Das Guido Westerwelle für Zeitarbeit ist verwundert mich nicht. Schließlich ist Zeitarbeit nichts anderes, als eine zusätzliche Ausbeutungsform der Arbeitnehmer und das macht die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten immer glücklich. Dabei wird dann auch gerne das betriebswirtschaftliche Denken vollständig abgeschaltet.
Westerwelle: Zeitarbeit bietet gute, sichere und seriöse Arbeitsplätze
Wahrscheinlich meint Westerwelle die Arbeitsplätze in der Geschäftsleitung der Verleihfirmen.
Tatsächlich verlieren alle anderen bei diesem Geschäft. Unternehmen müssen ihre Produktionsprozesse so umstellen, das sie von jedem ohne Kenntnis der Interna einfach durchgeführt werden können. Für die dabei eingesetzten Arbeitskräfte muss zudem mehr bezahlt werden, als für Festangestellte. Es wird also für mehr Geld, weniger Leistung gekauft.
Natürlich können Leiharbeiter schneller entlassen werden. Aber was nutzt das einem Unternehmen, das sich noch entwickeln will. Das kann es nur aus einer einsatzfreudigen Stammbesatzung heraus, die mit vielen tausend Kleinigkeiten, bei der Weiterentwicklung und Produktverbesserung hilft. Leiharbeit nützt also nur den Firmen, die sich eigentlich schon aufgegeben haben und nicht mehr an ihr Wachstum glauben.
Die Arbeitnehmer die sich an Leiharbeitsfirmen verkaufen müssen, nehmen finanzielle Einbußen in Kauf, da ja die Leiharbeitsfirma richtig gut verdienen will, haben zumeist ständig wechselnde Einsatzorte mit hohen Fahrkosten und erheblichem Zeitaufwand, die nicht vergütet werden und bekommen trotzdem keine Sicherheit, sondern leben ständig unter der Angst, auch noch von der Leiharbeitsbude gefeuert zu werden.
Leiharbeit schafft rechtlose Arbeitnehmer, die langfristig perspektivlos sind und sich kaum wehren können. Leiharbeit verteuert Arbeit um die Besitzer der Leiharbeitsbuden zu bereichern. Leiharbeit ist also Mist. Egal ob ich sie Zeitarbeit nenne, ist sie immer hart am Rande der Sklaverei.
Ich fände Leiharbeit in der Politik gut. Dann könnten wir den Westerwelle und seine Dummschwatzbrüder einfach austauschen. Denn für deren Arbeit sind nun wirklich keine Kenntnisse erforderlich.



















Aber er wollte halt auch mal wieder den Mund auftun.
> auftun.
Und schwups, kam es wieder zu Durchzug zwischen den Ohren, wie sein Geschwafel erkennen läßt. Bei das Guido ist es kaum noch ein Unterschied, ob die Geräusche aus seinem Mund oder aus seinem Arsch kommen - beides unbedeutend und nicht der Rede / Diskussion darüber wert.
Gruß
Alex