
Die ehrenwerte Staatsanwaltschaft in Potsdam
teilt den Bürgern mit, dass es doch einen Unterschied macht ob so ein einfacher Bürger mal ne halbe Stange Zigarette aus Polen einschmuggelt oder ein Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel von FDP mit Hilfe des Chefs des Bundesnachrichtendienstes einen Teppich einschmuggelt. Bei dem Herrn Minister gibt es für die Potsdamer Staatsanwälte
"keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer verfolgbaren Straftat". Bei Liselotte Michel und einer Flasche Wein zu viel hätte RTL glatt eine Sendung dazu gemacht und die Staatsanwaltschaft wäre sicher in Aktion getreten.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Hoffnung auf eine Kanzlerkandidatur doch noch nicht so ganz aufgeben und probiert nun
eine geschickte Volte indem er sich scheinbar von Hartz IV distanziert:
Die Ausweitung des Niedriglohnsektors war falsch
Das bringt ihn aber nicht etwa dazu, den Niedriglohnsektor zurückzudrängen und anständige Löhne zu fordern. Nein, er will sich stattdessen etwas einfallen lassen um Altersarmut zu verhindern. Sollen die Menschen doch ruhig ihr ganzes Arbeitsleben lang arm sein. Gabriel der selber
monatlich über ein Nettoeinkommen von 10.438 Euro verfügt, ist wohl auch kaum in der Lage zu verstehen, wie sich Menschen fühlen die praktisch für Hartz IV schwer arbeiten müssen. Wofür Herr Gabriel überhaupt Geld bekommt ist nicht wirklich zu erkennen. Seine Leistungen im Parlament und im SPD Vorsitz sollten eher dazu führen, dass er Schadensersatz zahlen muss.
Der DGB-Chef Sommer möchte sich auch mal wieder ins Gespräch bringen und tut so, als ob er sich über die
Flut von Werkverträgen und Billiglohnmodellen mit denen die Arbeitgeber die Mitarbeiter um ihren Lohn bringen, aufregt. Wollte er wirklich etwas unternehmen, hätte er das Werkzeug dazu. Ein Aufruf zum Generalstreik und die
Lohndrückermafia um den Rechtsgenossen der Nazis Rieble würde schnell einen Rückzug machen. Frau Klatten will zwar die Ausbeutung der Arbeiter, aber vor einem Aufstand der Arbeitenden hat sie Angst.
Allerdings sitzt die Gewerkschaft des Herrn Sommer ja mit in den Aufsichtsräten der Unternehmen die die Menschen ausbeuten und so ein Pöstchen im Aufsichtsrat, das will man ja genießen. Da gibt es dann eben keine Streiks und der Herr Sommer bschränkt sich darauf mal ab und an ein laues Lüftchen über seine Lippen zu pfurzen. Völlig ohne Belang.
Aber das Großkapital ist schlau und listig. Angesichts der Diskussion um Niedriglöhne schickt es
Dr. Johann David Wadephul von der CDU ins Rennen der dann auftragsgemäß auch gleich eine weitere Aufweichung des Kündigungschutzes fordert:
"Wir sollten uns in der Diskussion über atypische Beschäftigungsformen und die Spaltung des Arbeitsmarkts nicht nur an Symptomen abarbeiten", sagte Johann Wadephul, Arbeitsmarktexperte und Bundesvorstandsmitglied der CDU dem "Handelsblatt". Die Politik müsse "auch die Ursachen sehen". Dazu zähle "der in seiner heutigen Ausgestaltung nicht mehr zeitgemäße Kündigungsschutz", sagte Wadephul.
Er ist dann auch noch dreist genug den Betrug an den Schlecker Mitarbeitern und die Tatenlosigkeit der verkommenen FDP dazu zu benutzen um die Argumentation seiner Hintermänner zu untermauern. Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff Pfuhl einen flachen Dorftümpel in Norddeutschland. Diese Stillgewässer zeichnen sich häufig durch ein außerordentlichen Geruch aus, den man oft auch als pestilenzartigen Gestank bezeichnen kann. Der Herr Wadephul der sich ja auch ganz anders schreibt, stinkt sicher nicht, aber die Dinge für die er steht, die verströmen genau diesen Geruch. Die Leute im Bundestagswahlkreis Rendsburg-Eckernförde (Wahlkreis 4) sollten sich im nächsten Jahr genau überlegen ob sie diesen Mann wirklich als ihren Vertreter im Bundestag haben wollen.
1) werden DIE "von der ehrenwerten Staatsanwaltschaft in Potsdam" und andernorts fürs DENKEN nicht bezahlt, 2) können DIE da oben Genannten, selbst wenn sie´s wollten, gar nicht selbständig DENKEN
So eine einfache Frage. Nein ist die Antwort. Sie haben nicht in unserer Realität nachgedacht. Die 10000 Euro/Monat Realität ist eben eine andere. Da bist du arm wenn es nur 4000 sind. Aber du weißt dann, dass man davon leben kann. Somit machst du dir keine Gedanken.
Die "anything but arms"-Regel der EU besagt, dass alles zollfrei aus Afghanistan eingeführt werden kann.
Niebel wäre aber nicht Niebel, wenn er sich über derlei Gedanken machen würde, als Minister und Leistungsträger steht er nach seinem Verständnis ohnehin über dem Gesetz, das dient nur niederen Pöbel zu reglementieren, er braucht sich um sowas nicht zu kümmern.
Seine herzige Offenheit in diesem Punkt bringt er ja auch ganz gut zum Ausdruck:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/1784086/
Dass jetzt jeder Söldner, Soldat, zivile Angestellte usw. die verbliebenen, nicht zerstörten Kunstschätze außer Landes bringt, ist ja egal, dient der Entwicklung, hat im Irak auch keinen gestört.