Ja er ist schon so ein richtiges Herzchen dieser Wolfram Weimer mit seinem neoliberalen Kampfblättchen Cicero. Ich persönlich halte den Cicero für eine Bildzeitung, der die Bilder fehlen. Inhaltlich gibt es keinen Unterschied, auch wenn im Cicero vielleicht nicht gar so plump agitiert wird. Im Ergebnis dienen beide Blättchen dazu, die Menschen in Deutschland zu spalten und einzelne Gruppen auszugrenzen. Die Bildzeitung hat übrigens einen Vorteil, man kann sie zum Arschabwischen und zum Fensterputzen nehmen. Auch dafür ist der Cicero nicht geeignet.
Wolfram Weimar hat uns ja schon oft im deutschen Gebührenerpresserfernsehen mit seinen Ansichten beglückt. Außer ihm und dem Großkapital hat niemand Anspruch auf Lohn, Rechtsschutz, Krankheitsversorgung oder das Leben an sich, könnte man seine Aussagen zusammen fassen. Aktuell barmt er gerade über die Auswanderer die so schlau sind, das Land, an dessen mißlicher Lage, er und sein Drecksblättchen so fröhlich mitgearbeitet haben, zu verlassen:
Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht wie seit 120 Jahren nicht mehr. Man muss kein Pessimist sein, um in der Massenflucht ein Misstrauensvotum gegen die Zukunftsfähigkeit des Landes zu erkennen.
Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands.
Wen verwundert das. War es nicht Weimar, der den Plan den Durchschnittslohn von Ingenieuren und Wissenschaftlern auf 30.000 Euro zu begrenzen so fröhlich gelobt hat. Klar, er hat nur verstanden das Frau Schavan Gastarbeiter aus dem Ausland zulassen will und niemand hat ihm gesagt, das die 30.000 Euro dann deren Mindestlohn darstellen werden, gleichzeitig auch den Höchstlohn für alle anderen bilden werden. So etwas kann jemand wie Weimar nicht kapieren, oder besser er wird nicht dafür bezahlt solche Wahrheiten zu realisieren.
Wes Ungeistes Kind er ist, wird in einem weiteren Absatz seines Artikels deutlich:
Während wir endlos über die Extreme von oben (Topmanager und deren Gier) und unten (Mindestlohn-Empfänger und gewalttätige Migrationsjugendliche) diskutieren, vollzieht sich ein Bruch der Gesellschaft in der Mitte. Man erörtert über Jahre, wie man den Wohlstandskuchen noch ein bisschen gerechter verteilen könnte, doch unterdessen flüchten diejenigen aus der Küche, die den Kuchen backen sollen. Unser Problem sind nicht 100 maßlose Manager oder 100000 türkische Familien in vermeintlicher Armut. Es sind die Millionen der Mittelschicht, die die Gesellschaft tragen, sich aber von ihr zusehends weniger getragen fühlen. Sie zahlen immer höhere Abgaben, erleben Wohlstandsverluste, werden bevormundet, müssen ihre Kinder in schlechte Schulen schicken und werden dem Wettbewerbsdruck der Globalisierung mit viel weniger Schutz ausgesetzt als die ganz unten und ganz oben.
Das ist die Art von schmutzigstem Journalismus wie wir sie seit Jahren erleben. Der Mittelstand flieht, weil er weg muss, bevor er verarmt. Er verarmt weil unsere Politik und unsere Medien nur die obersten zehn Prozent, denen schon jetzt mehr als 60 Prozent des Landes gehören, bevorzugen und die Interessen aller anderen sich in Luft auflösen. Die Abgaben sind so hoch weil so ein Pack wie die Befürworter des neoliberalen Wirtschaftsfaschimus, jede Subvention für das Großkapital bejubelt und alle anderen mit den Kosten belastet.
Hätten solche Leute wie Herr Weimar einmal in ihrem Leben die Wahrheit geschrieben, hätten wir heute nicht diese Situation. Man muss entweder aus Deutschland fliehen oder die Weimar und ihre Freunde aus dem Land vertreiben. Statt dessen heulen sie Krokodilstränen und freuen sich an der Wut und Angst der Menschen. Es sind ja Weimars Freunde von Mohn/Bertelsmann die daraus noch Fernsehsendungen machen, damit auch wirklich möglichst alle gehen die sich wehren könnten.
Aber was rege ich mich auf. Die Weimars die unser Unglück sind, kann man nur aus dem Land prügeln. Solange wir dazu nicht bereit sind, müssen wir mit ihnen Leben.



















leider muss ich ihnen mitteilen, dass das Ausland ausschließlich an brauchbaren deutschen Humankapital interessiert ist. Neoliberale Mietmäuler sind momentan dort nicht so gefragt. Es besteht also die Gefahr, dass dieses Gelichter nach dem "aus dem Land prügeln" zu uns zurück geprügelt wird. Sie sollten sich also auf das "müssen wir mit ihnen Leben" schon einmal einrichten.
Einen schönen Sonntag wünsche ich noch.
Diese neoliberalen Schmeißfliegen aus Deutschland fernzuhalten, erfordert aber keine Mauer. Selbst die Bundeswehr muss nicht als Grenzkontrolle eingesetzt werden, wenn wir den ersten der wiederkommt, an einer Lampe der Staßenbeleuchtung neben der Siegessäule aufhängen und hängen lassen bis die Krähen mit ihm fertig sind. Der Rest kommt dann nicht mehr.Wenn doch? Es gibt dort viele auch mehrarmige Straßenleuchter die sehr stabil sind. Der Geruch stört da auch nicht sehr. Höchstens den Bundespräsidenten und der ist mir ebenfalls egal.
Was die im Ausland mit denen machen, ist mir egal. Ich werde mich nicht beschweren.
da ich noch einen Koffer in Berlin habe, fühle ich mich dieser Stadt auch noch verbunden. Desweiteren gehört der weitaus größte Teil der Berliner sicherlich nicht zu den Gewinnern der neoliberalen Politik. Aus diesen beiden Gründen würde ich sie bitten, ihr Ansinnen doch eher in Köln oder Gütersloh durchzuführen. Es wäre zwar immer noch hart, dafür aber auch fair.
Das gilt natürlich nicht für die Mohns, die könnten man dort aus traditionalistischen Gründen hängen.
Die Kölner wurden von Gott mit Kardinal Meisner gestraft, während Berlin von Meisner befreit wurde. Eine Stadt die Gottes Zorn so furchtbar zu spüren bekommt, darf nicht mehr weiter belastet werden.
Ich habe nicht nur einen Koffer in Berlin, sondern Wohnung und Familie. Deshalb habe ich ja auch den Platz gewählt. Neben der Goldelse, deren Goldschicht genau so dünn ist wie die aufgetragene Menschlichkeit der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten. Bei den Kanonen die dieser Abschaum so liebt, wenn sie andere töten. An ihren Prachtstraßen, auf denen sie sich so gerne wichtig mit Bewachern und Blaulicht kutschieren lassen. Nein Berlin ist der richtige Platz. Hier würden sie eben nur die Krähen fressen.
In der Hauptstadt der Bewegung wäre ich mir da nicht so sicher. Nach all den Fleischskandalen, könnte es passieren das die nicht lange hängen.