Die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Politik in Deutschland treibt die seltsamsten Blüten. Da berichten die sogenannten Qualitätsjournalisten der FTD unter dem Titel "Mindestlohn bremst Post-Konkurrenz aus" folgendes:
Die Post-Konkurrenten TNT Post und Hermes verzichten angesichts des geplanten Mindestlohns für Briefzusteller auf ein flächendeckendes Angebot für deutsche Privatkunden. Sie sehen die Liberalisierung des Postmarktes als "gescheitert" an.
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Die Wettbewerber des ehemaligen Monopolisten wollten auch deutlich niedrigere Löhne zahlen dürfen. Der von Pin Group und TNT gestützte Branchenverband der Post-Konkurrenten hatte gewarnt, durch den Mindestlohn drohten bis zu 20.000 der 60.000 Stellen bei den Post-Wettbewerbern verloren zu gehen.
Meine Meinung zur Pin-Post, Axel Springer und Florian Gerster dürfte jedem, der hier öfter liest, klar sein. Was ich von Neoliberalismus und der damit verbundenen totalen Verantwortungslosigkeit halte, ist auch hinlänglich bekannt. Das gleiche gilt für meine Meinung zu dieser eigentümlichen Art von Journalisten, die keine eigene Meinung mehr haben und sich lediglich als Propagandisten fremder Interessen sehen.
Mit diesem Artikel dürfte die FTD auf ihrem schnellen Weg zu einem reinen Werbeblättchen einen neuen Tiefpunkt erreicht haben. Wenn ein Wirtschaftsmodell eines Unternehmens ausschließlich darauf beruht, das es bei einer Dienstleistung im Inland, so niedrige Löhne bezahlt, das die Gemeinschaft der Steuerzahler zuzahlen muss, dann müsste eine Wirtschaftszeitung sofort aufschreien. Selbst die Lokalredaktion vom Kleinsiehstemichnichter Anzeiger würde da aufmerksam.
Im Grunde sollten der Post Marktanteile gestohlen werden, indem man die Löhne nicht selbst zahlt, sondern vom Steuerzahler aufbringen lässt, während die Post, ihre Tariflöhne zahlen muss. Die Post ist sicherlich kein Traumunternehmen und bieten an jeder Ecke einen Ansatz zu härtester Kritik. Das was Gersters Postanbieter unter Springers Herrschaft wollten, ist einfach perfide. Sie wollten Gewinn direkt auf Kosten des Steuerzahlers machen.
Eine Zeitung, die wie die FTD solche Zusammenhänge nicht bemerkt, oder nicht bemerken will und nicht auf sie aufmerksam macht, stellt eine Gefahr da. Im Grunde genommen, muss man all ihre Nachrichten zumindest in Frage stellen. Selbst das Datum im Seitenkopf bedarf einer Prüfung. Da die FTD auch Informationen für Kapitalanleger transportiert, müsste zusätzlich geprüft werden, in wie weit, der aus Desinformation in diesem Bereich entstehende, volkswirtschaftliche und persönliche Schaden, nicht durch die Besitzer der FTD ausgeglichen werden müsste.
Das Springer uns ausnehmen will wie eine Weihnachtsgans ist klar. Das Springer mit Gerster eines der größten Lügengebäude in der deutschen Tarifgeschichte aufgebaut hat, ist auch klar. Das Florian Gerster versagen würde, wusste jeder der seinen Lebensweg verfolgt. Aber das eine Wirtschaftszeitung absolut Null Wirtschaftskompetenz hat, ist neu. Egal wer die FTD nun kauft. Er sollte eine Rätselzeitung daraus machen. Die Rätsel müssen auch nicht aufgehen. Es ist ja auch nicht klar, wer die Redaktion der FTD für diese Berichterstattung bezahlt.



















Ich habe diesen Antrag zuerst so gelesen, daß er Kinder generell vor Vernachlässigung schützen soll. Erst im nachhinein, begriff ich , daß diese Änderung auf die Autonomie der Familie zielt, bzw. als eine Eingriffspforte des Staates in Familien. Man kann oder muß es als Speerspitze gegen die eigenen Eltern verstehen. Ich weiß nicht, ob diese Bestrebungen von Herrn Berger und Co angeregt wurden.
Ich wundere mich nur, daß dieser nun in Brüssel mit 15 anderen für 20Millionen Euro die Demokratie abbauen will.
Mein Kommentar ist kein direkter Beitrag zum Beitrag SELTSAME UNTERNEHMEN. Mir ist seit längerem etwas ähnliches aufgefallen, daß solche Berater am Anfang der Politik irgendwie zuarbeiten, nach der Umsetzung dann tauchen Leute aus diesem Klientel in irgendwelchen Vereinen, Agenturen und Schutzbünden auf und schöpfen mit ab. Hatte nicht auch Florian Gerster dem Herrn Roland Berger damals bevorzugt mit Aufträgen versehen?
Freundliche Grüße aus Thüringen
(in meinem Beitrag ist ein Link zu einem Interview in der FAZ enthalten)
Wer finanziert denn die Löhne der Zusteller bei der Post mit? Rictig, der Steuerzahler. Denn die Deutsche Post ist von der Mehrwertsteuer befreit. Damit bezahlst auch du den Wettbewerbsvorteil der Post. Nämlich indem Einnahmen verloren gehen.
Was macht denn die Post mit ihren Gewinnen?
Die Post hat vor der Teilprivatisierung massiv in Sortieranlagen investiert. Diese werden auch dazu genutzt Produkte wie z.B. Einkauf aktuell auf den Markt zu bringen. Die Zeche zahlt damit indirekt auch wieder dein bemühter Steuerzahler. Denn die Prospektverteilund war bislang eine Dömane der lokaler Zeitungsverlage. Tja und so sind dort- unter anderem dank der Deutschen Post - Arbeitsplätze in Gefahr und sind bereits abgebaut.Auch das Lohnniveau. (=gleich weniger Steuereinnahmen)Von der Frage nach Auswirkungen auf die Meinungsvielfalt und Medienqualität mal zu schweigen. Denn immerhin plant die Post ja auch eine kostenlose Verteilzeitung.
Aber weshalb wir deshalb Springer mit der PIN-AG subventionieren sollten, erschließt sich mir nicht.
Die Post muss den gleichen Regeln wie alle anderen Unternehmen unterworfen werden. Das steht außer Frage.
Unternehmen die keine Löhne zahlen wollen, von denen die Arbeitnehmer leben können, tun dies um den persönlichen Profit ihrer Kapitaleigner auf Kosten der Allgemeinheit zu steigern. Solchen Kapitaleignern und ihren Managern sollte die Führung und Gründung von Geschäften verboten werden und ihr Kapital muss zugunsten des Staates eingezogen werden.