Ick hab mir schon jewundert. Wo bleibt denn nur mein Laurenzken, wenn es um irgendwelchen Dummfug geht. Da ist er doch sonst immer janz vorne mit dabei. Abba er hat mir nich entjetäuscht. Er is da und sacht laut dpa:
Laurenz Meyer gegen gesetzliche Grenzen für Managerbezüge
Berlin - Bei Managergehältern kann es nach Ansicht des wirtschaftspolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, Laurenz Meyer, keine gesetzlichen Obergrenzen geben. Man könne nur an Vorstände und Aufsichtsräte appellieren, dass die Bezüge „an den Unternehmenserfolg gekoppelt” werden, sagte er in der ARD. Auf dem Arbeitgebertag in Berlin wird heute ein Schlagabtausch zwischen der Wirtschaft und der Kanzlerin erwartet. Angela Merkel hatte Manager kritisiert, die trotz schlechter Leistung hohe Gehälter kassieren.
Klingt erst ma janz vanünftich. Kommt aber von dat Laurenzken, muss also einen Haken haben. Laurenzken war ja der, der sich von der RWE neben seinem Bundestachsjeld noch zusätzlich bezahlen ließ und sich dann eine Abfindung zahlen ließ und weiter Geld von RWE bekam. Sehr undurchsichtich, ziemlich peinlich und wie alles was Politiker in Deutschland machen, natürlich nich aufjeklärt. Also nich wirklich mein ich. Dafür hatter dann vasprochen die zu ville bezogene Kohle, an die SOS-Kinderdörfer zu spenden.
Un wat dat Laurenzken vaspricht, das ist und bleibt vasprochen. Da hätten die SOS-Kinderdörfer bis zum St. Nimmerleinstag auf Geld von dat Laurenzken warten können. Der weiß als deutscher Politiker nämlich genau, dat Nehmen seliger als Jeben ist. Deshalb hat er ja auch jenommen. Vom Bundestach und vonne RWE. Von wem noch, er nahm, nimmt und nehmen wird, wissen wir nich. Wat ick nicht weiß, macht mir aber trotzdem heiß.
Ein Jutes hatte die Jeschichte. Zum Schluß hat die RWE für die SOS-Kinderdörfer gespendet. War ihr wohl zu peinlich die Sache mit dat Laurenzken. Klar, hat die RWE nicht ihr eigenes Jeld jespendet. Ne, soweit jeht die Liebe doch nich. Sie hat einfach die Spende von ihren Jewinnen abjezojen, jenau wie die Kohle für dat Laurenzken. So mussten die anderen Steuerzahler einfach mehr Jeld an Steuern zahlen, damit dat Laurenzken und die RWE kein Geld ausjeben mussten.
Nu is dat Laurenzken jejen eine Oberjrenze bei Managergehältern. Dat is logisch. Er ist ja auch gegen eine Unterjrenze bei den Löhnen. Die können seinetwejen so tief fallen wie sie wollen. Dieses Arbeiterpack hat es doch nicht besser verdient. Die hätten ja schließlich auch Manager oder Politikusse wie dat Laurenzken werden können und wären dann nicht nur gut sondern doppelt und dreifach versorjcht.
Dat einzije wo dat Laurenzken ein bisschen jemein ist, ist bei die Forderung, die Managerjehälter an den Unternehmenserfolg zu koppeln. Da würden viele, die nur von Steuernachlässen und illejalen Spekulationen leben, aber dumm dastehen. Ick seh den Obermann von die Delegomm schon am Hartz IV Schalter stehen und seine Finanzen offenbaren. Det wär echt lustich. Aber da wird dat Laurenzken schon nicht so hart bleiben. Der weiß schließlich wo seine Freunde sitzen.



















Es ist schon fast rührend, wie sich Springers Welt noch eine kleine Chance für Laurenz Meyers Einzug in den nächsten deutschen Bundestag ausrechnet. Dazu müsste die CDU in NRW nur mal eben sehr deutlich besser abschneiden, als bei ...