Nachdem die Bafin angeblich ein Ultimatum gestellt haben soll, bis wann die Bank verkauft sein muss und andernfalls mit einer Schließung von Amts wegen gedroht hat, hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) die SachsenLB wohl für 300 Millionen gekauft. Allerdings behalten sich die Baden-Württemberger ein Hintertürchen offen. Sollte sich bis zum Jahresende herausstellen, das noch weitere außergewöhnliche Belastungen vorliegen, kann sie aus dem Geschäft wieder raus.
Sie hat also die SachenLB nur vielleicht gekauft. Zwar zu einem Schnäppchenpreis, aber angesichts der 64 Milliarden die dort verbrannt wurden, vielleicht trotzdem noch zu teuer. Aber das bezahlt ja der Bürger. Es wäre interessant zu wissen was Herr Ackermann von der Deutschen Bank an den Geschäften der SachsenLB verdient hat, nachdem er ja schon die IKB ins Unglück gestürzt hatte. Wäre es nicht an der Zeit das Vermögen der Deutsche Bank einzuziehen und die Verantwortlichen der Justiz zu übergeben?
Aber das ist ja in Deutschland nicht so wichtig. Sicher werden die Aufsichtsräte und der Vorstand der SachsenLB noch schöne Abfindungen bekommen. Das ist ja dann nur das Geld des Steuerzahlers und das muss ja weg. Die Häuslebauer und die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg werden eben ein Prozent mehr Zinsen zahlen müssen für ihre Kredite und einige werden sicher auch Haus und Unternehmen verlieren, weil andere spekuliert haben.
Aber das sind ja die üblichen Verlierer. Die Unschuldigen. Der Hauptschuldige in Deutschland der Herr Ackermann wird uns wieder lächelnd das Victory-Zeichen zeigen und sich sein Gehalt erhöhen. Er ist Schweizer, ihm ist egal welche Deutschen vor die Hunde gehen. Hauptsache es sind reichlich.