der heraus ich nur verstanden werden kann. Das gilt natürlich ausschließlich für mich selbst und ist weder eine Aufforderung zur Nachahmung an andere noch ein erhobener Zeigefinger, den ich eh nicht leiden kann. Es ist nur erklärend gemeint.
Ich persönlich glaube, das wir diese allfälligen Verfahren, Abmahnungen und die damit verbundenen Zensurversuche, aggressiver als bisher angehen müssen. Das mit dem Stier und dem roten Tuch ist zwar nur ein Ammenmärchen, aber im Prinzip müssen wir so reagieren wie wir uns diesen Stier vorstellen und nicht wie eine Horde Lämmer blökend im Kreis herum rennen. Wir müssen den Angreifer mit Gegenangriffen überziehen.
Damit bin ich bei Hubertus Albers. Wir haben ihn im Grunde genommen mit seinen Spinnereien entkommen lassen, auch wenn er jetzt einen Prozess verloren hat. Hätten wir unsere Möglichkeiten genützt, könnte er jetzt seine Karriere als Komiker falten und abheften. Er hat den Leuten die er verklagt hat Zeit gekostet und Kraft, die sie auf wichtigere Dinge hätten verwenden können. Natürlich ist der gar nicht wichtig genug für diesen Aufwand. Aber es gibt andere die diese Aufmerksamkeit wirklich brauchen können.
Deshalb meine ich das wir in Klein-Bloggersdorf vor der grundsätzlichen Frage stehen, ob wir weggehen oder kämpfen wollen. Ob wir uns als einzelne Strohhalme, oder als ziemlich geschlossenes Bündel sehen wollen. Ich glaube das diese Frage für unsere Zukunft wichtiger ist, als die Frage ob jemand die falsche Werbung macht, oder unter fragwürdigen Umständen bepreist wird.
Ich für meinen Teil werde nicht weggehen, sondern gelassen und mit viel Spaß den Kampf aufnehmen und ich werde die Regeln des Kampfes meinen Bedürfnissen anpassen. Es geht mir, wie ja schon so oft gesagt nicht unbedingt um den Fairnesspokal, weil ich zu faul bin das Ding zu putzen, wenn ich es errungen habe. Es geht darum zu gewinnen und Zensur, wie aber auch die Angst vor Zensur und Abmahnung zu bekämpfen und damit die Zensur zurückzudrücken. Kampfgeschrei statt Eiapopeia!
Heuschrecke mit Magenproblemen
Ja, auch Heuschrecken wie Cerberus können sich kräftig verschlucken. Cerebus hatte mal eben 20.000 Gewerkschaftswohnungen gekauft um aus denen, in üblicher Vorgehensweise, das letzte bisschen Geld herauszuquetschen. Da hatte aber jemand, die deutschen Gesetzte nicht richtig gelesen und hat sich verschluckt. Mal eben für eine Milliarde gekauft, wird der Kram jetzt wohl für deutlich weniger den Besitzer wechseln. Aber keine Sorge, Cerberus wird sich die Verluste von unserem Finanzminister vergolden lassen. Dafür hat der immer Geld.
Für die Bewohner der Wohnungen, die jetzt schon einen erheblichen Rückstau an fälligen Reparaturen haben, zeichnet sich allerdings ein düsteres Bild ab. Die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung werden auf Null gefahren und die Mieten erneut erhöht, soweit das geht. Dann geht das Paket im ganzen oder in Stücken an den nächsten Investor. Mit den Mieteinnahmen, den Abschreibungen und den Verlusten, macht das ganze für die Heuschrecken durchaus Sinn. Der Finanzminister zahlt ja gerne.
Für die Bewohner der Häuser und die Steuerzahler wird es natürlich ein Debakel geben. Aber das stört weder die Heuschrecken noch die Regierung.
Jung als brutaltsmöglicher Aufklärer
Wieder mal dpa im Volltext, aber es ist einfach zu schön um es nicht zu bringen:
Jung kündigt „offensive Aufklärung” zu Datenverlust in Bundeswehr an
Hamburg - Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat eine offensive Aufklärung der gelöschten Geheimdaten über Auslandseinsätze der Bundeswehr angekündigt. Danach werde der Verteidigungsausschuss des Bundestags informiert, sagte Jung in Hamburg. Nach Angaben seines Ministeriums wird das in der nächsten Woche sein. Der Minister äußerte sich damit zum ersten mal zu den verschwundenen Daten. Außerdem sagte er, die Angelegenheit falle in die Zeit der Vorgänger- Regierung von Rot-Grün.
Na also. Nun geht er also in die Offensive und klärt uns auf, das die Daten weg sind. Gut das wussten wir schon, aber nächste Woche kennt er den Vornamen des Datensicherungsroboters und wird uns dessen vollzogene Verschrottung nennen. Fall wir dann immer noch nicht zufrieden sind, ist Rot-Grün schuld.
Also bitte Leute. Alles wird gut. Ich glaub mein Schwein pfeift oder mein Hamster bohnert. Was sind wir nur für eine Bananenrepublik, aber selbst die Bananen müssen wir von außerhalb kaufen.
Bush, Struck und Jung im Freudentaumel - Schlafmohnanbauflächen um 56 Prozent gewachsen
Das ist doch wirklich mal eine positive Nachricht, die uns die UN in ihrem World Drogen Report da liefert. Als Vater bin ich natürlich etwas beunruhigt, wenn ich daran denke, das für diesen durch die USA und die Bundeswehr gestützten Aufschwung, natürlich auch Märkte geschaffen werden müssen. Hoffentlich geht der größere Teil in die USA, die brauchen auch mehr Drogen, um Bush zu ertragen. Meine Kinder würde ich schon gerne vor Strucks und Jungs Erfolgen bei der Beihilfe zum Drogenanbau schützen.
Natürlich wird uns Peter Struck jetzt wieder beleidigt erklären, das er das doch nicht wollte und der Herr Jung wird so tun, als ob er versteht, worum es geht und mit dem Kopf nicken. Nur leider nützt das alles nichts. Wer die Freiheit der Drogenhändler, der Bush-Regierung, der CIA und das freie Morden an der Zivilbevölkerung will, muss damit leben, das ihm das immer wieder unter die Nase gehalten wird. Natürlich nicht nur denen, sondern allen Bundestagsabgeordneten die für diesen Einsatz gestimmt haben. Gemeinschaftlich begangen, bedeutet auch gemeinschaftlich schuldig.
Es ist unnötig zu erwähnen, das der illegale Drogenanbau sich auf den Süden konzentriert, indem die USA nicht vorhandene Terroristen, Taliban und Al Qaida bekämpfen, aber in Wirklichkeit den Drogenbaronen helfen. Wir machen uns schuldig, wenn wir mitmachen. Wir müssen mit den militärischen Kräften raus aus Afghanistan und mit Polizei hinein. Dann können wir helfen, aber auch nur dann, wenn wir die Amerikaner nach Hause schicken. Sollen sie doch ein wenig in Kansas morden.
Bundespräsidenten! Bundespräsidenten! Heute besonders billig, Bundespräsidenten!
Wer hat noch nicht, wer will noch mal. Kauf dir einen Bundespräsidenten. Wenn sogar die Springerpresse sich darüber aufregt, das Horst Köhler jetzt den Kohl macht und die Bekanntgabe der Namen seiner Sponsoren verweigert, dann zeigt das wie groß die Wut im Volk über gekaufte Politiker ist:
Wie das Hamburger Magazin "Stern" berichtet, weigert sich der Bundespräsident, die Namen aller Sponsoren offen zu legen, die im Jahr 2006 sein Sommerfest finanzierten. Weil die Geber ihre „Zustimmung“ verweigert hätten, hält Köhler unter anderem den Namen eines Gönners unter Verschluss, der laut offizieller Liste Sponsoring im Wert von 25.000 Euro leistete. Zu den vom Präsidialamt offiziell genannten Sponsoren des Sommerfestes im Jahr 2006 gehörten Dresdner Bank und der Energiekonzern Vattenfall mit je 50.000 Euro.
Natürlich macht so ein wenig Kleingeld unseren guten Horst Köhler nicht abhängig, aber auch kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft. Das gilt auch für den Rest unserer Machthaber:
Nach Informationen des "Stern" wurde die Bundesregierung auch beim G-8-Gipfel in größerem Umfang von Sponsoren unterstützt. Die Firmen Alcatel-Lucent und Nextiraone stellten dort „Hardware für Telekommunikationsdienste“ im Wert von 142.894 Euro zur Verfügung. Bereits zuvor ließ sich Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) von BMW den 34.000 Euro teuren Fahrdienst bei den Klimaschutz-Beratungen der G-8-Umweltminister im März in Potsdam sponsern. Und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) erlaubte den Kraftwerksbetreibern Vattenfall und RWE, eine sogenannte „Kraftwerkskonferenz“ der G-8-Minister im Wert von 9.000 Euro zu unterstützen.
Das ist sicher nur ein winziger Splitter von dem Eisberg der Bestechlichkeit. Auch wenn Gesine Lötzsch von der Linken noch vorsichtig anmerkt:"Man könnte den Eindruck haben, Repräsentanten des Staates seien käuflich.“, dürfte für die meisten Bürger feststehen, das all diese Geschenke einen bestimmten Zweck verfolgen. Sie sollen dafür sorgen, das die Politiker die Interessen der Bürger verraten und für die Schenker alles tun, was die wollen. Genau so sieht uns aktuelle Politik ja auch aus.
Update zu dem armen Jungen
Auf n-tv ist ein Bild der 13-Jährigen Charlotte die der 17 Jährige Marco sexuelle mißbraucht haben soll.
Ich habe der besten aller Lebensabschnittsgefährtinnen das Bild in Vergrößerung gezeigt, die tippte ohne Hintergrundwissen auf über 20. Ich hätte auf den ersten Blick 16 gesagt, aber ich wusste ja das sie 13 ist. Wenn dies wirklich ein Bild des Mädchens ist, konnte der Junge sich irren. Auf diesem Bild und in dieser Haltung sieht sie eindeutig viel älter aus als sie ist.
Das Hürriyet, die Bild-Zeitung der Türkei, das Foto veröffentlicht, zeigt, das die türkische Öffentlichkeit das Thema genauso kontrovers sieht, wie die deutsche Öffentlichkeit. Nun kommt es darauf an, das, das Mädchen im Zeugenstand auftritt und dann nicht bewusst auf jünger getrimmt wird, damit die Richter sich ein Bild machen können. Aber Richter lesen eben auch Zeitungen.
Glückliche Italiener
Während unser Minister für die Förderung neoliberaler und wirtschaftsfaschistischer Ansprüche, Franz Müntefering, bei uns die Rente auf 67 heraufgesetzt hat, machen die Italiener genau das Gegenteil und senken das Rentenalter von 60 auf 58 Jahre.
Kluge Leute diese Italiener. Sie möchten gerne leben, möchten das Leute auf dem Höhepunkt ihrer Kraft arbeiten und im Alter beruhigt in Rente gehen können. Sie wollen ein lebenswertes Leben für alle.
Das passt dem guten Franz von der SPD natürlich nicht. Wozu sollen die Leute ein gutes Leben haben. Es reicht doch wenn zehn Prozent der Deutschen immer reicher werden und ihr Geld kaum noch ausgegeben können. Der gute Franz macht ja Politik nur für diese Leute. Der Rest muss nicht leben, vegetieren ist schon mehr als er denen zubilligt. Deshalb verhindert er und seine Partei ja auch einen Mindestlohn, vernünftige Besteuerung von Unternehmensgewinnen und gibt stattdessen den Großkonzernen noch Steuererleichterungen, damit die besser Arbeitsplätze in Deutschland abbauen können.
Das es in Deutschland kein Leben mit der FDP oder der CDU/CSU geben kann, weil die nur ihre Klientel versorgen, war schon immer klar. Die SPD galt lange als das kleinere Übel. Aber Schröder und Müntefering haben klar gemacht, es gibt kein Leben mit der SPD. Zumindest nicht für Arbeitnehmer.
Anstatt die jungen und starken in die Arbeitslosigkeit zu verbannen und Renten zu kürzen, sollten wir uns ein Beispiel an Italien nehmen und die Rente auf 63 für Frauen und auf 60 Jahre für Männer zurücknehmen. Das wäre ein logischer Schritt. Füllen wir die Rentenkassen mit den Steuereinnahmen, mit denen heute Investitionen in China und sonstigen Billiglohnländern und der Abbau deutscher Arbeitsplätze subventioniert werden.
Wer braucht schon Bienen?
Unser Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer, der uns auch noch als Verbraucherminister veralbert, sicher nicht. Unser Bundesumweltminister Gabriel braucht eine sichere Altersversorgung und ist kein Imker. Die Eurokraten in Brüssel werden auch nicht von Bienen bestochen, deshalb sind denen Bienen egal. Wir sollten uns also alle noch die ein oder zwei Jahre freuen, in denen wir hier noch Bienen haben und uns verabschieden. Es war eine nette Zeit.
Gentechnik ist eine feine Sache. Sie wird von großen Konzernen ausgeübt, bei denen Politiker und Pseudowissenschaftler auf sichere Unterstützung im Alter hoffen dürfen, die dann auch niemand Bestechung nennen darf. Monsanto und Bayer sind solche Unternehmen, die von unseren Politikern und falschen Wissenschaftlern heiß geliebt werden. Beide produzieren fleißig gentechnisch verdrecktes Saatgut, das sich, biologisch unvermeidlich, mit dem natürlichen Saatgut vermischt. Da diese Firmen auf ihren Gendreck Patente besitzen und das natürliche Saatgut nicht geschützt werden kann, gehört diesen Firmen auf Dauer alles Saatgut.
Die gentechnischen Veränderungen an den Pflanzen zielen entweder auf eine Unempfindlichkeit gegen chemische Pflanzenschutzmittel, die nichts anderes als eine Giftbrühe sind, die alle Pflanzen und Tiere, bis auf die gewünschte Pflanze, umbringt. Die andere genetische Veränderung zielt darauf, die Pflanze gegen Freßfeinde selbst giftig zu machen und die Tiere dadurch umzubringen, das sie nur möglichst geringe Teile der Pflanze fressen müssen, um an deren Gift zu sterben.
Bei einem Produkt der Firma Monsanto sieht sich ja auch unsere Bundesregierung nicht mehr in der Lage so zu tun, als ob nichts passiert:
Die gentechnisch veränderte Maissorte MON810 kann schädliche Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten haben, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/5659) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/5471). Neuere Untersuchungen hätten negative Einflüsse auf das Überleben, die Entwicklungsdauer und die Vermehrung der Tiere aufgedeckt.
Mit anderen Worten der Gendreck bringt die Tiere um, verhindert deren Vermehrung und ihre Entwicklungszyklen. In den USA wo dieser Gendreck schon seit längerem eingesetzt wird, beklagen die Imker ein außergewöhnliches Aussterben der Bienen und die Wissenschaft darf keine ehrliche Antwort finden, sondern muss außerhalb des Genbereiches suchen, da Monsanto dort zu mächtig ist. So wird das ganze im Endeffekt bei uns auch aussehen. Denn wer braucht schon Bienen.
Wir Menschen brauchen die Bienen und zwar dringend für unsere Ernährung. Das muss ein Politiker nicht wissen. Die werden ja dafür bezahlt das sie nichts wissen. Sterben die Bienen, stirbt alles was durch Bestäubung befruchtet wird, letztendlich auch aus. Kein Obst, keine Blumen, kein Gemüse. Damit ist dann auch die Ernährungsgrundlage für viele Tiere weg, die zwangsläufig auch aussterben. Das geht übrigens viel schneller als jede Klimakatastrophe.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) habe im April die Ausgabe von MON810 der Firma Monsanto eingeschränkt. Diese vertreibe als einzige diese Maissorte in Deutschland. Saatgut, das bereits in Gebrauch ist, sei nicht von der Anordnung betroffen. Jetzt müsse die Nutzung neuen Saatguts erst vom BVL genehmigt werden, heißt es weiter. Zusätzlich würden die Felder, auf denen MON810 angebaut werde, überwacht, um negative Auswirkungen auf die Umwelt ausschließen zu können.
Dann ist ja alles gut. Da steht also neben jedem Feld mit diesem Gendreck ein Oberregierungsrat und passt auf, das die Maispflanzen keine Schmetterlinge und Bienen töten. Genial. Bei der Vogelgrippe, die weit weniger tödlich für den Menschen ist, mussten alle Vögel in Volieren. Hier schauen wir unserer eigenen Ausrottung lächelnd zu, anstatt den Genmais sofort zu vernichten. Da müssen ein paar Verantwortliche wirklich gut bezahlt werden, oder keine Kinder haben.
Auf jeden Fall sollten wir damit anfangen uns von den den Bienen zu verabschieden und damit auch von unserem Leben.
Schavans Lohnsenkungsprogramm
Dumm ist sie ja nicht die Annete Schavan. Als Bundesbildungsministerin ist sie zwar ein Reinfall auf der ganzen Linie, aber wann hatten wir den letzten brauchbaren Bildungsminister in diesem Land. Ich bin erst 50, ich kann mich nicht erinnern. Dafür hat Frau Schavan aber ein besonderes Schmankerl für ihre neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Herren. Vor 14 Tagen hat der Bundestag beschlossen, dass eine Fachkraft aus einem Nicht-EU-Staat mindestens 85.500 Euro pro Jahr verdienen muss, um in Deutschland eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Diese Grenze will Frau Schavan jetzt 40.000 Euro absenken.
Damit schafft Frau Schavan mal eben eine Mindestlohnsenkung von über 50 Prozent und legt gleichzeitig fest, wo die Verdienstobergrenze für Deutsche in Zukunft zu liegen hat. Verdient irgendwer mehr als 40.000 Euro, kann der Arbeitgeber ihn sofort durch einen billigeren Nicht-EU-Ausländer ersetzen.
Nun kann ich mich nicht an einen vernünftigen deutschen Bildungsminister erinnern, bin aber alt genug um mich an die Gastarbeiter zu erinnern, die unsere Arbeitgeberverbände und willfährige Politiker in Mengen nach Deutschland geholt haben, um damit Druck auf die deutschen Löhne und Arbeitnehmer auszuüben. Das ist ihnen gelungen. Die Löhne stiegen trotzt enormem Wirtschaftswachstum nur sehr moderat und als die Wirtschaft diese Gastarbeiter nicht mehr brauchte, wurden sie der Solidargemeinschaft der Arbeitnehmer zur Last gelegt.
Ein tolles Verfahren. Löhne und Gehälter drücken und Gewinne maximieren. Läuft die Wirtschaft schlechter, werden die Kosten allen Bürgern aufgelastet und die Gewinne vor Steuern geschützt. Da wundert es auch niemand, das die Arbeitgeberverbände jetzt überrascht und voller Freude Frau Schavans Vorschlag bejubeln. Das sie ihn bejubeln ist klar, nur überrascht müssen sei doch nicht sein. Frau Schavan erfüllt doch nur ihre Befehle.
Die SPD wird sicher mitziehen. Die macht alles mit. Aber die jetzt geht es nicht mehr nur um die Unqualifizierten. Es geht um alle. Jeder Arzt an einem Krankenhaus, jeder Ingenieur, jeder Techniker und jeder sonstige Angestellte, der über 40.000 Euro verdient, muss sich nun die Frage stellen, wann er ausgesteuert wird, oder wann er Gehaltsverzicht übt. 3.334 Euro im Monat. Mehr gibt es nicht mehr, unabhängig von der Leistung, der Ausbildung und der Erfahrung.
Die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten werden das jetzt noch schnell durchziehen. Auch ein Herr Göhner merkt den steigenden Widerstand. Die Frage ist nur, ob die von dieser Änderung betroffenen nun begreifen, das sie sich solidarisieren müssen oder nachgeben. Vielleicht begreifen sie ja sogar, das, das, was man einem Hartz-IV-Empfänger antut, ihnen genauso angetan werden kann. Vielleicht begreifen sie, das aller Arbeitnehmer solidarisch sein müssen um in Würde zu überleben.
Bundespräsident direkt wählen – nein danke
ElbeLaw greift noch einmal den Vorschlag von Horst Köhler auf, den Bundespräsidenten doch direkt vom Volk wählen zu lassen. Dem guten Horst ist mittlerweile wohl aufgegangen das er seine Wahl so Leuten wie dem Marinerichter und Todesurteilvollstrecker Filbinger verdankt und ansonsten einem etwas hässlichen Geschäft zwischen Merkel und der FDP. Er möchte aber doch so gerne Bundespräsident des reinen Herzens sein und will deshalb Demokratie wagen. Oder besser gesagt, er wagt es den Vorschlag für mehr Demokratie, durch Direktwahl zu wagen.
Da ist natürlich der Bosbach vor, der mit Demokratie nun so gar nichts am Hut hat:
(…) Eine Direktwahl (würde) die Stellung des Bundespräsidenten gegenüber den anderen Verfassungsorganen stark aufwerten. Er wäre als Einziger direkt gewählt, anders als Bundeskanzler und Bundestagspräsident, darauf könnte er sich immer berufen.
Verwundert fragt sich ElbeLaw, was an direkter Demokratie denn falsch sein soll. Die Antwort ist leicht zu geben. Es wäre der Anfang vom Ende der Parteiendiktatur. Denn die Bürger würden doch sofort verlangen alle Abgeordenten direkt wählen oder auch wieder abwählen zu können. Genau betrachtet wäre das, das Ende unserer heutigen Parteien, die ja davon leben, das sie die Wahlkreise und Listenplätze nach dem Gutdünken der Parteispitze vergeben. Es bestände die Gefahr einer Demokratie. Vermutlich würde uns vorher Herr Bosbach zu unserem eigenen Schutz einsperren lassen. Damit uns keine Demokratie passiert.
Sie hat sich unsere Verachtung verdient.
Das sind so Sätze, da muss ich erst einmal schlucken. Frauen verachte ich normalerweise überhaupt nicht. Gefangen hatte mich die Schlagzeile "Das ist kein Spaß hier" in der FAZ. Zwar stand Fernsehen dabei in meinem Feedreader, aber ich dachte es geht um Fernsehgebüren. Erst als ich klickte, sah ich das der Grimme Online Award Preisträger Stefan Niggemeier der Autor ist, und das es um eine Fernsehtante geht, die mir noch nie aufgefallen ist. Aber ich dachte mir, wenn sich der Niggemeier so aufregt, dann lies doch mal.
Sie an, die Dame war die "Bachelorette“. Habe ich nie gesehen und wenn die einen aus fünfhundert Kerlen ausgewählt, oder alle im Rudel gevögelt hätte, wäre es mir egal gewesen. Das sie die Freundin von dem Pocher ist, ist ihr persönliches Problem und mein Bedauern ist ihr sicher. Das sie sich ausgezogen hat, für Magazine finde ich auch gut, obwohl ich es lieber mag wenn Frauen sich für mich ausziehen. Das mit Papier und auf Video spricht mich nicht so direkt an. Aber immer noch kein Grund für einen Aufreger.
Dann gehst es um "Das Model und der Freak“
Mit unfassbarer Lust und Selbstverständlichkeit macht die Show schwächere Menschen, kontaktscheue, gescheiterte, unsichere Außenseiter, verächtlich. Als Menschen kommen die „Freaks“ nicht vor - bis sie den Crashkurs der „Models“ absolviert haben, die mit ihrer hohlen Schönheit zu engelsgleichen Rollenmodellen überhöht werden. Aus jeder Szene trieft die Herablassung, der Abscheu.
Habe ich leider auch noch nicht gesehen. Aber ich kenne Big Brother, diverse Casting-Shows und den Vorzeigearbeitslosen bei unseren Talkshows. Da gilt das gleiche Schema. Ich glaube auch nicht, das kontaktscheue Menschen in eine Fernsehsendung gehen, oder Unsichere. Selbst so hübsche Exemplare wie ich tun das nicht, weil sie ja nie sicher sein können, das die Linsen wirklich platzen wenn sie in voller Schönheit auftreten. Bei mir würde nur eine Panoramakamera helfen, um mich umfassend darzustellen.
Da gehen Leute hin, die mit Verlaub gesagt, einen an der Waffel haben. Sockenschuss. Denen es völlig egal ist wie lächerlich sie sich machen, Hauptsache sie waren im Fernsehen. Meine letzte Amtshandlung des Abends ist immer, das Fernsehprogramm auf den Kanal zu stellen auf dem Nick läuft, damit meine Götterkinder, falls sie um 4 Uhr aufstehen, wenigstens etwas Schutz durch dumme Zeichentrickfilme haben. Auf dem Kanal werden jahrzehntealte Talkshows in der Nacht recycelt. Schon da liefen genau diese Typen rum. Nein. Kein Mitleid. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um und wer sich ins Fernsehen begibt, macht sich lächerlich. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Therapie besteht darin, dass „Tänzerin“ Sharon dem Ivan an ihrem Arbeitsplatz, einer Tabledance-Bar, ausgiebig ihren nackten Hintern ins Gesicht schüttelt.
Und Monica Ivancan holt einen der Männer zu sich in die Umkleidekabine, demonstriert ihm im Detail, woran er ihre Körbchengröße erkennt, und als er später unsicher kichert, weil ihm gesagt wird, er rieche und solle sich die Augenbrauen rasieren, ermahnt sie ihn streng, das sei kein Spaß hier.
Sie hat sich unsere Verachtung verdient.
Was hat Niggemeier nur gegen nackte Hintern. Wenn sie mir nicht gefallen. lehne ich mich zurück und die Schwester macht ihre Gymnastikübung alleine. Warum sollte er nicht ihre Körbchengröße erkunden, so häßlich ist Dame ja nun wieder nicht. Ich kenne übrigens auch viele Leute die nicht riechen, sondern stinken. Denen schenke ich dann öfter mal ein Deo. Ist höflicher kommt aber auf das gleiche heraus. Aber egal.
Ich begreife nicht warum ich diese Monica Ivancan nun verachten soll. Weil sie ihre Kohle mit einer beschissenen Show verdient in der Leute, die sich selbst als Freaks sehen, an der Nase herumgeführt werden, weil sie mit Olli Pocher zusammen ist, oder weil sie sich nackt fotografieren lassen hat. Ich kriege es nicht auf die Reihe.
Ich kann eine Sabine Christansen verachten, weil sie jahrelang alles getan hat, um die Menschen in Deutschland zu spalten und auseinander zu dividieren. Ich vermag eine Journalistin zu verachten, die einseitig berichtet und damit Leute auf falsche Weg schickt. Aber mir fällt kein Grund ein, warum ich dieses Mädchen verachten sollte. Kein einziger.
Aber vielleicht muss man sich mit Qualtitätsjournalismus beschäftigen, um da Verachtung zu empfinden. Da darf man zwar nicht gegen Sabine Christansen sein und muss die INSM und Mohn/Bertelsmann, Yahoo und andere für toll halten. Aber so eine Monica Ivancan die darf man voller Qualität verachten. Das finde ich schon recht eigenartig. Aber wem es gefällt der soll es tun. Aber macht sich zumindest lächerlich. Für Verachtung reicht das allerdings alleine auch nicht.
Gut für die Menschen in Frankreich
Die Linke weist darauf hin das in Frankreich der Mindestlohn zum 1. Juli erhöht wird.
In Frankreich wird zum 1. Juli der Mindestlohn von 8,27 Euro auf 8,44 Euro pro Stunde erhöht.
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In Frankreich wird auch unter der konservativen Regierung Sarkozy der Mindestlohn weiter erhöht. Angesichts der Steigerung auf einen Mindeststundenlohn von 8,44 Euro in unserem Nachbarland ist die Selbstbescheidung der DGB-Mindestlohnforderung von 7,50 Euro nicht mehr zu halten. Der DGB muss sich für einen Mindestlohn in Deutschland einsetzen, der sich an dem Niveau vergleichbarer europäischer Staaten orientiert, das über der 8-Euro-Marke liegt.
Zu dieser Aussage kann man der Linken nur beipflichten und es ist eine Schande, das der Mindestlohn in Deutschland immer wieder von neoliberalen Wirtschaftsfaschisten verteufelt werden kann, nur weil diese über die notwendigen Mittel oder direkt über die Medien verfügen. Klar ist auch das es diesen Kreisen nur darum geht, für sich selbst, jeden nur denkbaren Cent abzuzocken und wenn es der letzte Cent einer alleinerziehenden Friseuse aus Ostdeutschland ist.
Wenn die Linke allerdings wirklich neue Pfosten in den Boden schlagen will, dann sollte sie über ein festes Verhältnis von Mindestlohn zur Sozialhilfe und Hartz IV nachdenken. Bei einer 38 Stunden Woche ergeben sich 165 Arbeitsstunden im Monat, was bei einem Mindestlohn von 8,44 Euro, einem Bruttomonatseinkommen von 1392,60 entspricht. Würde man 80 Prozent des Mindestlohns als Hartz-IV und Sozialhilfe zu Grunde legen und die Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherung abziehen, bliebe ein Einkommen, mit dem sich menschenwürdiger leben lassen könnte. Als einzige zusätzliche Leistung käme dann noch Wohngeld in Frage.
Das wir den Mindestlohn brauchen ist klar. Nun müssen wir weitere Schritte angehen, anstatt dessen Notwendigkeit nur ständig zu wiederholen.
Wichtigste Nachricht aller Zeiten
Dank dpa bin ich voll informiert:
Paris Hilton auf freiem Fuß
Los Angeles - Nach 23 Tagen hinter Gittern ist Paris Hilton wieder frei. Kurz nach Mitternacht verließ sie strahlend und winkend im Blitzlichtgewitter der Fotografen das Frauengefängnis bei Los Angeles. Ihre Eltern nahmen sie in Empfang. Das Party-Girl suchte zuerst im Haus ihrer Großeltern Zuflucht. Von Hubschraubern aus wurde ihre Fahrt verfolgt und von mehreren US-Sendern live übertragen. Morgen Abend will die Hotelerbin in der CNN-Talkshow „Larry King Live” über ihre Erfahrungen hinter Gittern sprechen.
Nach 23 Tagen Knast gibt es nun einen Erfahrungsbericht von Paris Hilton. Dann vermutlich ein bis zwei Bücher und einen Fernsehfilm, dazu ein zufällig bekannt werdendes Pornofilmchen in Handschellen und mit gestreiftem Goldkettchen. Gut das wir keine anderen Sorgen haben.
Der arme Junge
Selbst wenn unsere Politiker mal etwas für die Menschen machen wollen, stellt sich schnell heraus, das sie sich auch da die Falschen aussuchen. Momentan schlägt die Inhaftierung eines 17-Jährigen in der Türkei hohe Wellen, der selbst nach eigenen Aussagen sexuellen Kontakt mit einer 13-Jährigen hatte. Wie Udo Vetter in seinem LawBlog feststellt ist das auch bei uns strafbewehrt. Herr Steinmeier, der Kurnaz lächelnd in Guantanamo sitzen ließ, sagte er wolle: "mit Nachdruck seine Freilassung einfordern. Das ist ein hartes, bedauerliches Schicksal für den 17-jährigen Jungen".
Tatsächlich ist es verdammt hart mit 30 Mann in einer Gemeinschaftszelle zu sitzen. Das ist auch für die türkischen Gefängnisinsassen intolerabel. Ich vermag mich aber nicht zu erinnern, das diese Situation oder ähnliche in Asien und Südamerika, unserem ach so mitfühlenden Außenminister, jemals ein Wort des Bedauerns entlockt hätten.
Das Peter Struck versucht ein menschliches Gesicht zu zeigen, wirkt eher lächerlich, aber am besten ist der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) der in einem Brief an den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan folgendes absonderte:
"Ich möchte Ihrer persönlichen Überprüfung und dem Ergebnis der unabhängigen türkischen Justiz nicht vorgreifen, aber ich will aus meiner Meinung keinen Hehl machen: Nach all den Informationen, die mir vorliegen, gehört der Junge zu seinen Eltern nach Hause und nicht ins Gefängnis"
Ich bezweifele strikt, das Wulff überhaupt zu Erkenntnissen fähig ist, aber er hat auf keinen Fall das Recht, den türkischen Ministerpräsidenten aufzufordern, in ein laufendes Verfahren einzugreifen. macht der nämlich das im Falle eines Kurden, schreit der gute Herr Wulff laut auf und schreit Diktatur und Türken raus aus Europa.
Die türkische Justiz ist jetzt an dem Punkt, bei dem sie machen kann, was sie will. Es wird immer falsch sein und zum Nachteil der Türkei ausgelegt werden. Dabei war ich schon ganz begeistert das die Verhandlung schon nach drei Monaten ist. In Deutschland könnte alleine dafür locker ein Jahr vergehen.
Alle Spielräume die ein Richter hatte, sind meiner Meinung nach jetzt schon aufgebraucht. Nach den mir aus den Medien bekannten Meldungen, konnten die Spermaspuren dem Jungen einwandfrei zugeordnet werden. Das Mädchen hatte demnach Abwehrverletzungen und damit ist die Sachlage eigentlich klar. Die Richter können ihm bestenfalls Unreife attestieren und als strafmildernd bewerten. Die Richter werden auch das äußere Erscheinungsbild des Mädchens und dessen Aussage bewerten. Sieht sie eindeutig älter aus, was ja heute keine Seltenheit ist und erklärt sie, das sie eigentlich, zumindest bis zu einem gewissen Punkt einverstanden war, kann der Junge mit einem blauen Auge davon kommen. Ansonsten sieht es einfach schlecht aus.
Das dieser Vorfall in der Türkei passierte ist das eigentlich problematische. Alle möglichen und unmöglichen Abneigungen können da mit voller Wucht ausgelebt werden. Verlegen wir den ganzen Fall gedanklich nach Norwegen, stellt sich das Problem mit den Massenzellen nicht, aber das Ergebnis wäre nach der Anzeige der Mutter, das gleiche.
Als Vater ist man froh, wenn Töchter und Söhne die Pubertät hinter sich haben. Es ist eine grausame Zeit für Eltern. Man lötet an dem goldenen Käfig und weiß genau das man damit die Sache nur schlimmer macht. Es ist eine ständige Gratwanderung, bei der Eltern eigentlich nur schief liegen können. Vieles ist weniger eine Frage der Erziehung, als des Glücks. Das Eltern ihre Töchter schützen wollen, ist doch nur logisch. Das Eltern ihre Söhne verstehen auch.
Worüber wir uns bestensfalls unterhalten könnten, ist eine Neustrukturierung der Altersbestimmungen, die aber dann genau in diesem Fall, eher zu einer Verschärfung des Urteils führen würde. Kinder werden früher reif. Zumindest ist das mein Empfinden und die Zahlen über Junggebärende bestätigen das. Wir müssten also die Grenze, die heute bei 14 Jahren liegt auf 12 absenken. Allerdings werden wir da jede Menge Probleme mit Spätentwicklern bekommen und eine Rechtsmündigkeit bei 12 würde neue eigene Probleme schaffen.
Was wir aber auf jeden Fall tun müssen, ist die Gesetze in den Schulen näher zu erläutern. Den 12-14 Jährigen muss klar sein, in welche Gefahr sie Ältere bringen und den Älteren muss klar gemacht werden, das sie unterscheiden müssen. Notfalls mit der Frage nach dem Ausweis. Hört sich blöd an, ist aber unvermeidlich. Dem Jungen kann man nur wünschen, das er gerechte Richter bekommt und evtl. eine schnelle Begnadigung.
Was wir alle uns für Urlaubsreisen merken müssen, ist das andere Länder auch andere Gesetze haben. Wer in die USA fährt sollte sich vorher schlau machen und sich sehr genau an die Regeln halten, weil es dort für Ausländer keine Gnade und kaum Rechte gibt. Das gleiche gilt für Südamerika und Asien. Die Türkei ist eigentlich ähnlich wie bei uns, nur das Drogenschmuggel und Gewalt gegen Frauen und Touristen sehr viel härter bestraft wird, als bei uns. Strafen sind immer relativ zum eigenen Wertesystem. Vergewaltigte Frauen in Deutschland machen oft die Erfahrung wie es um dieses Wertesystem bei uns bestellt ist.

















