Seitdem es dem Springerkonzern nicht gelungen ist, den Deutschen zu verkaufen, das alle Menschen, außer dem Großkapital und vor allem außer Friede Springer, arm sein müssen und deshalb anständige Löhne Scheiße sind, rasten die irgendwie völlig aus. So macht die Welt heute einen Artikel folgendermaßen auf:
Gewaltbereite junge Männer brauchen ein Ziel
Militärische Disziplin, die manche selbsternannten Erzieher straffälliger Jugendlicher preisen, verhindert Gewalt nicht – sie kanalisiert sie nur. Die Geschichte zeigt, dass junge Männer eine Aufgabe brauchen. Eine Chance ist auch die Familie: Schon die erste Freundin lässt manche kriminelle Karriere abreißen.
Klar, du kannst nicht gleichzeitig Rentner verhauen und ficken. Geht nicht. Rein technisch meine ich. Geht aber hintereinander. In Berlin lief jahrelang eine barbusige Seniorin rum, die zumeist ihre rechte Brust schwenkte und dabei lauthals "Ficken für den Frieden forderte.". Da galt das gleiche. Et jeht nur nacheinander.
Aber mal im Ernst. Soll ich mir das jetzt wirklich als Therapievorschlag vorstellen. Die erste Freundin als das Ende der kriminellen Karriere. Oder wenn nicht da, dann spätestens nach dem dritten Kind. Ich weiß ja das die Leute bei Springer in einer Welt leben, die selbst für so alte Menschen wie mich in tiefster Vergangenheit liegt. Aber selbst ein Springermitarbeiter sollte schon mal etwas davon gehört haben, das Kinder gequält, ausgesetzt und umgebracht werden, wenn ihre Eltern mit dem eigenen Leben und den eigenen Sorgen nicht fertig werden.
Es ist ja schon toll, das Herr Baron erkannt, das dieser ganze militärische Zirkus natürlich Sublimation ist. Wer kein Geld hat um eine Familie zu gründen, muss eben in der Schlacht fallen oder sich durch Vergewaltigung sein Teil holen. Das ist bekannt. Man nannte das auch mal Kreuzzüge. Aber es ist die Grundlage alles militärischen. Deshalb passen diese militärischen Konzentrationscamps auch so gut zu Herrn Koch und in das Weltbild der CDU/CSU.
Das jede Aktion eine Gegenreaktion hervorruft haben die natürlich nicht verstanden. Wie denn auch. Verstehen setzt Verstand voraus. Weil unsere Gesellschaft nur noch dazu dient, Menschen wie Friede Springer auf jede nur denkbare legale und illegale Weise mit immer mehr Geld zu versorgen, müssen andere natürlich auf ihr Lebensglück verzichten. Wer, wie es die Neoliberalen ständig tun, den Menschen die Zukunft und die Hoffnung stiehlt, der muss mit Reaktionen rechnen.
Jugendkriminalität in dem aktuellen Ausmaß ist die Antwort auf die absolute Chancenlosigkeit der normalen Menschen in diesem Land. Hier kann nur noch überleben, wer entweder eine Bank eröffnet, oder eine beraubt. Das haben die Kids zwar nicht verstanden, aber verinnerlicht. "Ey Alter, is doch eh alles fürn Arsch.". Ehrlicherweise kann man ihnen nicht überzeugend wiedersprechen. Sie haben keine Chance. Sie werden keine Arbeit bekommen, weil unser Staat lieber Spekulation subventioniert als Produktion. Sie werden keine Ausbildung bekommen, weil Mohn/Bertelsmann Ausbildung schon in der Grundschule kostenpflichtig machen will. Zum Nutzen der Familie Mohn, damit auch die unfähigsten Söhne dieser Familie noch auf Staatskosten alimentiert werden und Suchmaschinen bauen, die weniger als ein Traum sind.
Das war ja auch einer der Gründe, weshalb Peter Struck die Freiheit des Drogenanbaus in Afghanistan verteidigen wollte. Jeder der da stirbt, ist hier nichts arbeitslos. Den Trick kannte schon Adolf Hitler und vor ihm jeder andere verantwortungslose Herrscher. Baron hat richtig erkannt das junge Männer ein Ziel brauchen. Falsch ist das er das auf junge Männer begrenzt. Auch wenn es nicht in sein Weltbild passt. Wir werden bald die ersten Mädchenbanden erleben. Ich glaube noch in diesem Jahr.
Angefangen von Kannegießer, der INSM, Springer, Mohn/Bertelsmann, den sogenannten Arbeitgeberverbänden, Ackermann, Pierer und anderen Managern, zusammen mit unserem völlig verkommenen Parteiensystem haben so Leute wie Herr Baron nie davor gewarnt, was passiert wenn man die Menschen hoffnungslos macht.
Aber ich möchte es ihm ins Stammbuch schreiben. Es war die deutsche Journaille, die sich ja gerne an den Pelzen der herrschenden Klasse gerieben und leidenschaftlich jeden rausgestreckten Arsch geleckt hat, die wirklich den Untergang Deutschlands besiegelt hat. Anstatt für die Menschen und die Wahrheit zu kämpfen, haben die Barons, Jörges, Konken und wie sie alle heißen, den Herrschenden Puderzucker in den Arsch geblasen und eifrig dabei genickt. Wie die Kühe im Stall. Wir können unsere Jugend auf kein Ziel mehr einschwören, Herr Baron. Es gibt keine erreichbaren Ziele mehr in Deutschland. Deutschland ist kein Staat mehr sondern eine ausgesaugte Hülle, die ausgespuckt jetzt im Fahrweg liegt und von jedem weiter in Richtung Rinnstein getreten wird.
Das einzige Ziel, das mir einfällt, ist die Revolution. Ein Reset. Auf 1945. Wir müssen bei Null anfangen. Alle Gesetze wegwerfen und als erstes eine verfassungsgebende Versammlung wählen. Ohne das politische, wirtschaftliche, juristische und journalistische Pack von heute mit einzubeziehen. Wir könnten sogar den Urtext des Grundgesetzes als Diskussionsgrundlage nehmen. Den Text bevor Schäuble uns auch darum betrog. Wir müssen den Menschen wieder Hoffnung und Chancen geben. Wir brauchen Gerechtigkeit. Erst dann haben wir Ziele, mit denen wir die Menschen herausfordern können und bei denen es sich für die Menschen lohnt, die Herausforderung anzunehmen.
Das wird die Jugendkriminalität nicht auf Null schrauben und auch die sonstige Kriminalität nicht beenden. Aber es wird die schlimmsten Auswüchse eingrenzen. Schaffen wir wieder Ziele und Hoffnungen. Für jeden.


















